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Prosagedicht zum Thema Warten


von AvaLiam


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In meinen Adern
fließt sie dahin,
die Zeit.

Durch mein Haar
rauscht Erinnern
und Vergessen.

Da, wo einst
dein Streicheln war,
zeichnen Falten
das Warten
und Sehnen.

"WIR
werden uns wiedersehen."

So mutig dein Ade.
Und ich glaube dir.

Jeden Tag steh ich
am Tor, bereit,
dich zu umarmen

oder selbst zu gehen.




 
 

Kommentare zu diesem Text


Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (06.12.2019)
ja,so schwer ist es,wenn man eine Entscheidung fällen muß-du hast das deutlich durch den Kontrast zwischen anfänglichem Text und der letzten Zeile ausgedrückt-einen Morgengruß-Jo
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AvaLiam meinte dazu am 06.12.2019:
vielen, lieben Dank - Jo-W

ich bin mir sicher, am Ende ist das Warten immer der schwerere Part, ob man nun selbst entscheidet oder das Schicksal.

herzliche Grüße - Ava

Antwort geändert am 06.12.2019 um 16:00 Uhr
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Kommentar von niemand (06.12.2019)
Es gibt wenige die vortragen können, Deine Stimme und die Art
des Vorlesens hingegen ist sehr gut und gibt diesem Gedicht noch das gewisse Etwas. Mit lieben Grüßen, niemand
diesen Kommentar melden
AvaLiam antwortete darauf am 06.12.2019:
herzlichen Dank *rot werd*

liebe Grüße und ein gemütliches Adventswochenende wünscht Ava
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (06.12.2019)
Liebe Ava,
wenn man dieses Konkrete, das Fließen der Zeit und das Rauschen des Erinnerns und Vergessens nur mit dem Abstrakten, dem Warten und (nicht ausgesprochenen) Hoffen unter einen Hut bringen könnte. Aber dann wäre man im Zirkus Welt und der Zauber vielleicht zu Ende. Schöne Zeilen, die uns die Vergänglichkeit vor Augen führen.
Herzlich grüßt dich Gil.
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AvaLiam schrieb daraufhin am 06.12.2019:
das Warten - lieber Gil - ist ja Gott sei Dank auch vergänglich und irgendwann vorbei... das ist ein kleiner Trost zwischen den endlosen Tagen und Jahren...und ja, Hoffen...

einen gemütlichen 2. Advent und herzliche Grüße - Ava
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (07.12.2019)
Hallo Ava,
ganz gleich wie etwas am Ende ausgeht, man sollte Frau oder Herr der Entscheidung sein!
Meine Entscheidung steht schon am Anfang fest, Augen zu...
Liebe Grüße
TT
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AvaLiam äußerte darauf am 07.12.2019:
mein lieber Tasso,

es gibt Entscheidungen, die haben wir nicht in der Hand.
Und manchmal müssen wir gehen, bevor jemand wiederkommt.

Natürlich sollte man sein Leben nicht verschenken mit Warten und Herr/Frau seiner Entscheidungen sein. Wobei Warten an dieser Stelle dann ja auch eine Entscheidung ist/war.

Solang du deinen letzten Kommentarsatz nicht gedanklich mit "...und durch" ergänzt hast, freue ich mich über deine geschlossenen Augen.

entschieden herzlich - Ava
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (07.12.2019)
Liebe Ava,
durch die Hervorhebung des WIR, legst du fest, dass hier zwei (!) Menschen warten, die aus nicht näher erläuterten Gründen ihrer Sehnsucht nicht folgen können / dürfen.
Auf einer anderen Ebene kann es sich um nur einen Menschen handeln, dessen Liebe der Kunst (Poesie) dient. Einer Liebe, die nicht immer erwidert wird ... die Musen sind halt ein launisches, vor allem aber ein eifersüchtiges Völkchen ...
Grundlage der Besserung kann dort wie hier nur in einer strikten Entscheidung liegen.

Herzliche Grüße
der8.

*Hach! Und wie schön du wieder liest!
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AvaLiam ergänzte dazu am 07.12.2019:
mein sehr geachteter Zwerg,

Dieses Mal ging es tatsächlich "nur" um Zwei, von denen einer wartet(e) - ein ganzes Leben lang.
Das Warten war hier die einzige Entscheidung. Alles andere lag in Schicksalshänden.
Nie bestand ein Zweifel an einer ehrlichen Absicht.
Und sie sehen sich gewiss wieder - spätestens wenn das LI selbst geht, nur für den Fall, dass der andere Part schon gegangen ist. (Nach dem Krieg warteten viele Herzen aufeinander. 'Die Zahl der Noch-Wartenden ist heute wohl überschaubar.
Und viele Männer, die aus dem Krieg nach Hause gingen, sind nicht zurückgekommen - so antwortete mir meine Oma auf die Frage, wie das war, als Opa bzw. der Mann mit Opas Gesicht wieder nach Hause kam.)

Doch das LI ist einfach bereit, immer noch - zu warten... und schon - selbst zu gehen, dem Fehlenden nach.

Das WARUM nicht näher zu beschreiben im Text selbst ist der Offenheit und den Möglichkeiten geschuldet, die lesende Wartende aus ihrem eigenen Schicksal hineinlegen können...sollen.

Vielen Dank fürs Lob ans Stimmchen.
Ich bin in zwei Wochen in der Heimat - vielleicht gibts dann mal zur Abwechslung was Sächsisches auf die Ohren.

liebste Grüße - Ava
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (09.12.2019)
"Jeden Tag steh ich
am Tor, bereit,
dich zu umarmen"

Das Zitat erinnert an einen bestimmten Vers im aramäischen Hohelied oder Lied der Lieder der Tora. Rabbi Akiwa, der, dem die Römer bei lebendigen Leib die Haut abzogen, weil er Bar Kochba zum Kriegermessias gesalbt hatte, die Duale Essenische Messias-Vorstellung:

A ) Verborgener leidender Gottesknecht-Messias
B ) Kriegermessias bringt die Königsherrschaft Gottes durch Regierungsumsturz

Rabbi Akiwa hörte die Hohelieder in Tavernen gesungen. Er engagierte sich für ihre Übernahme zum Tora-Kanon.

Dein sehr emotionales Liebesgedicht von Nähe und Distanz, Trennung und Neubeginn finde ich berührend. Da sind Anlaufschwierigkriten. Doch beide versuchen es immer wieder miteinander. Gut so!

Klasse eingesprochen.

Kommentar geändert am 09.12.2019 um 02:50 Uhr


Kommentar geändert am 09.12.2019 um 02:51 Uhr
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AvaLiam meinte dazu am 09.12.2019:
hab lieben Dank, Dieter

herzliche Grüße - Ava
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