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Der AH-Effekt

Satire zum Thema Entwicklung(en)


von Ralf_Renkking

Die Welt ist zu einem einzigen Tollhaus geworden. Aber das war ja abzusehen, denn wenn jeder mit jeder, und jede mit jedem, oder sonstigen Variationen, dann ist das Chaos vorprogrammiert, Dummheit und Dilettantismus dominieren Deutschlands Domänen, aber auch Parteien wie die Grünen, die Linken oder die AfD. Es gibt keine Regeln mehr und die Gesellschaft steht kurz vor der Auflösung. Dabei wäre es doch so einfach, denn das Zauberwort heißt Disziplin. Aber auch das uneingeschränkte Vertrauen auf altbewährte Regeln und ihre einbetonierte Unveränderlichkeit erleichtern das Leben. Um all diese Punkte zu gewährleisten, greifen Sie am besten auf die folgenden Rezepte zurück:

1. Schauen Sie ihren Mitmenschen auf die Finger. Maßregeln Sie, und wenn das nicht hilft, mobben Sie sie, Intrigen sind dabei eines der besten Mittel, und wenn sich auch das nicht als erfolgreich erweist, dann melden Sie sie. So sind sie immer auf der richtigen Seite, und ihr Gewissen am rechten Fleck.

2. Betreiben Sie kurz vor dem Schlafengehen und direkt nach dem Aufstehen Identifikationsübungen vor dem Spiegel, jeweils 2 1/2 Minuten dürften für einen ernsthaften, regelbewussten Blick vollkommen ausreichen, als äußerst essenziell erweist sich auch das zackige selbstbewusste Ansprechen des reflektierten Gegenübers (wir rollen das "r", und treiben die Worte vor uns her, beschränken uns aber auf das Wesentliche, kalt, knapp, und korrekt, Argumente haben hier keinen Platz, denken sie an die Regeln). Vergessen Sie zum Abschluss nie, aber auch niemals den wirkungsvollsten Gruß deutscher Gesundheitsbezeugung zu proben,

denn damit verschaffen Sie sich auf jeden Fall Respekt, also Prost.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Der entsprechende Gruß auf italienisch lautet: "Saluto romano".


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (08.12.2019)
Für was steht "AH"? Alte Herren? Anliegerhaus? Alternative Hamburg? Oder doch hoffentlich nicht ...
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Ralf_Renkking meinte dazu am 08.12.2019:
Mensch, Dieter, ich hätte es ja nicht mehr für möglich gehalten, aber Du kannst tatsächlich auch konstruktiv kommentieren. Auf den Schreck hin habe ich doch glatt noch einige Änderungen am Schluss des Textes vorgenommen.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 08.12.2019:
Ja, schön, aber meine Frage war ernstgemeint.
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 08.12.2019:
Das habe ich durchaus begriffen, aber ich denke, dass sich bei einer rhetorischen Frage die Antwort eigentlich erübrigt.
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 08.12.2019:
Das ist keine rhetorische Frage.

Wenn das ein Klugscheisser-Battle werden soll, so habe ich diesen gewonnen: Einen AH-Effekt gibt es nicht, ich schlug es nach.
Was es gibt, ist der Aha-Effekt.
Ich sag's mal so: Die Ausgestaltung des Titels sollte jedem wenigstens so viel wert sein, so dass er korrekt ist - Es ist immerhin der dick gedruckte Titel ganz oben und für jeden quasi weithin sichtbar.
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 08.12.2019:
Da nützt Dir ein Nachschlag überhaupt nichts, Dieter, denn selbstverständlich gibt es den AH-Effekt, schließlich habe ich ihn extra für die obige Satire erfunden, und das ist politisch ja sowas von korrekt.
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princess
Kommentar von princess (08.12.2019)
Ich gestehe: 10 endlose Sekunden, bis ich den AH hatte. Frank, was erfindest du aber auch für Effekte!!?

Schaudernd
Ira
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Ralf_Renkking meinte dazu am 08.12.2019:
Zu Dir will ich ehrlich sein, Ira, denn das kann unmöglich meine Erfindung gewesen sein, da ich an diesem Effekt bereits ca. 25 Jahre vor meiner Geburt gelitten habe.

Ciao, Frank
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princess meinte dazu am 08.12.2019:
So ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Ein echter Langzeiteffekt. Danke für deine Ehrlichkeit.
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Kommentar von Hannah (72) (09.12.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 09.12.2019:
Hallo Babette,

danke besonders für Deinen Kommentar, dessen Betonung auf "speziell" liegen dürfte. ich fürchte nämlich, dass sich überreichlich Mitmenschen davon unter uns befinden, die sich für völlig normal halten, und der festen Überzeugung sind, weder nationalsozialistisches, rassistisches oder sonstwie ideologisches Gedankengut zu vertreten, und das liegt zumeist an ihrer vermeintlichen Bodenständigkeit, die allerdings lediglich eine tief verwurzelte Angst ummantelt. Wie aber lässt sich etwas erkennen und bewältigen, dass man vor sich selbst verbirgt?
Wir wollen alle angstfrei und in Frieden leben, aber wenn wir den nicht zuerst mit uns selbst schließen, bzw. in uns selbst finden, richtet sich diese "Unzufriedenheit" nach außen, jeder der den eigenen Normen widerspricht, wird zum Feind, und muss in seine Schranken verwiesen werden, damit wenigstens der Feind im eigenen Kopf weiterhin Schutz findet.
Natürlich führt niemand oben unter 2. beschriebenes Ritual aus, aber um Herr unserer Angst zu bleiben, gibt es doch jede Menge Schutzfunktionen, die eine entsprechende Aufgeschlossenheit, nennen wir es sogar Neugier, verhindern..

Ciao, Frank
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Hannah (72) meinte dazu am 09.12.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von Sätzer (77) (10.12.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 10.12.2019:
Hallo Sätzer,

danke für Deine Empfehlung und Deinen Rat, doch ich befürchte, dass gerade diese Leute den Text überhaupt nicht verstehen würden.

Ciao, Frank
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