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Sonett zum Thema Kultur


von Ralf_Renkking

Ein Gott, fast ein Buddha, schuf aus Kloß und Brühe
ein Bullenreich sich wie auch so manche Kuh,
nur gab bei den "Bullen" er sich wenig Mühe,
er fügte den Fugen noch Kühe hinzu.
Doch dann, eines Morgens, verschwanden die Kühe
im Rachen der Frühe
samt Muh und Tabu.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

madrigalistiges Halbsonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Stelzie (55) (12.12.2019)
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Ralf_Renkking meinte dazu am 12.12.2019:
Ja, Kerstin, das hat sich der Gott des IQ wohl auch gedacht, denn der wusste bestimmt längst schon: Eine Kuh macht muh, und viele Kühe ..., den Rest kennst Du ja, aber wappne auch Du Dich ruhig vor dem nächsten Muhseumsbesuch.

Ciao, Frank
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (12.12.2019)
Hallo Frank, ein lustiges Sprachspiel, das mich an Ringelnatz erinnert.
LG
Ekki
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 12.12.2019:
Hi Ekki,

Ringelnatz, ja, das war schon eine tragische Figur, trotz aller Komik. Ich hatte mich mal an einer Hommage á la Stefan George ("Der Stern des Bundes" auf Hölderlin) versucht. Inhaltlich und stilistisch ist es leicht verunglückt, aber wenigstens habe ich das versetzte Akrostichon und eine Haufenreimung zustande bekommen:

Satz um Satz

R- echter Hand und linker Hand
w -i- rkte er stets wie verbrannt.
We-n-n er wollte, fand er Land,
rin -g- s herum und über Wand.
Sinn -e -als Gefühlsverband
gänge -l- te nie der Verstand.
Sterbe -n- sworte, Trauerrand,
als der S -a- ft im Sand verschwand,
doch gese -t- zt das Flaschenpfand:
noch gehet -z- t, weder verspannt.

Eine bessere Methode, die Buchstaben hervorzuheben, fiel mir auf die Schnelle nicht ein, kleiner Clou ist noch, dass Titel und Akrostichon sich reimen.

Ciao, Frank

P.S.: Danke auch für Deine Empfehlung.

Antwort geändert am 12.12.2019 um 17:23 Uhr
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loslosch schrieb daraufhin am 12.12.2019:
mit der fettschrift wäre es schön geworden. die diagonalschrift hat sicher viel zeit gekostet.
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 13.12.2019:
Hi loschi, Fettschrift war zu aufwendig, ich hätte jeden Buchstaben einzeln canceln müssen, um Schönheit geht es hier ja auch nicht. Der Poetologe Dieter Burdorf hat in seiner Erörterung im Gedicht Georges das versetzte Akrostichon durch Unterstriche hervorgehoben (für mich hätte das keinen Unterschied gemacht). Des weiteren lässt sich dort aber auch entnehmen, dass es in Georges Gedichtband nicht so ausgewiesen ist.
Bei dieser Art von Wortspiel ist auch jede Menge Intuition notwendig. Ich glaube kaum, dass ich einen anderen Namen samt Charakterisierung überhaupt hinbekommen hätte. Das hier ging relativ zügig, war allerdings auch nur ein Versuch, aus dem meine Gedichte "Orakel I" und "Orakel II" hervorgingen. Leider musste ich feststellen, dass ich nicht der Erste bin, der eine Idee wie zu "Orakel I" hatte, bei "Orakel II" weiß ich es nicht, ich habe aber zumindest noch keine Literatur dazu entdeckt.

Ciao, Frank
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Kommentar von Agneta (62) (13.12.2019)
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 13.12.2019:
"Bullen", Agneta, nicht Bullen. Guten Appetit.
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