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Innerer Monolog zum Thema Vergänglichkeit

von  Rege-Linde

Als schöner Teil meiner Sinne
Versunken noch halb rot in Wein.
Was war noch Jugend ?
Freund? Feind?
Ufer? Sein?

Siehe da, bewässerter Raum
wie könnte er wachsen
sich mehren?
Schifft sich mühsam aus Gezeiten.

Doch Goldküstenregen streicht
nach und nach all die Namen
aus dem Buch.

Unerwartet predigt mein Verstand sprich ruhig weiter
mit diesem sanften Unterton
nur nicht mit Erwarten

denn alle Menschen tragen Narben.

Sehe mich vergeblich hoffend
(noch nicht)
auf einer dieser Seiten zu stehen,
denn ich könnte ja

verblättern

in Gedanken.

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Kommentare zu diesem Text


 juttavon (13.12.19)
Vor allem die Bilder gefallen mir gut. Sehr nachvollziehbarer innerer Monolog.

(In Z 1 würde ich "schöner" - also klein - schreiben; ebenso weiter unten "alle Menschen".)

HG Jutta

 princess meinte dazu am 13.12.19:
(In Z 1 würde ich "schöner" - also klein - schreiben; ebenso weiter unten "alle Menschen".)
Ja, das gefiele mir auch besser.

 Rege-Linde antwortete darauf am 23.01.20:
na klar da gebe ich Dir recht, liebe jutta.von danke für Deinen Input.

 princess (13.12.19)
Hallo Rege-Linde,

ein Text, der mich zum Verharren und Einfühlen einlädt. Auch wenn oder vielleicht sogar gerade weil seine Bilder mir zunächst so unvertraut scheinen. Aber irgendwie liegt da so eine Stimmung zwischen den Zeilen, die mich festhält. Mag ich.

Liebe Grüße
princess

 Rege-Linde schrieb daraufhin am 23.01.20:
Vielen Dank liebe princess das freut mich.
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