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Grenzverschiebung

Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Kürzlich zeigte ihm eine liebe Freundin indirekt - einem Spiegelbild ähnlich - seine eigenen Grenzen auf. Denn durch das Gespräch mit ihm konnte sie sich von ihren Ängsten befreien. Es wurde ihm dabei zunehmend klar, dass auch er seine eigenen nur auf diese Weise bewältigen würde.
Mit dieser neu gewonnenen Weisheit entdeckte er die Kraft liebevoller Gespräche. Sie förderten die Kunst, sich aus dem eigenen Käfig der vermeintlichen Einengungen zu befreien und emporzuschwingen. Er beschloss, seine Fesseln abzuwerfen, um dann neue noch unsichtbare Brücken zu betreten und steile Pfade zu erklimmen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (02.01.2020)
na,das ist doch ein Start im neuen Jahr-einen Morgengruß-Jo
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Sätzer meinte dazu am 02.01.2020:
Genau. Danke dir für die Empehlung und LG Sä
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loslosch
Kommentar von loslosch (02.01.2020)
jetzt schwinge ich mich empor. juchhe!
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Sätzer antwortete darauf am 02.01.2020:
Pass auf, dass du nicht hinfällst
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Kommentar von Artname (02.01.2020)
Wie sieht das Spiegelbild einer eigenen Grenze aus? Kann es Gedanken spiegeln? Ich meine, das funktioniert nicht. - Ich denke eher, er sah und hörte sich selber in einem Film reden. Und beschloss, bei Selbstgesprächen künftig ähnlich zu posieren.

Mich interessiert letztlich konkreter, welche eigenen Fesseln die handelnde Figur in künftigen Selbstgesprächen ablegen möchte.

Ich formuliere das so nüchtern, weil man Neues mE wie ein Schauspieler erst längere Zeit probieren muss, bevor es sich allmählich als neue Haltung etablieren kann. Gerade sehe ich mich vor dem Spiegel und mich fragen, ob "er" wohl im Gespräch mit seiner Freundin häufig lächelte oder eher ernst und anteilnehmend sprach...

lg und gesundes Neues
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Sätzer schrieb daraufhin am 02.01.2020:
Neue Erkenntnisse können sich in einem längeren Prozess entwickeln. Doch auch dann kommt irgendwann der Aha-Moment, wo Verhalten sich ändert.
Natürlich können sich Gedanken eines anderen Menschen in einem selbst spiegeln, wenn da Neugier oder eine Vertrauensbasis ist.
Die Gedanken reissen mit, weil eine emotionale oder auch eine intellektuelle gemeinsame Basis vorhanden ist.
Das kennst du doch sicher auch, wenn du ein Buch liest, das dich gedanklich oder emotional anspricht.
Eine Extremform wäre dann noch der < coup de foudre >
LG Sä

Antwort geändert am 02.01.2020 um 11:26 Uhr
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Artname äußerte darauf am 02.01.2020:
Doch auch dann kommt irgendwann der Aha-Moment, wo Verhalten sich ändert.


Es mag meinerseits spitzfindig klingen: Aber das "Verhalten" im Gespräch besteht letztlich aus Gesten, Mimik, Lautstärke, Schweigen oder (Viel?) Sprechen... und das ist letztlich vom Temperament abhängig. Da sind generelle Änderungen mE eher bedenklich.

Du siehst, mir fehlen Details.
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Sätzer ergänzte dazu am 02.01.2020:
Das liefe auf eine längere Erzählung hinaus. Mal schaun, ob ich das demnächst mal angehe.
In meinen bisherigen längeren Erzählungen finden sich sicher noch Aspekte. Hier kam es mir als KURZprosa nur darauf an, das Thema mal anzureissen und die Fantasie des Lesers anzustoßen. Ich finde das passt als Überlegung fürs neue Jahr, in dem manch Eine*r Vorsätze gefasst hat, etwas am Verhalten zu ändern.
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Artname meinte dazu am 02.01.2020:
Ich finde das passt als Überlegung fürs neue Jahr,


Selbstverständlich reicht das. ,
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AZU20
Kommentar von AZU20 (02.01.2020)
Das ist ein prima Start in die 20er Jahre. LG
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Sätzer meinte dazu am 02.01.2020:
Ja, ich habe da kürzlich gute Erfahrungen in dem Spiegelsinne gemacht.
Dank für deine Empfehlung und einen guten Start in die 20er.
LG Sä
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (02.01.2020)
Er beschloss, seine Fesseln abzuwerfen, um dann neue noch unsichtbare Brücken zu betreten und steile Pfade zu erklimmen.


Herzlich willkommen in den Zwanzigern, Sä.
Ich freue mich schon auf deine neuen Texte, die du, wie ich oben zu lesen meine, nun endlich ohne plakative Szenen und verallgemeinerte Weisheiten niederschreiben willst.

Immer zu! Für Weiterentwicklung ist immer noch Zeit.



Lotta
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Sätzer meinte dazu am 02.01.2020:
Ja Mami, ich weiß, du bist immer im Lehrerinneneinsatz und wirst deinen Senf hinzugeben
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LottaManguetti meinte dazu am 02.01.2020:
Nun, da wird eine Verhaltensänderung wohl doch größerer Überarbeitung bedürfen. Packen wirs an!

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Graeculus meinte dazu am 02.01.2020:
Was lernen wir?
"die Kraft liebevoller Gespräche" ist leichter zu beschwören als zu erleben.
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Sätzer meinte dazu am 02.01.2020:
Wer ist WIR? Bist du ein Plural?
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Graeculus meinte dazu am 02.01.2020:
Je nun, wir, die wir deine gereizte Reaktion verfolgen, wenn jemand von deinem Lobpreis der "Kraft liebevoller Gespräche" literarisch nicht begeistert ist.
Er beschloss, seine Fesseln abzuwerfen, um dann neue noch unsichtbare Brücken zu betreten und steile Pfade zu erklimmen.

Eieiei! Sowas nennt man wohl "Schmonzes".

Mir fällt bei derlei bombastisch klingenden Trivialitäten immer das Wort Gottfried Benns ein: "Das Gegenteil von gut ist nicht schlecht, sondern gut gemeint."

Antwort geändert am 02.01.2020 um 23:59 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 03.01.2020:
Aha, du sprichst also von einer Gruppe, die so denkt. Ist das nicht etwas übergriffig, um deine Aussage allgemeingültiger aussehen zu lassen?
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Graeculus meinte dazu am 03.01.2020:
Gar nicht; ich schließe mich expliziten Äußerungen von Lotta und Fisch an. Letzterer hat kürzlich den ähnlich staubtrockenen Text eines anderen Autors kommentiert: "Du schreibst wie Sätzer." Das konnte ich nur bestätigen.
Aber eines beherrschst du wirklich gut: dir Kritik vom Leibe zu halten.
Zu meinem "wir" stehe ich, nicht aber dazu, mich überhaupt auf dieses 'Gespräch' eingelassen zu haben - das war ein Fehler. Adios.
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Sätzer meinte dazu am 03.01.2020:
Aha, die Gruppe. Ach Graec, jeder hat seinen Stil und Menschen, die seine/ihre Texte mag oder auch nicht. Das sehen Kritiker, auch bei professionelle so. Die von dir erwähnten Schreiber*innen haben einen anderen Stil und Lotta ist Dauerkritikerin meiner Texte von Anfang meines Daseins hier bei KV, teils mit recht absurden Argumenten. Sie kann anscheinend nicht locker lassen und beißt sich fest. So ist sie halt - die Lehrerin.
Es besteht immer die Möglichkeit, meine Texte links liegen zu lassen. Viele meiner Leser*innen mögen sie halt.
Ich schreibe in sehr vielen Genres und experimentiere immer mal wieder in neuen Feldern und anderen Stilen, z.Zt. mit stark verdichteter Kurzprosa. Dabei wird es vermutlich zunächst mal bleiben.
Dir alles Gute und LG Sä

Antwort geändert am 03.01.2020 um 06:51 Uhr


Antwort geändert am 03.01.2020 um 06:51 Uhr


Antwort geändert am 03.01.2020 um 08:16 Uhr
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Kommentar von Agneta (62) (03.01.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 03.01.2020:
Klar, dass es in vielen Fällen längere und mehre Gespräche (vielleicht auch gezielt mit einem Therapeuten in schwierigen Problemfällen) braucht. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ganz plötzlich eine Erkenntnis im Kopf in einem entscheidenden Gespräch zum richtigen Zeitpunkt auftaucht . Kann natürlich sein, dass man über das Problem vorher schon länger nachgedacht hat und es im Gehirn schlummerte. Es gibt wohl keine Regel für solche Prozesse.
LG Sä
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Begegnungen (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 02.01.2020. Textlänge: 89 Wörter; dieser Text wurde bereits 730 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.04.2020.
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