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Mika im Reich der Uhren

Kindergeschichte zum Thema Traum/ Träume


von Stelzie

Bald merkte Mika, dass ihn das Reisen durch die Galaxie der Kinderträume anstrengte. Er wurde sehr müde.
"Mika !!!" Die glockenklare Stimme seiner kleinen Freundin Sina weckte ihn ein wenig unsanft. "Willst du jetzt noch einen Traum sehen oder lieber schlafen? Du bist langweilig, Mika! Sehr langweilig!
Das ärgerte Mika. Langweilig sein wollte er wirklich nicht!
"Wo sind wir?" Verschlafen rieb er sich die Augen.
Das Sternenmädchen stöhnte laut. "Ach Mika. Sieh dich um. Öffne deine Augen und schau einfach mal. Was siehst du, hm...?"
"Nichts!"
Tatsächlich waren die beiden vor einer gigantisch großen Mauer gelandet. So sehr Mika sich auch anstrengte, irgendetwas zu sehen- diese Mauer versperrte ihm total die Sicht.
"Oh, Verzeihung! Meine Schuld. Ich hatte vergessen, dass du nicht durch Mauern hindurchsehen kannst. Für uns Sternenkinder ist das nämlich kein Problem, weißt du?"
Sina flatterte aufgeregt hin und her. Mika wurde beim Zuschauen beinahe schwindelig, so hastig bewegte sich seine Freundin. Doch dann sah er, wie sich mit jedem Flügelschlag ein Stückchen Mauer in eine Wolke verwandelte. Bald war die Mauer verschwunden und stattdessen ein Meer aus Wolken zu sehen.
Sina flog voran und Mika folgte ihr vorsichtig. So musste es sich anfühlen, wenn man auf einen Wackelpuddingteppich lief. Außerdem versperrte ihm dicker Nebel die Sicht und er hatte Angst, Sina zu verlieren. Schon während Mika eilig hinter Sina herlief, hörte er eigenartige Geräusche aus der Ferne. Er kannte diese Geräusche und doch waren sie ihm seltsam fremd. Je weiter er in das Wolkenmeer vordrang, umso lauter wurde es. Ganz allmählich lichtete sich der Nebel. Als Mika endlich wieder klare Sicht hatte, stellte er fest, dass er sich in einem großen Raum befand. Dieser Raum hatte sehr hohe Wände, die voller eigenartiger Verzierungen waren. Dann entdeckte Mika auch, woher die Geräusche kamen, die inzwischen beinahe unerträglich laut geworden waren. An den Wänden hingen und überall standen - Uhren. Es war ein einziges TICK.......TACK...TICK......TACK...TICK....TACK...TICK....TACK...TICK..TACK...TICKTACKTICKTACK... Und es war so laut, dass Sina sich auf Mikas Schultern setzen musste, damit er hörte, was sie ihm erzählte:
"Das ist der Traum von Helen. Helen vergisst beim Spielen immer die Zeit und deswegen hat ihr der Weihnachtsmann im letzten Jahr eine sehr große Uhr geschenkt."
Staunend blickte Mika auf all die großen und kleinen bunt bemalten Uhren. Da gab es Fußballuhren, Einhornuhren, Fuchsuhren, Feuerwehruhren, Piratenuhren, Uhren mit Drachen, Uhren mit Baggern, Uhren mit Traktoren...

"Zeit, nach Hause zu fliegen, Mika. Schließ deine Augen."
Mika wurde traurig und fragte: "Kommst du morgen wieder?"
Sina schien kurz zu überlegen. Dann antwortete sie: "Bist du bereit für die schlechten Träume? Der Mond ist gerade sehr voll davon. Aber wir dürfen nicht zu lange warten. Denn bald wirft sie der Mond auf die Erde zurück."
Mika hatte etwas Angst vor den bösen Träumen, wollte aber auch kein Langweiler sein, deshalb antwortete er schnell: "Na klar! Ich freu mich!"

Anmerkung von Stelzie:

Fortsetzung folgt


 
 

Kommentare zu diesem Text


Moja
Kommentar von Moja (11.01.2020)
Liebe Stelzie,

ich habe ein bisschen mit geträumt, spannend finde ich den vorläufigen Schluss - wo der Vollmond die schlechten Träume zurückwirft, bin gespannt auf den Fortgang.

Lieben Gruß,
Moja
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Stelzie meinte dazu am 11.01.2020:
Danke liebe Moja. Das freut mich. Es ist doch schön, dass auch wir Erwachsenen noch Kinderträume träumen können.
Einen lieben Gruß ins Wochenende.
Kerstin
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Stelzie antwortete darauf am 11.01.2020:
Bin übrigens selbst gespannt wie es weitergeht
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (11.01.2020)
Hallo Kerstin, ich meine immer noch zu wissen, wie ich als Kind getickt habe und finde deine Traumerzählung sehr kindgemäß.
Liebe Grüße
Ekki
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Stelzie schrieb daraufhin am 11.01.2020:
Danke lieber Ekki, auch für deine Empfehlung. Habe mich sehr gefreut.

Liebe Grüße
Kerstin
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (11.01.2020)
Ist es das, was ich denke??
Viel Glück zum Gelingen, dann kann ich es Nele schenken

Liebe Grüße
TT
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Stelzie äußerte darauf am 11.01.2020:
Nein lieber Tasso, das ist schon mein nächstes Projekt ( wenn mich das erste nicht total verarmen lässt)
Das Glück kann ich trotzdem gut brauchen. Dankeschön

Liebe Grüße
Kerstin
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (11.01.2020)
Hallo liebe Stelzie,

als Sternenkinder werden doch Babys, die während oder kurz vor/ nach der Geburt gestorben sind, bezeichnet? Welch ein tröstlicher Gedanke, dass ihre kleinen Seelen in einem Traumland leben könnten und dort gemeinsam ihre Träume sehen.

Liebe Grüße
Sigrun
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Stelzie ergänzte dazu am 11.01.2020:
Genau so ist es, liebe Sigrun. Es ist ein schöner Gedanke an unsere Sternenkinder.

Vielen Dank und liebe Grüße.
Kerstin
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AZU20
Kommentar von AZU20 (11.01.2020)
Schön. LG
diesen Kommentar melden
Stelzie meinte dazu am 11.01.2020:
Danke

Liebe Grüße
Kerstin
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (11.01.2020)
Hallo Kerstin,
als Mika uns Sina an der Großen Mauer waren, dachte ich schon, sie wollten noch zum Großen Attraktor. Na, ein Glück nicht.
LG von Gil.
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Stelzie meinte dazu am 11.01.2020:
Hallo Gil,
keine Angst, solchen Gefahren sind die beiden nicht ausgesetzt. Da passe ich schon auf.

Dankeschön und liebe Grüße
Kerstin

P.S.: Ganz unter uns: Den Großen Attraktor musste ich googeln. Der ist echt gigantisch.
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regenfeechen
Kommentar von regenfeechen (12.03.2020)
Liebe Kerstin,
Mikas Träume, ich habe alle Fortsetzungen gelesen, ich konnte gar nicht aufhören. Sehr schön mit viel Phantasie geschrieben.
Wie geht es weiter, ich freue mich schon darauf.
Wenn ich darf, möchte ich mir die Geschichten ausdrucken für meine Enkel. Einfach nur schön
und eine wunderbare Idee die Sternenkinder weiter leben zu lassen.
Ich wünschte, alle Mütter unserer Station oder der ganzen Welt
könnten die Geschichte lesen.
Danke !
LG das Regenfeechen
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Stelzie meinte dazu am 12.03.2020:
Danke für diesen wunderbaren Kommentar liebes Regenfeechen. Ich werde auch weiterhin unsere Sternenkinder beobachten. Mal sehen, was die noch so alles treiben, da oben...

Ganz liebe Grüße
Kerstin
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Die Reise geht weiterInhaltsverzeichnisPaul will nicht aussterben
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Mikas Träume.
Veröffentlicht am 11.01.2020, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.01.2020). Textlänge: 466 Wörter; dieser Text wurde bereits 92 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 31.05.2020.
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