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Aufriss des Nebelschleiers

Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Nach vielen Lebensjahren hat er endlich begriffen, dass es nun um den Kampf der Erinnerungen geht - um die wichtigen Erinnerungen. Es gilt diejenigen zu wählen, die ihn stärken, um mit seiner nächtlichen Angst fertig zu werden. Dieser zu entgehen, um am Ende glücklich zu sein.

Er sieht sich im letzten Jahr der Arbeit als Lehrer die hellen Bahnen der Nachmittagssonne auf dem Waldweg in den Harburger Bergen durchschreiten und Schatten werfen. Über ihn heben und senken sich die Äste der Bäume in der Abendbrise und bilden eine geheimnisvolle Kulisse. Wolkenfetzen mit bizarren Umrissen ziehen lautlos vorüber. Die Stille wird von einem hämmernden Specht gestört.

In der Nacht, nachdem er seinen Unterricht für den nächsten Tag vorbereitet hat, träumt er von einer beinahe nackten Frau, die im Mondlicht durch einen verwilderten Garten tanzt. Er ahnt in diesem Moment, was anderen, die nicht durch das Prisma der Leidenschaft zu blicken vermögen, entgeht.

Am Morgen steht er rechtzeitig auf und genießt sein Frühstück – den Tag mal ohne Gehetze. Zunehmend wird ihm klar, dass alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Es kommt nur darauf an, den kleinen leuchtenden Kern der Erkenntnis, zu entdecken.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (13.01.2020)
Zunehmend wird ihm klar, dass alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat.

Eine bemerkenswerte Erkenntnis! Gut, wenn die noch vor Zappenduster eintritt.
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Sätzer meinte dazu am 13.01.2020:
Bei Zappenduster ist nur noch Warten auf den Abpfiff. Ob man den dann noch mitbekommt? LG Sä
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (13.01.2020)
Es kommt nur darauf an, den kleinen leuchtenden Kern der Erkenntnis, zu entdecken.


Welche Erkenntnis hat sich denn da auf einen "kleinen leuchtenden Kern" reduziert?
Dass die Dame im Garten nicht beinahe, sondern splitterfaser...? Oder dass nur dein Lyrich sich anmaßen darf, durchs Prisma der Leidenschaft blicken zu dürfen?

Was man nicht tun sollte: Logische Zusammenhänge in diesem Text suchen.

Lotta

Kommentar geändert am 13.01.2020 um 09:48 Uhr
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Sätzer antwortete darauf am 13.01.2020:
"Was man nicht tun sollte"
Wer ist man? Ich kenn den nicht.
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LottaManguetti schrieb daraufhin am 13.01.2020:
Das weißt du nicht, Sä?
Schon mal etwas von Indefinitpronomen gehört? Nein?
Schade.
Aber man lernt ja nie aus.

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Sätzer äußerte darauf am 13.01.2020:
Sorry, dat lernt mich nich mehr in diesem Leben
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Cora
Kommentar von Cora (13.01.2020)
Er ahnt in diesem Moment, was anderen, die nicht durch das Prisma der Leidenschaft zu blicken vermögen, entgeht.

Er ahnt in diesem Moment nicht, dass es andere gibt, denen jene im Traum gesichtete Frau real begegnet.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (13.01.2020)
Letzteres ist aber nicht ganz einfach. LG
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Sätzer ergänzte dazu am 13.01.2020:
Da müssen wir durch lieber Armin. Gehen wir mal davon aus, dass sich das Ende als ein totales Loslassen ähnlich einem kosmischen Orgasmus gestaltet. Endlich frei
Dank dir für die Empfehlung und LG Sä
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (13.01.2020)
Sehr salbungsvoll-pathetischer Inhalt, recht gedrechselt formuliert.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (13.01.2020)
hallo Uwe, dieses Pathos wird sicher seine Liebhaber finden. Ich gehöre diesmal nicht dazu.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 13.01.2020:
@ Dieter, Ekki
Ja, es war eine pathetisch-salbungsvolle Stimmung an dem Tag des Schreibens bei mir. Das drückt sich dann halt so aus
LG Sä
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 13.01.2020:
Uwe, wir alle sind Stimmungen unterworfen und Nebelschleier reißen auf.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 13.01.2020:
Genau. Ich finde es manchmal einfach angesagt, den Stimmungen und Gefühlen beim Texten freien Lauf zu lassen. Bin ja sonst eher ein rational-sachlogischer Mensch. Bei diesem Text gings ja um das Lehrerdasein mit all seinen Aufs und Abs, die kompensiert werden mussten
Das ist lange her und nun ist eine andere Zeit angebrochen, die natürlich auch eine freiere Emotionalität zuläßt.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Impressionen (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 13.01.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.01.2020). Textlänge: 189 Wörter; dieser Text wurde bereits 609 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.04.2020.
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