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Schnelles Glück

Songtext zum Thema Lebensbetrachtung


von Dieter Wal

Du lebst dein Leben heiter, froh, beschwingt,
Gelungen Arbeit, Studium und Beruf,
Dein Sohn, der spielt Klavier, die Tochter singt,
Und du spielst Golf und hütest deinen Ruf.
Dein Sohn, er will sich nicht bequemen,
Die Firma als sein Erbe anzunehmen.
Dich liebt das Glück, das rasche,
Stäube dein Haupt mit Asche.

Die Frau gibt große Parties, wenn sie mag,
Dein ganzes Leben ist ein Feiertag

Ein Hund von einer Größe wie ein Bär

Dich liebt das Glück. Dich liebt es ohne Zweifel.
Dich liebt es treu wie Ritter, Tod und Teufel.
Dich liebt das Glück, das rasche,
Stäube dein Haupt mit Asche.

Anmerkung von Dieter Wal:

Soweit erinnere ich mich an das Jugendgedicht. Mal sehn, wies weiterging. In ein paar Wochen.


 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (14.01.2020)
Warum denn das Haupt mit Asche stäuben? LG
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (14.01.2020)
Streue ich Asche auf mein Haupt, gestehe ich eine Schuld ein.
Oder einen fatalen Irrtum.
Das Achermittwochs-Kreuz wird auf die Stirn des Gläubigen gemalt. Denn jeder ist schuldig. - Dies ist das furchtbare "Geschenk" des Neuen Testaments.
Das schnelle Glück, das laute, das gewöhnliche ist nicht unbedingt der Sinn des Lebens. Jedenfalls nicht für alle.

Gruß
der8.
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Dieter Wal meinte dazu am 14.01.2020:
Danke für drinen Kommentar. Jetzt fällt mir wieder ein, wie es gemeint war. Schlüssel ist A) der erweiterte Refrain im Schluss-Couplet "Dich liebt das Glück. Dich liebt es ohne Zweifel./Dich liebt es treu wie Ritter, Tod und Teufel." und B) der "Wohlstand", der refrainartig kritisiert und negiert wird: "Dich liebt das Glück, das rasche,/Stäube dein Haupt mit Asche."

A) spielt auf Dürers berühmten allegorischen Kupferstich "Ritter, Tod und Teufel." an. Gemeint ist es ganz und gar nicht freundlich, sondern dort wird gesagt, der Mensch und damit wir, dienen dem absoluten Bösen.

Sie lieben und führen uns in Wahrheit "treu".

1.) Der Ritter, Sinnbild der erbarmungslosen Staatsgewalt, dem ausführenden Organ des Bösen, dem internationalen Waffenhandel zB, der Drittweltausbeutung, dem NSU, den NS-Massenmorden, der gewaltsamen Polizeischlacht gegen mappus-geleitete und merkel-gestützte Stuttgart 21-Demonstranten, die nie dafür zur Verantwortung gezogen wurden, sondern ihre Menschenverachtung unter dem verlogenen Image der CDU/CSU -Scheinsicherheit fortführen.

2.) Der Tod, das Ziel von uns allen. Wir werden alle sterben, aber leben, als ob es keinen Tod gäbe. Wir sind so blind für den Ritter, der uns blendet und in Angst hält, wie wir den Tod fürchten und verdrängen.

3.) Dumm und blind hält uns dazu das Monstrum im Bild, der Teufel.

B) Das Rasche Glück ist eine Illusion. Wir sollten dem Ritter am Arsch vorbeigehen, den Tod als Sinngeber und Notwendigkeit begreifen, wahre Werte zu leben und keine Lullabys des Bösen. Dem langwierigen Glück nachjagen. Siehe Fromms Haben oder Sein. Wirklichen Sinn finden, wahres Leben finden, nie wieder Marionette der Macht und des scheinbaren Guten.

Dein Aschermittwochskreuz ist gemeint und nicht gemeint. Nicht Sündhaftigkeit im katholischen Sinn, sondern Selbstverschuldung durch Trägheit und mangelnde Fantasie.

Antwort geändert am 15.01.2020 um 05:05 Uhr


Antwort geändert am 15.01.2020 um 05:07 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (14.01.2020)
Hallo Dieter, ich lese deinen Songtext als eine moderne Variante zu Schillers " Der Ring des Polykrates". In dieser Ballade verlässt der Gast mit Grausen den König von Samos, weil er erkennt, dass die Götter diesem sein Glück neiden.
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Dieter Wal antwortete darauf am 15.01.2020:
Schiller beschrieb unwissentlich die sogen. "Stochastische Wahrscheinlichkeitshäufung". Im Volksmund "Ein Unglück kommt selten allein". Gilt auch für Glückliche Häufungen. Ohne die Segnungen der Stochastik mythologisiert Verstandesmensch herum. "Gott ein Opfer zu bringen" zB, um den Wechsel von der Sinus- zur Kosinuskurve wohlmöglich magisch/religiös abzuwenden.

Azteken kurz vor ihrem Untergang, berechneten, sie hatten eine beachtliche Zahlentheorie und wunderschöne Zahlzeichen entwickelt, nach ihrem Kalender das Ende der Welt. Ihre Apokalyptik war mindestens so düster wie andere Weltendemythen auch. Ihre Priester unternahmen den letzten verzweifelten Versuch, vermeintliches Unheil abzuwenden: Sie opferten ungefähr 200 Jungfrauen. Erstgeborene. Sie schnitten ihnen mit Obsidianmessern die Herzen aus den Leibern. Die Jugendlichen sollen sich geehrt gefühlt haben, geopfert werden zu dürfen ...

Das Gedicht handelt nicht von Glück und Unglück, sondern ist eine in der biblischen Tradition prophetischer Warnung ("Die Fürstengruft" das beste christliche) stehende Fundamentalkritik an "Falschen Werten".

Bei Fanatikern, siehe Azteken, bleibt die Frage, welcher Spinner s e i n e Wahrheit verabsolutierte und andere damit beglücken will.

Antwort geändert am 15.01.2020 um 05:04 Uhr
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Schlafendes Mädchen.InhaltsverzeichnisStuttgart 1875: Rimbauds und Verlaines letzte Begegnung.
Dieter Wal
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Veröffentlicht am 14.01.2020. Textlänge: 103 Wörter; dieser Text wurde bereits 92 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.08.2020.
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