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Kurzgedicht zum Thema Sterben


von Al-Badri_Sigrun

Stille

Vögel schweben
über Ozeane
toter Fische,

Menschen verstummen.



©Sigrun Al-Badri/ 14.01.2020

 
 

Kommentare zu diesem Text


juttavon
Kommentar von juttavon (14.01.2020)
In wenigen Worten eine ganze Katastrophe...
Finde ich gelungen, liebe Sigrun.

HG Jutta
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 14.01.2020:
Liebe Jutta,

dein Feedback freut mich!

Danke und herzliche Grüße
Sigrun
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (14.01.2020)
Al-Badri_Sigrun antwortete darauf am 14.01.2020:
Hallo DanceWith1Life,

danke für deine Verlinkung, die zu Wikipedia führt und sich auf den dritten Teil der Trilogie der Qatsi-Trilogie von Godfrey Reggio bezieht.

Ich zitiere aus Wikipedia:

"„Naqoyqatsi“ ist ein Wort aus der Sprache der Hopi-Indianer, das so viel bedeutet wie „Ein Leben des Mordens“, „Krieg als Lebensinhalt“, (interpretiert) „Zivilisierte Gewalt“. Der Film erschien 2002 in den Kinos.

Thema des Films sind Gewalt und Zerstörung, die in manchen Facetten unserer technisierten Welt geradezu kultiviert werden. Dabei wird dieses Thema allerdings nicht auf eine moralisierende Weise, sondern mit Hilfe einer stark verfremdeten Bilderflut behandelt. Beinahe 80 Prozent der Bilder sind digital veränderte Archivaufnahmen.
Wie bereits die beiden vorangegangenen Teile, Koyaanisqatsi und Powaqqatsi, kommt auch Naqoyqatsi ganz ohne Dialoge aus. Philip Glass komponierte die Musik, Cellosoli werden gespielt von Yo-Yo Ma."


LG
Sigrun
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (14.01.2020)
Al-Badri_Sigrun schrieb daraufhin am 14.01.2020:
Hallo Lotta,

danke für deine Verlinkung (siehe auch Antwort an DanceWith1), die zum Koyaanisqatsi Trailer führt.

LG
Sigrun
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Fisch
Kommentar von Fisch (14.01.2020)
Al-Badri_Sigrun äußerte darauf am 14.01.2020:
Hallo Fisch,

wer kennt den Song nicht? The Doors mit ihrem Song „The End“

Hier die deutsche Übersetzung:

Das Ende
Das ist das Ende,
schöner Freund
Das ist das Ende,
mein einziger Freund Das Ende
 
Von unseren sorgfältigen Plänen
Das Ende
Von allem, das besteht
Das Ende
Weder Sicherheit noch Überraschung
Das Ende
Ich werde dir nie wieder in die Augen sehen
Kannst du dir vorstellen, was sein wird
So grenzenlos und frei
Verzweifelt angewiesen
auf die Hand eines Fremden
In einem hoffnungslosen Land
 
Verloren in einer römischen Wildnis voller Schmerz
Und alle Kinder sind wahnsinnig
Alle Kinder sind wahnsinnig
Warten auf den Sommerregen
 
Gefahr lauert am Rande der Stadt
Nimm die Straße des Königs
Bizarre Szenen in der Goldmine
Nimm die Straße nach Westen
 
Reite die Schlange
Reite die Schlange
Zum See
Zum uralten See
Die Schlange ist lang
Sieben Meilen
Reite die Schlange
Er ist alt
Und seine Haut ist kalt
 
Der Westen ist am besten
Der Westen ist am besten
Komm her und wir werden den Rest machen
 
Der blaue Bus ruft uns
Der blaue Bus ruft uns
Fahrer, wohin bringst du uns?
 
Der Killer erwachte vor Sonnenaufgang
Er zog seine Stiefel an
Er nahm ein Gesicht aus der Ahnengalerie
und er ging weiter den Flur entlang
Er ging in das Zimmer, in dem seine Schwester lebte
Und dann besuchte er seinem Bruder
und dann ging er weiter den Flur entlang
Und er kam an eine Tür
Und er schaute hinein:
"Vater?"
"Ja, Sohn?"
"Ich werde dich töten!
Mutter, ich will dich fHier stand ein unkultivierter Ausdruck!!"
Komm schon, YEAH!
 
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance
Komm schon, Liebling. Gib uns eine Chance und
triff mich hinter dem blauen Bus
einen blauen Felsen machend
auf einem blauer Bus
einen blauen Felsen machend
Komm schon, yeah ...
 
Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte! Töte!
 
Das ist das Ende, schöner Freund
Das ist das Ende, mein einziger Freund
Das Ende
 
Es schmerzt, dich freizugeben
doch du wirst mir niemals folgen
 
Das Ende des Lachens und der sanften Lügen
Das Ende der Nächte, in denen wir versuchten zu sterben
 
Das ist das Ende
https://lyricstranslate.com/de/end-das-ende.html

Danke und liebe Grüße
Sigrun
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (14.01.2020)
Liebe Sigrun,
wenn schon verständlich, dann weiter:

"Eh-ke-nah-ka-nah-pick."

Was das heißt?
Das letzte Rennen um das Große Kanoe.
Aus Georges Catlins "Die Indianer Nordamerikas".
Sei lieb gegrüßt vom vorsintflutlichen Gil.
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Al-Badri_Sigrun ergänzte dazu am 14.01.2020:
Lieber Gil,

leider habe ich das von dir genannte Buch bislang nicht gelesen.

Die Geschichte der Indianer in Nordamerika spiegelt ein Zeitgeschehen des Grauens wider. Durch den Genozid an ihnen wurden sie und ihre Kulturen zum größten Teil vernichtet.

Ich danke dir für deinen Beitrag und grüße dich herzlich
Sigrun
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (14.01.2020)
Hallo Sigrun,

mich wundert, dass die Vögel nicht vom Himmel stürzen.

Beste Grüße, Dirk

Kommentar geändert am 14.01.2020 um 16:01 Uhr
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AchterZwerg meinte dazu am 14.01.2020:
Die stürzen schon noch ...
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 14.01.2020:
Hallo Dirk,

es ist ein Endzeit-Szenario, das ich darzustellen versuche. AchterZwerg hat dir ja schon geantwortet.

LG
Sigrun

Antwort geändert am 14.01.2020 um 17:59 Uhr
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (14.01.2020)
Endzeitszenario (ver-enden) mit Schmackes.

Liebe Grüße
der8.
diesen Kommentar melden
Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 14.01.2020:
Hallo Achter,

ich danke dir für dein Feedback!

Liebe Grüße
Sigrun
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (14.01.2020)
Hallo Sigrun,
die Erde gibt es seit Milliarden von Jahren und sie wird noch weitere Milliarden bestehen. Das Gastspiel der Menschheit auf dem Planeten ist dagegen nur ein Wimpernschlag und das Ende selbst verschuldet.
Was unsere Wichtigkeit betrifft, niemand wird uns vermissen!
Liebe Grüße
TT
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 15.01.2020:
Hallo Tasso,

die Erde wäre ohne uns Menschen besser dran. Es ist nur noch eine Frage von Zeit, bis hier kein Leben mehr möglich sein wird. Wir hinterlassen Atommüll und sonstigen Müll. Es wird Millionen von Jahren dauern, bis sich unser Planet vom Menschen erholt haben wird. Wie du schon richtig schreibst, für die Erde selber ist Zeit kein Faktor.

Danke und liebe Grüße
Sigrun
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (14.01.2020)
Hallo Sigi,
du hättest das Grauen des Verendens detaillierter ausmalen können. Die Stärke deines Gedichts liegt aber in dem weiten Raum, den du auch akustisch gelassen hast, damit ihn der Leser mit eigenen Vorstellungen füllen kann.
Liebe Grüße
Ekki
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 15.01.2020:
Hallo Ekki,

es freut mich, dass du bei meinem Gedicht die Akustik erwähnst und auf den Freiraum hinweist, den der Leser mit seiner Fantasie füllen kann.

Danke und liebe Grüße
Sigi
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Kommentar von Agneta (62) (15.01.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 16.01.2020:
hallo Monika, ich empfinde diese Vision nicht als plakativ. Ich würde sie ehr als bestürzend bezeichnen,
Ich vermute freilich, dass du die pejorative Bedeutung von "plakativ" nicht auf das Gedicht bezogen wissen möchtest.
Liebe Grüße
Ekki
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BeBa
Kommentar von BeBa (10.02.2020)
Du hast die große Stärke des Kurzgedichts gekonnt genutzt, die vermutlich größte (und vielleicht finale) Katastrophe für den Menschen (ja, die Welt, Umwelt etc. interessiert es nicht, sie richtet sich neu aus) darzustellen.

LG
BeBa
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 11.02.2020:
Lieber Beba,

deine Reflektion auf mein Gedicht bedeutet mir sehr viel. Wollen wir für unsere Kinder und Enkelkinder hoffen, dass dieses Endzeitszenario sich noch irgendwie abwenden läßt.

Danke auch für deine Favorisierung!

Liebe Grüße
Sigrun
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Veröffentlicht am 14.01.2020. Textlänge: 13 Wörter; dieser Text wurde bereits 143 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.04.2020.
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