Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
flaviodesousa (22.09.), Nathielly (22.09.), Wordsmith (22.09.), Jadefeder (21.09.), Gedankenwelten (17.09.), AutortamerYazar (15.09.), RufusThomas (14.09.), AnnyGrey (11.09.), Quoth (10.09.), AngelWings (01.09.), Mapisa (28.08.), Nimmer (28.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 606 Autoren* und 71 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.047 Mitglieder und 438.778 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 28.09.2020:
Limerick
Der Limerick ist ein aus Großbritannien stammendes, fünfzeiliges Gedicht mit dem Reimschema aabba. Dabei sind die... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Der Schottenschock (Limerick) von Thomas-Wiefelhaus (28.09.20)
Recht lang:  ROTKÄPPCHEN von Dieter Wal (313 Worte)
Wenig kommentiert:  latte - limerick von harzgebirgler (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  das virus sprach jüngst zu herrn drosten von harzgebirgler (nur 26 Aufrufe)
alle Limericks
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Kiwi Kerne. Prosaminiaturen
von Moja
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nett bin???" (Schreiberling)

Endstufe

Sonett zum Thema Sinn/ Sinnlosigkeit


von Ralf_Renkking

Versucht der Mensch die Angst zu stillen,
zwingt er die Nadel auf die Rillen,
wie atonal, wie schrill
die Glocken des Alarms auch schrillen,
er wirft im Zuge seiner Grillen
die Glut der Hoffnung auf den Grill
inmitten Ungeziefer und Bazillen,
doch drückt er aus, was niemand sehen kann noch will.

Er schaut herum. Die Welt schweigt still,
denn sie trägt abgetönte Brillen,
um sich nach altbewährtem Drill
den Widerwillen
dank Stil und Thrill
zu drillen.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Madrigal.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Habakuk
Kommentar von Habakuk (16.01.2020)
Gefällt mir!

in bälde sticht uns diese nadel
bei all dem welt-komödienstadel
zu pauken- und trompetenmarsch
in unsren grell entflammten arsch

Heterometrische Verse, die zu deinem Gedicht gedanklich passen dürften, m. E. zumindest. Zu einem Madrigal reicht es leider bei mir nicht.

BG
H.
diesen Kommentar melden
Ralf_Renkking meinte dazu am 16.01.2020:
Hallo Habakuk,

danke sowohl für Empfehlung als auch Deine jambischen Verse, besonders aber für den indirekten Hinweis zum Thema Madrigal. Tatsächlich scheint es in neueren Internet-Definitionen wie z. B. Wikipedia und Wortwuchs auf die Einteilung in 2-3 Stanzen bei 3 Doppelversen & Refrainvers m. Reim begrenzt zu sein, so dass ich schon glaubte, mit obiger Behauptung falsch zu liegen, "Unterm Lyrikmond" und der Poetiker Hans-Dieter Gelfert jedoch definieren es stychisch, mit unterschiedlichen Verslängen als auch Versfüßen, erstere beziehen sich also auf die italienische Lyrik. Richtig spannend fand ich einen Auszug aus Daphnis 31, Gert Hübner: "Christoph von Schallenberg und die deutsche Liebeslyrik, S. 163, in der Hübner "ein madrigalisch komponiertes Sonett" erwähnt, und selbst wenn ich mich nicht ganz im Rahmen der Vorgaben bewege, meine ich doch, obigen Hybrid rechtfertigen zu können.

Ciao, Frank
diese Antwort melden

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de