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Ist der Kollaps gestandener Demokratien möglich geworden?

Kurzprosa zum Thema Politik


von Sätzer

In immer mehr Demokratien kriselt es. Eine positive Beziehung zwischen Eliten und dem einfachen Volk bröckelt. Die Ungleichheit in vielen Bereichen  (z.B. bei der Vermögens- und Einkommensverteilung) hat erheblich zugenommen. Hass und Gewalt eskalieren. Selbst entwickelte Demokratien wandeln sich zunehmend in Autokratien. Ein Konsens, mit dem alle Gruppen leben können, wird immer weniger möglich. Demagogen nutzen die Chance, große Bevölkerungsteile, die sich ungehört fühlen, zu indoktrinieren. Das Vertrauen der Menschen in die Institutionen des Staates schwindet. Sie werden empfänglich für Versprechen von “Starken Männern“ (z.B. Trump, Orban, Erdogan) und anfällig für Ideologien und religiöse Glaubenssysteme (z.B. Indien mit der radikalen Hinwendung zum Hinduismus und der Unterdrückung der muslimischen Bevölkerung und anderen Minderheiten).
Es handelt sich historisch betrachtet um kein grundsätzlich neues Phänomen. Doch man hat es selbst in aufgeklärten Demokratien lange nicht für möglich gehalten, dass so etwas heute noch passiert.

 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (17.01.2020)
"Doch man hat es selbst in aufgeklärten Demokratien lange nicht für möglich gehalten, dass so etwas heute noch passiert."
- man??
Du vielleicht nicht, aber verallgemeinre das bitte nicht gleich wieder so, als hätten wir alle so gedacht und kämen jetzt erst zur Besinnung. Deinesgleichen hat unsereins nur all die Jahre nie für voll genommen, wenn wir auf Gefahren hinwiesen - so muß das heißen.
"Gestandene Demokratie" - träumst ja immer noch in der Sprache der Offiziellen. Anmaßende Idioten, nix gestandene Demokraten, nicht erst seit gestern.
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Ach Lothar, mir ist das schon lange klar, wollte die Kerngründe einfach mal kompakt zusammenfassen. Du bist nicht der einzige "Polit-Erleuchtete"
In dem Sinne Grüße von Sä
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (17.01.2020)
Lieber Sätzer,
hier möchte ich Lothar Recht geben, finde aber nicht, dass du allein Schuld an dieser Misere bist.
Den Religiösen mehren sich die Zeichen für den Weltuntergang,
den Astrologen die Zeichen für einen radikalen Umbruch (gell, Lothar?),
den Besitzenden die Zeichen für eine Umverteilung der Güter
und den Besitzlosen die Zeichen für große Wanderungen und / oder einen Umsturz. Wahrscheinlich wieder mal in die falsche Richtung.
Ein schwieriges Jahr. Und ich muss zum Zahnarzt,

seufzende Grüße
der8.
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Sätzer antwortete darauf am 17.01.2020:
Oh je, wenn Astrologen und Religiöse Politik in die Hand nehmen, dann geht alles schief, weil sie im Astralnebel herumstochern oder einem der vielen Götter im Kosmos huldigen. Dann doch lieber gestandene Politiker aud der Erde, mit denen wir gemeinsam den Untergang ansteuern können oder uns an einen rettenden Felsen kletten.
LG Sä
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 17.01.2020:
Ja seht ihr, da ist sie wieder, die dümmliche Witzelei über Dinge, die man nicht an sich ran läßt, kurz das Relativieren.

Ihr glaubt doch nicht, daß so ein ernsthaftes Gespräch über Politik oder überhaupt ein Miteinanderreden möglich ist.
Mir suggeriert das nur: "Nö, kein Interesse an dem, was "so einer" zu sagen hat und passt damit wunderbar in diese Zeit. Götter, Kosmos, Astralnebel - ihr habt einen an der Klatsche.
(Meine Orientierung war seit Jahr und Tag Platons "Der Staat", sowie Plotins Versuch, diesen zu realisieren, was aus vielerlei Gründen mißlang - aber ihr unter-stellt mir (und vermutlich allen anderen, die meditieren) halt genau die Klischees, wie sich Arroganz eben die "religiösen Spinner" vorstellt.
Danke, vielen herzlichen Dank.
Ob liebe oder seufzende Grüße - alles Augenwischerei … aus!
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Sätzer äußerte darauf am 17.01.2020:
Brauchst doch nicht gleich wütend zu werden. Im Übrigen meditiere ich auch regelmäßig. Nur Astrologie, auf die du dich des Öfteren berufst, ist keine Wissenschaft, allenfalls eine Glaubenssache. Für Spielereien mit Aszendenten, Häusern etc. durchaus amüsant und anregend zum Nachdenken. Ich habs auch mal auf der Basis meines Geburtszeitpunkt durchgespielt.
Na, beruhige dich mal wieder und leg vielleicht mal die Tarotkarten
LG Sä
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LotharAtzert ergänzte dazu am 17.01.2020:
Das Wort, das mir grad auf den Lippen liegt, darf ich hier nicht äußern ...
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Na, das ist dann wohl auch besser so.
Ich finde und konstatiere dir, dass jeder glauben darf, was er will. Das läßt unser Grundgesetz zu. Doch wenn Menschen ihren Glauben oder ihre politischen Überzeugungen anderen überstülpen, sie missionieren, oder gar einsperren oder töten wollen, hört die Toleranz für mich auf.
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LotharAtzert meinte dazu am 17.01.2020:
Was hat jetzt Platon, Plotin und Politik mit Glaube zu tun? Liest du überhaupt, was ich schreibe? Von der Überzeugung schrieb ich mehrfach, daß sie ein Über-die Sache-Hinweggehen ist und ich statt dessen lieber einfach zeuge. Das alles ignorierst du und zählst mich zu den Überstülpern - einfach nur erbärmlich.
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Aha, lassen wirs einfach mit der Diskussion. Ich bleibe bei meiner zusammenfassenden Analyse und der offenen Frage.

Antwort geändert am 17.01.2020 um 14:23 Uhr
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Cora meinte dazu am 17.01.2020:
Oh je, wenn Astrologen und Religiöse Politik in die Hand nehmen, dann geht alles schief, weil sie im Astralnebel herumstochern oder einem der vielen Götter im Kosmos huldigen.
Ja so einfach ist das, die Weltanschauung ist ein wunderbares Kriterium. Und was passiert, wenn Atheisten die Politik in die Hand nehmen, kannst du von Mao und Stalin lernen.
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LotharAtzert meinte dazu am 17.01.2020:
Ist doch ein reizvoller Gedanke: wie würden Einzelne hier schreiben, wenn GULAG oder Folter drohten. Ich will's allerdings gar nicht so genau wissen ,,,
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
@ Cora
Du bist der Meinung, dass Atheisten per se keine menschlichen Demokratien gestalten und leben können? Ein eigenartiger Gedanke, wenn nur Menschen, die einem Glauben anhängen, dazu in der Lage wären. Muslimische Regierungen sind i.d.R. sehr autoritär-brutal in ihren Normvorstellungen (siehe z.B. den Iran oder Saudi Arabien) und im Umgang mit dem Volk.

@ Lothar
Dann gäbe es dieses Forum nicht!
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Cora meinte dazu am 17.01.2020:
@Säää

Deine Interpretation meiner Worte ist eine Verdrehung um 180°!

Ich schrieb nichts dergleichen. Ich wage es, die Weltanschauung von Personen als Maßstab für deren Demokratiefähigkeit anzuzweifeln, das ist alles. Du bist es doch, der Nichtathesten so nonchalant die Demokratiefähigkeit abspricht. Mein Hinweis ist ein Gegenbeispiel. Ein Beispiel, das jenen die meinen, es wäre eine gute Idee, seine Verachtung über Nichtatheisten auszuschütten, empfiehlt, zur Abwechslung mal vor der eigenen atheistischen Türe zu kehren.

Antwort geändert am 17.01.2020 um 22:08 Uhr
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AZU20
Kommentar von AZU20 (17.01.2020)
Recht hast Du. LG
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Noch lebende Zeitzeugen des Niedergangs von Weimar sehen inzwischen frappierende Parallelen zu heute. Da muss sich eine Demokratie wie unsere wehren und gegebenenfalls einen Interessenausgleich schaffen, wo es offensichtlich ist. Das dauert leider immer etwas länger in einer Demokratie. Bleiben wir einfach wachsam und optimistisch, damit die Werte unseres GG überleben.
Merci für deine Empfehlung und LG Sä
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AchterZwerg meinte dazu am 17.01.2020:
Diese Parallele (Weimarer Republik) sehe ich auch.

Gruß
der8.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (17.01.2020)
Die letzten zwei Absätze scheinen mir doch recht grob zusammengezimmert (es sind klassische, sog. "einfache Antworten"). Bis "...passiert" jedoch gerne gelesen.
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
O.K. hast Recht. Ist zu pauschal zusammengefasst. Ich streichs.
Danke.
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (17.01.2020)
Mein Prüfprogramm sagt: 77%
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Die Thematik wird in sehr vielen Medien diskutiert. Ich hab halt mal ein paar Kerngedanken sehr kompakt formuliert.
Beim gegooglen erscheint nur ein Hinweis auf meinen Text. Begriffsspaare wie z.B. "Einkommens- und Vermögensverteilung" sind Standard.
Ich habe frei formuliert. Wenn dein Prüfprogramm konkrete textgleiche Sätze nachweist, dann teile mir das bitte mit, damit ich es zitieren kann.

Antwort geändert am 17.01.2020 um 18:58 Uhr
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Kommentar von Agneta (17.01.2020)
Dazu müsste man erst mal definieren, was eine gestandene Demokratie ist. Subjektiv gesehen war dies auch die DDR.
Wie man sieht, ist alles möglich. Immer und jederzeit.
LG von Agneta
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Die DDR, eine gestandene Demokratie? Soll das ein Witz sein? Dann wären Russland und China wohl auch Demokratien.
Das Wort "gestanden" impliziert, dass dort schon etwas länger Bestand hatte und echte Wahlen stattfanden. Da sind dann Demokratien, die sich nur so nennen, lediglich Scheindemokratien.
LG Sä
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Stelzie meinte dazu am 17.01.2020:
Die DDR hatte viele gute Ideen, aber eine Demokratie war die definitiv nicht! Habe herzhaft geschmunzelt, Agneta...

Liebe Grüße
Kerstin
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Agneta meinte dazu am 17.01.2020:
Lest ihr auch mal,was man schreibt? Ich habe geschrieben "subjektiv gesehen", also aus den Augen des jeweiligen Landes!! Als dieses empfand sich die DDR schon als Demokratie. Das gerade soll ja hier die Diskussion sein: ob eine gestandene Demokratie kippen kann. Insofern muss man differenzieren. Solch eine kann schon kippen, weil es ja keine ist.
Ist unsere Demokratie noch eine? LG von Agneta

Antwort geändert am 17.01.2020 um 22:54 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 18.01.2020:
@ Stelzie
Das sehe ich auch so. Z.B. die polytechnische Ausbildung fand ich bemerkenswert. Sie hielt dem Lernenden offen, ob er eine akademische oder eine berufspraktische Ausbildung angehen wollte.
Dank für deine Empfehlung und LG Sä
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Judas
Kommentar von Judas (17.01.2020)
Frage: war das irgendwann wann mal anders von Beginn der Menschheit bis jetzte?
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Sätzer meinte dazu am 17.01.2020:
Du meinst, dass jede Demokratie den Kollaps in sich trägt?
Vielleicht hast du ja Recht. So betrachtet scheitert irgendwann wohl jede Regierungsform, weils immer machtgeile auf Zerstörung alter Strukturen orientierte Menschen gibt.
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Judas meinte dazu am 17.01.2020:
Jaein also nicht nur das, sondern war es jemals anders, dass die Menschen kacke waren? Ergo gehasst haben oder fanatisch waren, gab's mal 'ne Zeit wo die Kluft und Ungerechtigkeit zwischen arm und reich nicht bestand usw usf.... oder war es in all den Zeiten vor "unserer" Zeit nicht sogar noch extremer?
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Sätzer meinte dazu am 18.01.2020:
Danke euch allen für die lebhafte Diskussion. Das war die Intention des Textes!
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