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The Storm

Sonett


von wa Bash

Worte zur Kunst: Realismus
Der Sturm (dt.)

ein Sturm zieht auf, du streckst die Arme aus
verschreckt vom Schlaf, der über allem schwebt
und hältst die Decke fest, die sich aufbauscht
sodass ihr Stoff sich flatterhaft bewegt

wie Flügel im Geäst  durchs grüne Laub
auf dem sich Schwarz ein dunkler Anstrich legt
in einem Hauch von Nichts den Weg voraus
der zwischen hell und dunklen Schatten steht

wach ich erschrocken auf und laufe mit
dem Sonnenlicht entgegen, weißem Licht
und halte dich in meinen Armen fest

ein Blatt im Wind, das windumwunden ist
schaut scheu zurück bis es den Anfang küsst
wo sich der Sturm im Licht auflösen lässt





Das Bild als Prosagedicht:  hier

Anmerkung von wa Bash:

*Text zum Bild:   Pierre-Auguste Cot: The Storm Gal. unbekannt


 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (04.02.2020)
Sehr realistisch. LG
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wa Bash
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Worte zur Kunst: Realismus.
Veröffentlicht am 04.02.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.02.2020). Textlänge: 102 Wörter; dieser Text wurde bereits 46 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.04.2020.
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