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Federn der Vergängnis

Kurzgedicht zum Thema Untergang


von RainerMScholz

Die Himmel sind leer.
Stell dir das vor!
Keine Vögel
und keine Götter mehr.
Wie zersengte Ratten
sitzen wir in unseren Löchern
und warten auf gnädige Schatten,
und warten
auf den Tod,
den Blanken Hans,
Bruder Hein;
in unserer Not
fressen wir uns auf.
Ich schau dir in den Lauf;
großkalibrig stehe ich ohne Kopf;
wirf mich in den Topf
über dem Feuer.
Die Welt ist ungeheuer.
Die Welt
ist blau nur im Oben.
Der Rest ist für die Koben.


© Rainer M. Scholz


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