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Zimmer frei?

Text zum Thema Erwartung


von Sin

.
Früh morgens,
meist vor Sonnenaufgang,
hämmert sie mit ihrem Stock
schon an meine Tür:

„Stehen Sie gefälligst auf!
Der Tag wartet nicht auf Sie!
Nur der frühe Vogel fängt den Wurm!“


Und wenn ich nicht gleich
aus dem Bett aufspringe
und darauf reagiere,
dann legt sie erst so richtig los:

„Was hätten Sie aus ihrem Leben nicht alles machen können!
Mit ein bisschen Disziplin und Durchhaltevermögen!
All diese Möglichkeiten!
Doch Sie sind ein Versager, ein Loser, ein elendig Gescheiterter!
Einer, der es kaum einmal schafft,
die Monatsmiete für sein Zimmer im voraus aufzubringen!“


Und dabei hämmert sie weiter

un-un-ter-bro-chen

mit ihrem Stock gegen die Tür,
denn meine Zimmerwirtin
ist ziemlich renitent.

Selbst in meinen Träumen verfolgt sie mich schon.
Sie weiß immer alles besser,
überzieht mich ständig mit Vorhaltungen,
Beschimpfungen, Zurechtweisungen,
und macht mich nieder,
wo sie nur kann.

Und wenn ich es mal wage
den Mund aufzumachen,
droht sie mit fristloser Kündigung.

Na und?

werden sie jetzt denken.
Soll er sich doch ein neues Zimmer suchen!

Ja, was aber ist, wenn die ganze Welt

ihre Zimmerwirtin ist?


.

Anmerkung von Sin:

.
© Sin 2020

  Oxygene 7


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Ralf_Renkking (15.02.2020)
Wieso denn jetzt auf einmal meine? Nee, nee, mein Freund, so nicht.

Ciao, Frank
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Ah, wohl selbst ein Zimmerwirt... Dank und LG, Sin
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 15.02.2020:
Gerne, aber ein kleiner Tipp noch: Such Dir eine Wohnung, das ist echt .

Ciao, Frank
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Sin schrieb daraufhin am 15.02.2020:
Wohnung? In Hamburg? Träumer!
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 15.02.2020:
Sorry, da habe ich wohl nicht berücksichtigt, dass Hamburg für Dich die ganze Welt bedeutet.
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Sin ergänzte dazu am 15.02.2020:
Also in Trekans Niederdorla wollte ich nicht unbedingt versauern.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 15.02.2020:
Du musst ja auch nicht gleich von einem Extrem ins nächste fallen, allerdings scheint um Niederdorla die Welt fast noch in Ordnung zu sein.
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (15.02.2020)
Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Moin, Trekan. Bin gerade aufgewacht. Und das erste was ich höre ist BangBangBoogieBoogieBangBang. Oh nee, dafür ist es auch mittags noch zu früh. Ich leg mich wieder hin. Dankeschön für den Versuch. LG Sin
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 15.02.2020:
Jetzt ist ja Abend.

Schöne Grüße von  Kathy.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (15.02.2020)
Seien wir doch froh, wenn sich jemand um uns kümmert!
LG Sä
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Sätzer, der Satz hätte auch von meiner Mutter stammen können. Danke für die Unterstützung! LG Sin
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (15.02.2020)
Genau,
dieses ununterbrochene "Na und?" kann einem jedwede Revolte vermiesen!
Dann doch besser mit der Wohnungsherrin ein Bratkartoffelverhältnis eingehen und jene auf Kneipenwirtin umschulen.
Oder?
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Ja, Achter, dieses ununterbrochene "Na und", das dir die Welt ständig entgegen schreit, ist das eigentliche Problem. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es anders war. Gut, vorbei und vergessen. Ich werde über deinen Vorschlag nachdenken. Herzlichen Dank und LG, Sin
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (15.02.2020)
Hallo Sin,
vielleicht muss das LyrIch ein wenig umschulen. Zimmerwirtinnen und die Welt stehen auf Typ Schwiegersohn. ;)
Zuversichtliche Grüße
Ekki
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Hallo Ekki, das mit der Umschulung hat das LI schon versucht. Hat leider nicht so ganz geklappt. Aber danke für den Tipp. LG Sin
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (15.02.2020)
Hallo!!!
Deine Wirtin hat es erkannt, Sin. Wir haben uns die Welt nur von unseren Kindern geliehen. Mein Enkel z.B. ist mit sieben ein bekennender Frühaufsteher, allerdings nicht renitent. Der Hunger verlangt von uns sein Recht. Apropos früher Vogel, hier ein Vierzeiler von einem gewissen Devantier:
„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“
Das mag ja gern so sein.
Doch für den frühen Wurm heißt das:
Er ist ein armes Schwein.
Also, endlich raus aus dem Geflügel.
Herzlich Gil.
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Giltis, die Welt ändert sich ja so rasant. Mein Problem ist gerade, wie ich endlich aus den Federn komme. Weißt, letzte Nacht ist es doch arg spät geworden und... Uups! Keine Zigaretten mehr. Muss ich wohl doch mal schnell aus den Federn! Letzten Endes ist alles wohl doch nur eine Frage der Motivation. Dank dir herzlich und LG, Sin

Antwort geändert am 15.02.2020 um 13:13 Uhr
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (15.02.2020)
soviel zum Thema "Standpunkte" erweisen sich mitunter als bekloppt, sonst noch Fragen?
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Eine noch, Dance. Nein, vielmehr eine Antwort. Denn es gibt durchaus Situationen, in denen mir der Standpunkt meines Gegenübers verständlich, ja, sogar als der richtigere erscheint. Dennoch halte ich an meinem fest und setze mich darüber hinweg. Für das eigene Überleben unverzichtbar, denke ich. Dank und LG, Sin
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DanceWith1Life meinte dazu am 15.02.2020:
Ich weiß was du meinst, ich kenn die Situation, den Impuls, die daraus resultierenden Reaktionen. Das entspricht auch größtenteils meiner "weltanschauung", dennoch taucht immer öfter Frage auf, ob das auch wirklich funktioniert hat und ich stelle fest, dass das eigentliche Losungswort "festhalten" war und die Frage umformuliert wird, an was ich festhalten will/soll/muss, ect
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Diese Frage, die Du stellst, beinhaltet so viele Dimensionen, dass es unmöglich ist, darauf eine passende Antwort zu geben. Ich will es trotzdem versuchen, mithilfe eines anderen. Ich weiß nicht, ob Du das Musikvideo von Bowies letzten Song "Lazarus" kennst. Als er es performte, wußte er bereits, dass er sterben würde. Es ist keine leichte Kost, aber jedesmal, wenn ich es mir anschaue, seinen Ausdruck, bilde ich mir ein, dass er zumindest für sich die richtigen Formulierungen und Antworten gefunden hat. Und all das, was er gefunden hat, hatte mit dem Sterben und der Tatsache seines bevorstehenden Todes rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Der Song heißt nicht umsonst "Lazarus'. Also woran wir uns auch festhalten mögen oder nicht, ich vertraue darauf, dass uns das Leben schon die passenden Antworten gibt. Etwas anderes konnte auch einer wie Bowie nicht tun. LG Sin
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (15.02.2020)
Lieber Sin,

mein Tipp: besorge dir ebenfalls einen Stock und klopfe damit mitten in der Nacht und heftig an der Zimmertür der Zimmerwirtin. Dann rufe mit fordernder Stimme: „Mach auf die Tür, ich will zu dir. Kann morgens nicht lang genug schlafen, nun ist es auch mit meiner Nachtruhe vorbei. Mach auf, lass uns den gemeinsam in den frühen Morgen tanzen.“

Glaub mir, sie wird dich nach solch einem Nachtbesuch zukünftig ausschlafen lassen.

Sollte sie dir allerdings die Tür öffnen und dich in ihr Zimmer ziehen, dann überlege dir vorher gut, wie du am besten fliehen kannst.

Mitfühlende Grüße
Sigrun
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Sin meinte dazu am 15.02.2020:
Sigrun, danke für deinen Tipp. Du hast schon recht. Auch wenn die ganze Welt diese Zimmwirtin ist, so sollte man ihr doch die Grenzen aufzeigen. Ich habe mich dazu entschlossen, sie ins Leere laufen zu lassen und ein paar Tage woanders zu übernachten. Wollen wir doch mal sehen, ob sie am Ende nicht doch noch klein beigibt und den wahren Wert ihres Untermieters erkennt. Kampflos gebe ich mich jedenfalls nicht geschlagen. Hab herzlichen Dank für deine Zeilen und liebe Grüße, Sin
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (16.02.2020)
ja was soll man dazu sagen, klage nen  Mieterlass ein, die meisten Leute reagieren nur noch auf die harte Tour... dein Protagonist ist aber auch nen Weichei
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Sin meinte dazu am 17.02.2020:
Tja, wa Bash, wundert mich ehrlich gesagt nicht, wenn Du da sprachlos bist. Gut, dann also auf die harte Tour! Mal sehen, ob mein Prot nicht ein Grundsatzurteil erstreiten kann. Da hätten wir ja schon mal was: Mietminderung von 24 % aufgrund nächtlicher Ruhestörung durch einen Marder! Könnte schon mal einschlägig sein...Danke für den Tipp! LG Sin
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