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Kurzprosa zum Thema Verlust


von Serafina

Ich denke immer noch so oft an ihn.
Mehrmals täglich. Einfach so aus dem Nichts.
Die Gedanken in meinem Hirn zerbrechen. Die Welt in meinen Augen zerbricht und alle Worte, zerbrechen. Ich zerbreche.
Seht ihr wie alles blutet und voll von Scherben ist.
Mein Hals schmerzt. Meine Augen schmerzen und mein Herz.

Ich, Fackelträgerin, habe keine Hoffnung für mich.
All dieser feine Sand in mir überall ist da Sand, in meinen Augen, meinen Hals, in meinem Blut.
Meine Haare werden grau, 20 Jahre zu früh.
Trauer konsumiert einem auf grausame Art.
Es ist leichter sie zu verdrängen als damit zu leben.
Doch nicht auf lange Sicht.
Ich glaube nicht mehr an die Liebe.

Ich schaue aus dem Fenster und der Halbmond schwebt riesig und golden über dem Bergkamm, wie auf einem Computer animierten Bild. Doch Romantik kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Der Kamin im Wohnzimmer, wohlig warm. Magisch ist das nicht. Und Kerzen sind nur Kerzen. Feuer bloss noch Feuer.

Die Zeit je länger je mehr nutzen um an Dingen zu arbeiten, die es wert sind.
Mich aufraffen, den splittrigen Sand akzeptieren, die Scherben. Die kleinen Schnitte überall. Schnitte, wenn ich weine.
Wie lange habe ich das alles ignoriert, wie verzweifelt wollte ich Hoffnung haben.
Wollte ich sein was andern lieb ist. Was ihm lieb ist.
Und habe dabei mich selber vergessen.

Heute, heute ist deine Beerdigung.
Ich lege dir schwarz-rote Rosen auf deinen elegant verzierten Sarg.
Die selben Rosen, die meine ersten Rosen waren die ich je erhielt.
Es gab Ihn, es gab dich.  Nie wieder will ich so eine Liebe, die sich alles nur für die Zukunft verspricht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (15.02.2020)
"Nie wieder..." sind große Worte. Manchmal vergisst man sie und dann soll es so sein.
Liebe Grüße
Kerstin
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (16.02.2020)
Melodram.
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