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AFFEN-HILFE

Rezension zum Thema Humor


von Heor

„OPERATION AFFEN-DROHNE. DER NEUE-MAUER-FALL“ - Harry Popow

AFFEN-HILFE?

Ein Buchtipp von Lotti

„OPERATION AFFEN-DROHNE“. Wenn jemand regelmäßig in die Linke Zeitung (online) oder in die online-Zeitung NRhZ sieht, dem wird dieser Buchtitel aufgefallen sein. Möge er ruhig gedacht haben, so eine neue Spinnerei eines Autors. Doch der Untertitel „DER NEUE-MAUER-FALL“ (288 Seiten) wird ihn möglicherweise stutzig gemacht haben. Und das zu Recht, denn das kann nur politisch gemeint sein, zumal der Mauerfall 30 Jahre zurückliegt.und eine neue Mauer es wohl nicht geben kann. Allerdings deutet der Affe auf dem Cover einen nicht gerade erfreulichen Zustand an mit seinen zerfetzten Händen und den trüben Augen. Hier sollte man bereits stutzig werden...


Der Text unter der Überschrift „Albtraum“ bringt Licht ins Dunkel: Die Aktion „Wiedervereinigung und Währungsunion“ unter Führung des westdeutschen Kapitals und unter der Maskerade einer „friedlichen Revolution“ offenbart ein heilloses Durcheinander, zeigt die Unterwürfigkeit eines ganzen Volkes, das seine Würde um eines vermeindlichen materiellen persönlichen Glückes wegen und in Verkennung neuer Kriegsgefahren in den „politisch“ ungepflügten Boden rammt.

Wenn der Autor richtigerweise sodann auf die Errichtung einer neuen Mauer zwischen Arm und Reich verweist, dann ist es auch geboten, die Symptome dieses Verhältnisses für die Menschen in Ost und West festzuhalten.

Die Person BENNO und seine Zauberfrau sind die echten Akteure, während DIDA, ein Äffchen aus  BENNOS Kindertagen, und ihr Freund DADA nur in der  Erinnerung an verflossene humane und auch widersprüchliche Zeiten zum Leben erweckt wird.

Im Vordergrund steht für das persönliche Wohlbefinden vor allem die Liebe, die Kraft gibt, sich den gesellschaftlichen Anforderungen zu stellen und sie kritisch zu hinterfragen. Deshalb lässt der Autor das Äffchen DIDA fragen, wie man auf den Grund der Dinge kommen kann, um die Verhältnisse zu ändern. Dieser schwierige Weg von der Anschauung im täglichen Leben – persönlich und gesellschaftlich -, versucht der Autor nachzuvollziehen. Eigentlich das Hauptanliegen des Satire-Buches. Geneigte Leser mögen diesen komplexen Weg mitgehen und sich selbst in die Spur der Erkenntnis und des bewussten Handelns begeben.

Die Gestalten des Buches setzen sich mit sowohl angepassten Menschen als auch mit Denkweisen dieser oder jener Bürger auseinander. Grau unterlegte Zitate von Politikern und Journalisten erhellen den Hintergrund dieser Aussagen. Man darf sie lesen – oder es auch sein lassen, je nach Belieben.

Die Figur des BENNO steht für einen einstigen DDR-Bürger, der bereits in frühen Jahren das Einmaleins der Politik durch intensive Schulungen und durch eigene Erfahrungen für sich zur festen Überzeugung werden ließ: Der Kapitalismus steht für Krieg, der Sozialismus für Frieden. Punkt! Deshalb wirft ihn keine der Beschwichtigungen und Manipulationen durch die Politik der „Westlichen Wertegemeinschaft“ und deren Marionetten in den bürgerlichen Medien aus der Bahn. Seine tiefste Überzeugung: Das muss sich ändern. Die Diktatur des Geldes, des global hausierenden westlichen Imperialismus muss gekappt werden.

So gesehen kommt Satire ins Spiel. Menschenaffen wollen die zivilen Menschen auf die gedanklichen Sprünge helfen. Überraschend für den Leser: Nicht die vermögenden Eliten ziehen Konsequenzen aus der gefährlichen Kriegszone und aus dem kaum zu bewältigendem Klimawandel, sondern wieder einmal das Volk: Es entscheidet sich für einen anderen und humanistischen Weg. Es lässt die Maximalprofitler hinter sich, es haut ab, was in deren Augen wiederum zu einem hasserfüllten und für sie aussichtslosem Dilemma führt – zum gesetzmäßig bestimmten endgültigen Untergang der Herrschaft der Kraken, die maximal nur ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen.

Im Kapitel „Nachlese“ findet der interessierte Leser sowohl Buchrezensionen des Autors als auch Texte aus dem „Briefverkehr“ mit Usern und Freunden, die allesamt spannend zu lesen sind.
Das Sarire-Buch zwingt zum gründlichen politischen Nachdenken und zum ebenso angemessenem Handeln. Es ist kein Spaß-Buch nur zum Grinsen, obwohl auch einzelne Textstellen dazu genug Anlass geben. Es wird totgeschwiegen werden wie alle jene Medien, online-Plattformen, kritische Autoren von Sachbüchern und soziale Foren, die ernsthaft die gegenwärtige neoliberale und nach Krieg driftende kapitalistische Gewaltherrschaft in Frage stellen. Müssen da erst Menschenaffen der Zivilisation ein Hilfsangebot machen? 

(Lotti ist Diplomkulturwissenschaftlerin und Mitautorin des Buches „EISZEIT-BLÜTEN“.)

Harry Popow: „OPERATION AFFEN-DROHNE“, epubli-Verlag, Erscheinungsdatum: 09.12.2019, ISBN: 9783750261105,
Bindungsart: Softcover, Format: DIN A 5 hoch, 288 Seiten, Einzelpreis: 18,99 €

https://www.epubli.de//shop/buch/OPERATION-AFFEN-DROHNE-Harry-Popow-9783750261105/93263?utm_medium=email&utm_source=transactional&utm_campaign=Systemmail_PublishedSuccessfully

 
 

Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (23.02.2020)
Die Figur des BENNO steht für einen einstigen DDR-Bürger, der bereits in frühen Jahren das Einmaleins der Politik durch intensive Schulungen und durch eigene Erfahrungen für sich zur festen Überzeugung werden ließ: Der Kapitalismus steht für Krieg, der Sozialismus für Frieden.

Wir dürfen wohl annehmen, daß bei diesen 'intensiven Schulungen' nicht die Bürger Finnlands, Polens, Litauens, Estlands, Lettlands, Ungarns, der Tschechoslowakei, Tibets, Kambodschas und Südkoreas (habe ich was vergessen?) zu Wort gekommen sind. Ebensowenig das Geheime Zusatzabkommen zum Nichtangriffspakt Hitlers mit Stalins im August 1939 (die sog. "4. Polnische Teilung").
Meine Mutter, die als junge Frau in Sachsen 1945 die Befreiung durch die Rote Armee erleben durfte, gewiß nicht.

Katyn sagt Dir was?
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Graeculus meinte dazu am 23.02.2020:
Ich habe Afghanistan vergessen.
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Heor antwortete darauf am 24.02.2020:
Du kannst noch so viele Widersprüche im aufkeimenden und voller Fehler behafteten Sozialismusversuches aufzählen, es ändert nichts an der Tatsache eines erbitterten Klassenkampfes – mit all seine Tücken und Unwägbarkeiten. Letztendlich hat nur jene Gesellschaftsformation eine Zukunft, die die Geschichte nicht in antikommunistischer Hasstirade zum Schutz der Kapitalherrschaft verteufelt, sondern allseitig Lehren daraus zieht. Solange dazu die jetzigen Herrscher nicht in der Lage sind, und dies bei Strafe des eigenen Untergangs auch nicht wollen, ist und bleibt der Glaube an eine friedliche Welt eine Illusion und das Mittun leider eine Begleiterscheinung wie das dem einstigen Hitler zujubelnde deutsche Volk, bei dem die Widerständigen zu Tode kamen. Jeder darf sich ein eigenes Bild machen, ob er dabei auch etwas mehr in die Erkenntnistiefe stößt oder weiter an der Oberfläche schwimmt.
In meinem Blog und in der Zeitschrift „RotFuchs“ kann ich den Artikel über den Klassenkampf nur wärmstens empfehlen. Hier der Link:
http://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-ausgaben-pdf/2020/RF-265-02-20.pdf  
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Graeculus schrieb daraufhin am 06.03.2020:
Das ist der wahre Schrecken: was aus allen Versuchen, eine bessere, eine gerechtere, eine friedlichere Welt zu schaffen (Sozialismus --> Kommunismus), geworden ist.
Ein "mit Fehlern behafteter" Versuch? Eher doch: ein Alptraum.
Die flächendeckende Wiedereinführung der Sklaverei, genannt GULag ... im Sozialismus.
Die "Tschistka" als ein System, in dem niemand! sicher sein konnte, den nächsten Morgen noch in der 'Freiheit' zu verbringen, die von den Häftlingen als "Große Zone" im Unterschied zu ihrer "Kleinen Zone" im Lager bezeichnet wurde.

Hättest Du das Jahr 1937 lieber im (faschistischen) Deutschen Reich oder in der (sozialistischen) UdSSR verbracht, wo 90 % der deutschen (kommunistischen) Emigranten 'weggesäubert' worden sind?
Hättest Du das Jahr 1976 lieber in der Bundesrepublik Deutschland oder in Kambodscha, die Jahre 1960 bis 1970 lieber in Großbritannien oder in der Volksrepublik China verbracht?

Offenbar hast Du gerne in der DDR gelebt. Leider hat sich dort der Sozialismus ökonomisch nicht bewährt. Und mich überzeugt auch kein System, das seine Bürger hinter Zäunen und Mauern einschließt, damit sie ihm nicht weglaufen.
Jetzt bauen die kapitalistischen Staaten Zäune, damit die Menschen nicht zu ihnen flüchten.
Das ist schonmal ein Unterschied, oder?

Man kann es auch wie Stanislaw Lem sagen: "Der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus ist der, daß man im Kapitalismus wenigstens sagen darf, wie beschissen es einem geht."
Dafür bist Du ja ein sehr beharrlicher Beleg.
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eiskimo äußerte darauf am 06.03.2020:
Sehr kenntnisreich und schlüssig! Gefällt mir.
vG
Eiskimo
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Graeculus ergänzte dazu am 06.03.2020:
In Gunnar Heinsohns "Lexikon der Völkermorde" stehen unter den Verantwortlichen für die größten Massaker an ihrer eigenen Bevölkerung (in absoluten Zahlen) an erster und zweiter Stelle zwei Sozialisten: Mao Zedong und Stalin, während Hitler sich mit einem dritten Platz begnügen muß.
Auch bei den relativen Zahlen (Anteil der Ermordeten an der Gesamtbevölkerung) findet sich ein Sozialist an erster Stelle: Pol Pot.

Und den Zweiten Weltkrieg (sofern wir ihn nicht schon 1937 in China beginnen lassen, sondern den 1.9.1939 ansetzen), den haben Hitler und Stalin gemeinsam - nämlich im Geheimen Zusatzabkommen zu ihrem Nichtangriffspakt - beschlossen mit ihrer Aufteilung Osteuropas. Nichts anderes als eine Verabredung zum Krieg, Sozialisten im Bunde mit Faschisten, war dieses Abkommen!
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Heor meinte dazu am 06.03.2020:
Tut mir Leid, wir kommen nicht unter einen Hut. Wer immer noch nicht begriffen hat, dass allein die privaten Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln die Grundursache von Kriegen sind, dem ist nicht zu helfen. Jeder hat so seine Sicht, aber nicht jeder sieht etwas. Gruß von Heor
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Graeculus meinte dazu am 06.03.2020:
Wenn das so wäre, warum haben dann sozialistische Staaten Kriege begonnen? Ich habe ja oben genügend Beispiele genannt.

Ich verstehe aber, daß es schwer ist, sich im fortgeschrittenen Alter einzugestehen, daß man sein Leben lang aufs falsche Pferd gesetzt hat. Sehr schwer. Man konnte das bei Margot Honecker gut beobachten. Da ist das Verdrängen unangenehmer Wahrheiten weitaus einfacher. So wie die UdSSR jahrzehntelang das Geheime Zusatzabkommen geleugnet hat und ebenso, daß das NKWD im Jahre 1940 20000 polnische Offiziere (Kriegsgefangene!) erschossen hat. Und daß der DDR die Menschen fortgelaufen sind.

Es brauchte die Gorbatschow-Ära, um all das wenigstens zuzugeben.
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Heor meinte dazu am 07.03.2020:
Bei der Tauglichkeitsprüfung für Defendeer 2020 hättest Du keine Probleme. Der deutsche Michel darf nicht lernen...
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Graeculus meinte dazu am 07.03.2020:
Ich lerne nicht nur von Marx (das tue ich, wenngleich ohne das kritische Denken dabei auszuschalten), sondern ich lerne auch vom Scheitern des sozialistischen Experiments, das nirgends zu einer friedlicheren Welt, sondern zu (a) weiteren Kriegen und (b) neuen Arten von Unterdrückung geführt hat.
Allein die de-facto-Wiedereinführung von Sklaverei in der UdSSR im Namen des Sozialismus ist sowas von gruselig!

Doch ich lerne auch, daß Du keine Neigung hast, auf Argumente gegen Deinen Standpunkt einzugehen, sondern eher die Tugend der Gebetsmühle pflegst.
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Heor meinte dazu am 07.03.2020:
Kürzlich hatte ich einen Gedankenaustausch mit einem User, der ähnlich dachte wie Du. Ich bin es gewohnt, stets nach Motiven für´s Denken und Handeln zu fragen, und so erfuhr ich von ihm, dass seine Kindheit und Jugendzeit nicht so glücklich waren. Da verstand ich ihn. Darüber war er sehr froh, denn andere pöbelten ihn im Forum nur an. Auch bei Dir vermisse ich ein WOFÜR. Du hast Dich eindecken lassen von Manipulationen der bürgerlichen Medien und betest sogar Verleumdungen und Lügen nach. So fing das wohl auch bei Hitler an. Seit geraumer Zeit rezensiere ich gesellschaftskritische Sachbücher. Inzwischen sind es weit über 90 geworden. Das macht nicht nur Spaß, man lernt auch immer weiter. Dafür nutze ich auch weiter meine Zeit, Symptome aber nur aufzählen ohne nach Ursachen und Wirkungen und sogar nach Lehren zu fragen, das ist nicht mein Ding. Trotzdem Danke für Deine Zeilen, die für mich wiederum lehrreich waren. Alles Gute für Deine Gesundheit.
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Graeculus meinte dazu am 07.03.2020:
Du hast Dich eindecken lassen von Manipulationen der bürgerlichen Medien und betest sogar Verleumdungen und Lügen nach.

Ach. Welche?
Da bitte ich doch um eine Erläuterung/Begründung.

Das Geheime Zusatzabkommen, hat es das doch nicht gegeben?
Die 20000 polnischen Offiziere (u.a. in Katyn), sind sie doch von den Nazis ermordet worden?
Hat die UdSSR 1939 Finnland gar nicht angegriffen?
Oder hat ein von einem sozialistischen Staat begangenes Verbrechen gegen den Frieden eine andere moralische Qualität als bei einem kapitalistischen Land?

Ich betreibe hier keine Verteidigung des Kapitalismus, ich verwehre mich nur gegen die (geschichtsklitternde) Gleichsetzung von Sozialismus und Frieden.
Der Sozialismus hat seine eigene Variante des Imperialismus entwickelt und seine eigenen Kriege begonnen.

Darüber habe ich inzwischen eine eigene Glosse geschrieben, die ich hier vorstellen und Dir widmen werde, da ich durch Dich dazu inspiriert worden bin. Ich hoffe, Du bist einverstanden, daß ich dabei auf diese Diskussion hier verweise.

Das bekannte 'ideologiekritische' Spiel, der Diskussion über Sachverhalte durch Diskussion über (vermutete) Motive der Diskutierenden auszuweichen, werde ich nicht mitspielen.

Meinen guten Wünschen auch für Deine Gesundheit möchte ich einen guten Rat von Samuel Beckett hinzufügen:
Ever failed? No matter. Try again. Fail again. Fail better.

Vielleicht gibt es das ja eines Tages doch noch: den Sozialismus mit menschlichem Angesicht, dessen Anlauf 1968 von den Staaten des Warschauer Paktes in der CSSR niedergewalzt worden ist.
Es war bitter, damals die gleichen verzweifelten Gesichter der Prager Bevölkerung zu sehen wie 1939 beim Einmarsch der Deutschen Wehrmacht. Bitter und lehrreich.

Antwort geändert am 07.03.2020 um 14:51 Uhr
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