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Heute im Supermarkt

Erzählung zum Thema Begegnung


von Serafina

Heute im Supermarkt, sah ich eine Mutter, die total genervt war von ihren Kindern.
Sie sprach mit ihnen in diesem "ich-schaue-euch-zwar-an-aber-spreche-mit-dem-Rest-der-Welt Ton. Ich schaute sie an und lächelte. Ich wusste sie brauchte Hilfe und das wenn ich jetzt wegschaue, dass es dann vielleicht unschöner werden könnte als es sein muss. Sie riss die Augen auf und sagte; "Stellen sie sich mal vor, schauen sie her! Jetzt muss mein Sohn in drei verschiedene Läden gehen um Preisunterschiede zwischen Markt, Supermarkt und Konkurrent  zu notieren, von drei verschiedenen Lebensmitteln. Was für eine Hausaufgabe! Komm zeig der Frau dein Blatt, vielleicht kann sie dir helfen. Und da steht nicht einmal der Kilopreis der Ananas!"

Ich erklärte mich bereit, meinte mein Kind sei in der Musikschule, ich hätte also gerade Pause und dann machten wir uns auf die Suche nach Lösungen. Als gerne-um-die-Ecke-Denkerin kein Problem.
Und als ich da so in Schuss war und Lösungen fand und die Mutter meinte, dass ist toll wie du das machst das will ich auch können, lass mich schauen, hatte ich plötzlich ein Blackout.
Ich wusste nicht mehr wie man eine einfache Rechenaufgabe löst. Stand da mit meinem Handy-Taschenrechner und wusste nicht mehr wo oben und unten ist. Ich konnte den Kilopreis einer Ananas nicht ausrechnen. Wir standen noch eine Weile da und schauten unbeholfen meinen Rechenversuchen zu. Klar war mir das furchtbar peinlich. Aber ich habe mir in dem Moment als die Scham anfing meine Wagen rot zu färben gedacht: Ich möchte keine Heldin sein, wenn ich jemandem helfe. Sondern ich möchte helfen, weil es das ist was ein Menschen tut der ich sein möchte und das habe ich getan und ich musste plötzlich herzlich über mich selber Lachen. Ich sage zu ihr:  Ich kann mir das nicht erklären. Stellen sie sich vor ich bin Informatikerin!

Die Situationskomik hatte der Frau wohl mehr geholfen,  als dass ich ihr effektiv mit der gelösten Rechenaufgabe hätte helfen können. Eine Bekannte mit Kindern tauchte auf welche die selbe Hausaufgabe auf hatten. Wir verabschiedeten uns. Sie war total entspannt, die Gesellschaft hatte sie getragen und ich hatte mich als Teil einer Gesellschaft  gefühlt, die ich gerne sein möchte.


Was ich daraus gelernt habe:
Helfen bedeutet, etwas auf sich zu nehmen um es anderen abzunehmen.
Helfen macht eine Person manchmal zum Trottel, Sündenbock, zur Hassfigur.
Macht schmutzig, gefährdet die Gesundheit, macht lächerlich und unbeholfen.
Helfen ist leicht, wenn es einem nichts abverlangt.
Aber schwerer, wenn es etwas kostet.

Anmerkung von Serafina:

Das ist mir genau so passiert.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Ralf_Renkking (06.03.2020)
Hi Serafina,

den ersten Absatz empfinde ich als störend, die Einleitung könntest Du evtl. mit: "Während ich zwischen den Regalen ..." usw. beginnen, denn der Titel und das Thema sind eigentlich schon aussagekräftig genug.
Die Erzählung selbst gefällt mir, super.

Ciao, Frank
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Serafina meinte dazu am 07.03.2020:
Hallo Frank,

Danke vielmals für deinen Kommentar.
Ich hab ein bisschen was davon einfliessen lassen!
Danke auch für deine Empfehlung!

Liebe Grüsse,
Serafina
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (07.03.2020)
Helfen bedeutet etwas auf sich zu nehmen um es anderen abzunehmen. ->
Helfen bedeutet, etwas auf sich zu nehmen um es anderen abzunehmen.

Und was ist ein Südenbock? Das Gegenteil vom Nordenschaf?
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Serafina antwortete darauf am 07.03.2020:
Herzlichen Dank für deine (lustige) Korrektur!
Liebe Grüsse,
Serafina
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Serafina
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Veröffentlicht am 06.03.2020, 12 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.03.2020). Textlänge: 415 Wörter; dieser Text wurde bereits 53 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.07.2020.
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