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im kinderzimmer dunkelt angst

Prosagedicht zum Thema Gewalt


von AchterZwerg

tief im schatten zagt noch hoffnung
auf ein wunder diesmal blieb das
warte bis der vater kommt ja
aus. lavieren könntest du und
lügen küssen streicheln immer 
geht der lichtblick zum gewimmer über
und dein flehen in die harten augen

des vollstreckers

 
 

Kommentare zu diesem Text


Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (10.03.2020)
ich denke zum Glück hat sich dieses Drohen mit dem Vater zum großen Teil gelegt,auch wenn für die Nach -und sicherlich Vorkriegszeit-Betroffenen,die Albträume noch nachwirken-dennoch hat auch das Nichtdasein der Väter dieser Generation-wie ich es zur Zeit erlebe-seine nicht gerade positive Wirkung und es fällt mir schwer zu sagen:alles wird gut-einen Gruß zum Morgen, Jo
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AchterZwerg meinte dazu am 10.03.2020:
Und ich glaube auch nicht, das alles gut wird.
Das wäre gelogen. Und zu einfach.
Es gibt Verletzungen, die heilen nicht.

Liebe Grüße
de8.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (10.03.2020)
Hallo Picola,
es gibt Frauen, die sich entfernen, wenn der Vollstrecker vollstreckt. Das ist fast noch schlimmer als die physische Gewalt.
LG
Ekki
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AchterZwerg antwortete darauf am 10.03.2020:
Ja, Ekki,
die Abspaltung ist ein haüfiges Mittel, um zu überleben.
Wenn man das Leben nennen kann ...

Liebe Grüße
Picola
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Kommentar von Ralf_Renkking (10.03.2020)
Oh Zwergerl, da muss das lD aber eine schwere Kindheit gehabt haben, aber gut, auch Machos werden nicht in nur einer Nacht gemacht.

Ciao, Frank
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niemand schrieb daraufhin am 10.03.2020:
@ Ralf
Ich glaube nicht, Ralfi, dass es hier um einen "simplen" Macho geht, sondern es geht hier wohl eher um einen Despoten.
Während Machos nicht selten von Frauen gemacht werden und hier sehe ich nicht wenige Mütter in der Schuld, werden/wurden männliche Despoten von der Gesellschaft geschaffen. Ich glaube sogar, dass das Verhalten eines Despoten eine bewusste, oder auch unbewusste Rache sein könnte, Rache daran, dass man dem Mann in vergangenen Zeiten eine Rolle auferlegt hatte, welche nicht unbedingt jedem lag, aber die er wohl oder übel, übernehmen musste, gesellschaftlich betrachtet. Diese Rolle war die eines allein Verantwortlichen [materiell, wie ideell] für mehrere Personen,
sprich Familie/Sippe etc. und dann auch noch die Rolle eines Soldaten, wenn es Krieg gab. Welcher Mensch wird mit solch
einem Anspruch schon geboren. Man wird hinein gezwängt, ob man will, oder nicht. Und weil man einer solchen Rolle entweder nicht gewachsen war [nicht verwunderlich!]oder sich bewusst gegen sie sträubte, ohne Aussicht auf Ablehnung, wird so mancher sich eine Art Abreaktion geschaffen haben, indem er andere [Familienmitglieder] tyrannisierte. Sie für etwas bestrafte, wofür auch sie nichts konnten, weil sie gesellschaftlich ebenso Rollen auferlegt bekammen. Tja, damit will ich keinesfalls ein despotisches Verhalten mildern/entschuldigen, aber verstehen, verstehen kann ich es durchaus. Daher sollte man bei eventuellen Schuldzuweisungen immer die gesellschaftlichen Werte und Normen vor Augen haben und die Schuld nicht auf eine Person
abwälzen. Ciao, ciao, Irene
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 10.03.2020:
Kleines Missverständnis, meine Liebe, ich wollte das mit den Machos nur als Vergleich verstanden wissen und hatte mir über die verkorkste Kindheit hinaus noch gar keine weiteren Gedanken über den Werdegang noch die Person des lD gemacht, aber wenn ich mir den letzten Vers so anschaue, hast Du wohl recht.

Ciao, Frank
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AchterZwerg ergänzte dazu am 10.03.2020:
Liebe Irene,
du hast hier einen bewunderungswürdigen Kommentar verfasst und eine Ebene des Gedicht komplett ausgeleuchtet: "Im Kinderzimmer dunkelt (die) Angst / des Vollstreckers."
Daran hat sich bis heute nichts geändert, wurde aber von der Weltkriegsgeneration unserer Väter offener ausgelebt.
Ebenso wie du stelle ich mich selbstverständlich auf die Seite der Opfer; gleichwohl ist das, was du sagst absolut zutreffend.

Danke
Heidrun
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AchterZwerg meinte dazu am 10.03.2020:
Lieber Ralf,
Irene hat deinen Irrtum bereits vortrefflich aufgedröselt, so dass ich mich entspannt zurücklehnen kann.

Herzliche Grüße
der8.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 11.03.2020:
Das hat Dir Dein Macho gesagt!!!

Ciao, Frank
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (10.03.2020)
Kommt mir sehr bekannt vor aus der Kindheit der frühen 50er-Jahre. LG Sä
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 10.03.2020:
Lieber Sätzer,
das ist die Zeit, in der das Gedicht angesiedelt ist.
Trotzdem: Gewalt und Missbrauch gegenüber Kindern (und erwachsenen Frauen) haben sich nicht verringert, sondern eher vermehrt.
Allerdings bin ich mir selbst nicht sicher, inwieweit man hier den Statistiken trauen kann ... häusliche Gewalt wurde früher in der Regel totgeschwiegen. Und hat nicht unter Strafe gestanden.
Heute gibt es Inobhutnahmen, Frauenhäuser und die Möglichkeit der Anzeige - wovon aus meiner Sicht aber noch immer zu wenig Gebrauch gemacht wird. Auch seitens der Jugendämter (Kostenfaktor).

Herzliche Grüße
der8.
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una
Kommentar von una (10.03.2020)
Ich erinnere mich auch an solche Vollstreckerängste im Kinderzimmer.
Wenn z.b. mit der Polizei die einen ins Gefängnis sperrt wenn man nicht artig ist, gedroht wird. Oder der Weihnachtsmann bringt eine Rute mit wenn die Suppe nicht ausgelöffelt...u.ä. LG una

..und in einem Jahr gab's dann tatsächlich die Rute die der Weihnachtsmann mitbrachte. Sie wurde im Abstellraum
deponiert und manchmal auch benutzt wenn ich nicht schnell genug war.

Kommentar geändert am 10.03.2020 um 17:08 Uhr
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AchterZwerg meinte dazu am 10.03.2020:
Du sagst es, una.
Ich hab mal einen Heiligabend durchgeheult, weil der Scheißweihnachtsmann meinen älteren Bruder mit der Rute bedroht hatte. Und das war nicht alles.
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una meinte dazu am 10.03.2020:
Siehst du, sehr ähnliche Erlebnisse teilen wir.
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (10.03.2020)
Ach, wären doch Kinder nur kraftbetriebene Flurförderzeuge, dann müssten die Eltern wenigstens ein wenig Kompetenz nachweisen müssen. Nicht dass das   etwas nutzen würde...
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AchterZwerg meinte dazu am 11.03.2020:
Ende der 70er gabs mal eine Single, die hieß "Der Baggerführer Willibald." Sie erfreute sich größerer Beliebtheit als die Vision der
"Führerscheine für Eltern", die Anfang der 80er diskutiert wurden.
Natürlich ohne Resultat.
Denn was ist zu tun, wenn bereits eine Schwangerschaft vorliegt? -

Ein Schnellkurs für alle könnte allerdings in den seltensten Fällen schaden ...

Liebe Grüße
der8
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AZU20
Kommentar von AZU20 (11.03.2020)
Vollstrecker...schrecklich. LG
diesen Kommentar melden
AchterZwerg meinte dazu am 11.03.2020:
Und die Vorfreude auf ihr Eintreffen erstmal!
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Kommentar von AlmÖhi (04.04.2020)
Interessanterweise bleibt der Vollstrecker im Bewußtsein, nicht die Richterin, die einen manchmal vorwarnt ("warte bis der vater kommt"), manchmal nicht.
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AchterZwerg meinte dazu am 05.04.2020:
In echt werden beide verdrängt.
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Veröffentlicht am 10.03.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.03.2020). Textlänge: 38 Wörter; dieser Text wurde bereits 140 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.05.2020.
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