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Ehescheidungen heute und gestern

Komödie zum Thema Familie


von Augustus

2010 hatte es nur in 6 Monaten ca. 70 Tsd. Privatinsolvenzen gegeben. 2019 gab es in den 6 Monaten ca. 43 Tsd. Erfreulich, denkt der eine, unerfreulich denkt der andere, da die, die schon einmal in den Vorjahren Privatinsolvenz angemeldet haben, in der Statistik 2019 nicht mehr erscheinen. Zusammengerechnet hatte es also ca. in den letzten 10 Jahren um die 1,1 Mill. Privatinsolvenzen gegeben.

Gesellschaftlich kristallisiert sich langsam folgendes in den Privathaushalten heraus. Ehescheidungen verursachen bei Gering-und Mittelverdienern mit Kindern enorme finanzielle Verluste für den Ex-Ehemann, insofern die Ex-Ehefrau keiner Arbeit oder nur eine geringfügigen Arbeit nachging. Denn der Ex-Ehemann muss laut Gesetz der mittellosen Ex-Ehefrau Unterhalt zahlen. Dazu kommen zusätzlich die Unterhaltzahlungen für die Kinder.

Ein angestellter Geringverdiener wird bei einer Ehescheidung mit zwei Kindern bald Privatinsolvenz anmelden. Ein selbständiger Geringverdiener eher noch schneller. Zuerst rasselt es Mahnungen von allen Behörden, vor allem vom Jugendamt und dann werden Kontopfändungen folgen, wenn keine Einnahmen auf Seiten der Behörden erfolgen.

Einem Mittelverdiener bricht eine Ehescheidung finanziell sein Genick wenn die Ex-Ehe drei Kinder hat. Ein geschiedener und Lang-Hartz-4 Empfänger wird nach einer Ehescheidung mit Kindern wohl finanziell nie mehr auf grünen Zweig kommen.

Muslimische Frauen, die sich bei 4-6 Kindern in der Familie von ihrem patriarchalischen Ehemann scheiden, machen ihn durch den Wechsel von einem Zustand zum anderen – bankrott.
Darüber hinaus müssen er oder die Ehefrau und die Kinder ausziehen aus der gemeinsamen Wohnung. Insofern die Familie von Sozialleistungen lebte, verdoppeln sich durch die Scheidung die Sozialleistungen plötzlich, denn auch für den z.B. aus der Wohnung scheidenden Ehemann muss eine neue Wohnung bereitgestellt werden. Zusätzlich hat die Ex-Ehefrau zu den bisherigen Leistungen obendrauf Anspruch auf Unterhalt für die Kinder. Da der Ehemann mittellos ist, muss der Staat für jedes einzelne Kind aufkommen.
Schulden bauen sich auf Seiten des Ex-Ehemannes auf, denn das Geld für den Unterhalt schießt das Jugendamt nur vor. Der Ex-Ehemann muss, sobald er Arbeit findet, den Vorschuss peu a peu zurückzahlen.

Nun, all diese Ex-Ehemänner dieser Kategorien sehen sich zudem steigenden Mietpreisen in Deutschland ausgesetzt. Aus dem Hintergrund heraus, dass schon Behörden als Gläubiger auf regelmäßiges Einkommen des Ex-Ehemannes warten, damit er seine Schulden bei Jugendamt abbezahlen kann, wird er nicht gerade motiviert sein unter diesen Bedingungen einer Arbeit nachzugehen.

oben genannte Ehetrennungen bei vorhandenen Kindern gehen beim Staat mit höheren Sozialleistungen einher. Ausweg für den Ex-Ehepartner, der Unterhalt leisten muss –  Privatinsolvenz.

Hätten unter Ehescheidungen unter heutigen Bedingungen ein Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Christoph Martin Wieland und August der Starke Privatinsolvenz angemeldet?
     
Christoph Martin Wieland hatte insgesamt zu Lebzeiten 14 Kinder. Die Unterhaltzahlungen an die Ehefrau und die Kinder hätte ihn vermutlich ruiniert.

Friedrich Schiller hatte zu Lebzeiten insgesamt 5 Kinder. Bei einer Scheidung hätte auch er Privatinsolvenz angemeldet. Zudem hatte er zu seinen Lebzeiten den Kredit für sein Haus noch nicht komplett zurückgezahlt; oder Schiller hätte pro Jahr eine Handvoll mehr Stücke schreiben müssen.     
 
Johan Wolfgang von Goethe hatte auch 5 Kinder, wobei 4 davon frühzeitig gestorben sind. Gehen wir trotzdem von 5 Kindern aus.
Goethe hatte zu Lebzeiten gut verdient. Die Ex-Ehefrau und die 5 Kinder hätten ihn aber dennoch fianziell schmerzlich getroffen. Ich vermute, Goethe wäre durch die Ehescheidung zumindest körperlich schlanker geworden, da er keine größeren Ausgaben für das Essen und Wein hätte mehr aufbringen können.

Ja, und August der Starke? Dem werden 354 Kinder nachgesagt. Er hätte ein ganzes Bundesland finanziell ruiniert. Zumindest sein Beiname wäre ein anderer.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (11.03.2020)
Schopenhauer schreibt mit gleicher Tendenz, aber kürzer:
"Heirathen heißt bei uns seine Rechte halbiren und seine Pflichten verdoppeln." (P II 658)
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.03.2020)
Gerne gelesen, obwohl ich prinzipiell für Unterhaltszahlungen für Kinder bin, wenn es denn soweit kommen muss. Gibt es da nicht auch eine moralische Verpflichtung?
Für den Staat ist halt die Familie das wichtigste Fundament, obwohl die Familie der Energiefresser Nr. 1 ist, d.h. die Eltern zu mehr als dem Allernötigsten zu nichts zu gebrauchen sind. Persönlich kann man beruflich und privat natürlich ohne Kinder erheblich mehr leisten! Und eine Verpflichtung zu stetigen Vemehrung der Anzahl der Menschen gibt es glückicherweise nicht, bzw. nur bei den ertkonservativsten Religionsanhängern.

P.S.:
ruuiniert -> ruiniert.
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Augustus meinte dazu am 14.03.2020:
ich betrachte es allein aus ökonomischer Sicht.
Getrennte Gering- und Mittelverdiener mit Kindern, deren Ex-Partner keiner Arbeit nachgehen und Unterhalt beziehen, tragen sehr wenig finanzielle Ausgaben in den wirtschaftlichen Kreislauf ein. Die Wirtschaft schrumpft bzw. stagniert. Der Staat wird aber nicht arg belastet, da nur ein Geldtransfer innerhalb der geschiedenen Familie stattfindet.

Unter bestimmten Voraussetzungen können anderereseits sich bei Ehetrennungen die Aufwendungen des Staates für geleistete Sozialleistungen verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen.
Die Wirtschaft schrumpft hierbei deutlich und belastet den Staat zusätzlich.
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Ein Glaube der beinah bankrottging, stieg durch Fremdkapital wieder hervor – wie die Phönix aus der Asche.Inhaltsverzeichnis
Augustus
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Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes ökonomische Betrachtungen.
Veröffentlicht am 11.03.2020, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.03.2020). Textlänge: 585 Wörter; dieser Text wurde bereits 51 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 02.06.2020.
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