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Beschreibung eines Gemäldes von Casper David friedrich

Innerer Monolog zum Thema Betrachtung


von Borek

Beschreibung eines beachtenswerten Gemäldes
Casper David Friedrich
zum Gemälde: "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes"

"Mein Freund Heinrich, unser steiniger Weg soll uns an diese Stelle führen.
Es ist ein Ort des weiten Blickes in die Unendlichkeit unseres Seins.
Schau dir das gleißende Licht des Mondes, welches uns erhellt.
Versuche die Sterne am Himmel zu zählen, du kannst sie nicht zählen.
Es sind zu viele hinter denen wieder viele andere sind. Nur hier kann man
begreifen unsere Winzigkeit, unsere Kurzlebigkeit.

Öffne Deinen Umhang und lasse deinen Schmerz frei. Begreife hier,
das es ein Danach gibt, auch für deine Liebste die du schmerzhaft vermisst.
Auch für dich, sie wird auf dich warten in einer größeren, besseren Welt.

Ich, dein Freund werde dich stützen, sowie dieser Felsen den alten Baum stützt.
Den Menschen ist eine kleine Wegstrecke gegeben, die Bäume tragen unsere Zeit; mit ihren Wurzeln und Blättern schaffen sie neues Leben.
Die Blätter für eine kurze Lebensdauer: wie unser Leben.
Die Wurzeln, teils im Verborgenen, schaffen immer wieder neues Leben.
Wir Menschen sind die Blätter des Baumes die dem Licht zustreben. Unsere
Wurzel ist die Kultur, seit vielen Generationen gewachsen und unsere Quelle
unseres Sein für kurze Zeit.

Schau in dieses helle Licht, und du wirst die Unendlichkeit des eigenen
Seins erkennen. Ist die Stille nicht ergreifend?
Öffne deinen Umhang für deinen Schmerz, lass ihn frei!
Das Endliche ist unendlich. Deine Liebste wartet auf dich,
aber deine Zeit liegt in einer anderen Hand."
H.L.12

 
 

Kommentare zu diesem Text


LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (15.03.2020)
In seinem kongenialen Werk "Astrologisch definierbare Verhaltensweisen in der Malerei" nimmt Wolfgang Döbereiner den Maler Caspar David Friedrich als Beispiel für die Jungfrau-Maler. Diese lassen ihre Gestalten niemals aus dem Bild herausschauen, sondern umgekehrt - in den Bildhintergrund, zusammen mit dem Betrachter.
Die Jungfrau ist nie vordergründig und das zeigt sich auf allen Ebenen - das ist das Wunderbare an der Sternkunde..
Natürlich sind auch die restlichen Anlagen zu berücksichtigen, aber daran erkennt man sofort den Sonne-Jungfrau-Maler - immer der Hinweis auf Hintergrund, das Unbewußte, immer zu den gegenüberstehenden Fischen hin.
Daran musste ich eben denken, als ich dein wunderbares Werk las, lieber Borek. Auch weil C.D. Friedrich zu meinen Lieblingsmalern zählt.

Lieben Gruß
Lothar

Kommentar geändert am 15.03.2020 um 14:17 Uhr
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Stelzie meinte dazu am 15.03.2020:
Schöner Kommentar zu einem schönen Text.

Liebe Grüße
Kerstin
diese Antwort melden
Borek antwortete darauf am 16.03.2020:
Danke liebe Kerstin
für Dein "Lesen"
Liebe Grüße
Borek
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Borek schrieb daraufhin am 16.03.2020:
Danke lieber Lothar zu einer Interessanten Betrachtung
meines Textes.
Ja, seine Gemälden sind von einer Aussagekraft die man selten
in dieser Art findet. Leider habe ich überhaupt keine Talent
Bilder zu malen, deshalb darfst Du froh sein in der Malerei
und der Literatur eine befruchtende Ergänzung Deiner Zeit gefunden zu haben.
Für Deine Beuerteilung und Empfehlung danke ich Dir
liebe Grüße Borek
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