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Erzählung zum Thema Aktuelles


von toltec-head

Was das aber heißt, ist doch aber hoffentlich allen klar: Pornos & Limo per aeternitatem temporis. Jawoll!!! Und zwischendurch immer mal wieder schön was in einem LitForum posten :rofl:

Der Mann aus dem Kellerloch macht weiter.

Dank wem? Dank einer neuartigen, wenn nicht von einem chinesischen Laborantenteam, dann eben von jemand anderem (Gott? Trump?? Hitler??? oder einfach doch nur wieder dem Universum *gähn*) gezüchteten Mischung aus HIV- und Grippeviren, welche die negativen wie positiven Eigenschaften beider kleinen Tierchenarten (alles immer bloß relativ!) in sich vereinigt.

Mit Hilfe von wem? Mit Hilfe von geschnitzelten Fledermäusen mit karamellisierten Schweineohren als Zwischenträgern von einem exotischen Markt in Wuhan, Jesses!

Der Mann aus dem Kellerloch des 19. Jahrhunderts mit Blick aus seinem Loft über die Verwerfungen der funktionalen Differenzierung des 20. Jahrhunderts auf lauter mitten auf der autobefreiten Straße  auf dem Boden liegenden sich vor Erstickungsqualen auf ihrem Rücken windenden  Millenial-Mädchen mit beidseitig geflochtenen Zöpfen und ganz netten, jetzt aber ganz schrecklich angstverzerrten Gesichtern - was macht der Mann aus dem Kellerloch mit diesem Blick? Weiter. Einfach, unberührt weiter.

Endlich! Die Natur erholt sich langsam...

Freudejauchzend schwirrt eine Lerche, als sei sie ein japanischer Kamikazekrieger, den blauen, blauen und vollkommen anteilslosen Himmel hinauf.

Plötzlicher Einfall am Morgen. Ich hatte immer gedacht, dass ich statt diese schwule Angestelltenexistenz in Hannover zu führen, gerne ein Renaissancefürst oder ein französischer Abbé der guten alten Zeit gewesen wäre. Mit einem Mal wurde mir aber klar: Ich bin immer, mein ganzes Leben lang dieser schwule Renaissancefürst, dieser schwule Abbé gewesen. Nie - oder höchstens 1, 2 Stunden am Tag so - habe ich in meinem Leben gearbeitet und dafür immer schön meine Rente vom heiligen römischen Reich deutscher Nationen bekommen, während die anderen um mich herum praktisch 24h damit beschäftigt waren, Essen heranzuschaffen.

Ich glaube wirklich, die härteste Zeit in meinem Leben war die Matheklausur in meinem Abitur, aber das war früher bei den Jesuiten, bevor man auf Grand Tour ging, auch nicht anders.

Aus dem Fenster bloß zusehen, wie die anderen das Essen heranschaffen. So wie eben jetzt. Aber die Wolken, aber die Wolken, seht nur die Wolken! Es ist immer alles gleich. Prösterchen.

Morgen schlag ich dann nach, was der nächste Satz im Durst-oh-jetzt-wie-nie! gewesen wäre. Ach,es gibt doch nichts über eine Prise russischen Nihilismus.

Ich erkläre mich fortan als nicht mehr bloß losegekoppelt, sondern als diese meine lose Kopplung zum Zwecke des bloßen Weitermachens bzw. zum Zwecke des mit einem wenig Glück die ganze Chose Beerdigens, was? Vortäuschend. Punkt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (20.03.2020)
Schön, mal wieder etwas von Dir lesen zu können.

Bleib gesund!

Llu ♥
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Kommentar von aliceandthebutterfly (36) (20.03.2020)
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (20.03.2020)
Allein der Titel ist aller Goldprägungen wert!

Als Achter hätte ich ja ebenfalls Abbé werden und wir uns gemeinsam verlustieren können. Vor allem wohl schriftlich.
Das macht aber nix.
Die Wolken lesen eh nix, sind schön und einfach da.

Kommentar geändert am 21.03.2020 um 06:29 Uhr
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Ratte oder Insekt, egal, alles eh viel zu literarisch und ich selbst für so etwas total unwürdigInhaltsverzeichnisHomo-Allah und das Hetero-Pärchen
toltec-head
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Notizen aus dem Wohnklo.
Veröffentlicht am 20.03.2020, 14 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.03.2020). Textlänge: 415 Wörter; dieser Text wurde bereits 152 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.04.2021.
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