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Im Frühtau

Sonett zum Thema Normen und Werte


von Ralf_Renkking

Der Morgen frisst sich durch die Frühe,
ein Hahn gibt seinen Senf dazu,
ein Kind singt lauthals "Müllers Kuh",
denn selbst der Kaffee schmeckt nach Brühe.

Ein Dichter schnürt im Nu den Schuh,
doch mit der Zeit sinkt auch die Mühe
und an die Tür klopft das Tabu.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Halbsonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (21.03.2020)
Ein Dichter schnürt im Nu den Schuh,
doch mit der Zeit sinkt auch die Mühe
und an die Tür klopft das Tabu.

warum soll mit der zeit die mühe sinken?

meine lesart:

Ein Dichter schnürt im Nu den Schuh,
nun ist es aus mit seiner Ruh',
doch an die Tür klopft das Tabu.

im frühtau zu berge ...
und jetzt die quarantäne!
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Ralf_Renkking meinte dazu am 21.03.2020:
Weil ich hier ein Bezugsstilmittel eingebaut habe, loschi, "singt" und "sinkt" und überhaupt: Warum sollte sie nicht?
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (21.03.2020)
Ralf_Renkking antwortete darauf am 21.03.2020:
Paul-F. Pauly "Ich hielt der Kultur die Tür auf", S. 362.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (21.03.2020)
Hallo Ralf,
falls du es noch nicht gewusst hast: "Morgenstunde hat Blech im Hintern".
Ich lasse das Tabu erst um Mitternacht ein: Dann habe ich nicht so viele Zeugen.
Servus
Ekki
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 21.03.2020:
Hi Ekki,

danke besonders für Deinen Kommentar, aber wenn ich mich richtig entsinne, war das die Abendstunde und auch Zeugen sind eine zugige Geschichte: Ich gerate grundsätzlich an die Jehovas!!!

Ciao, Frank
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