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Kurzprosa zum Thema Allzu Menschliches


von Sätzer

Das Haus, das er im Herbst gekauft hatte, war wunderschön und in eine lethargische Landschaft eingebettet. Jetzt freute er sich auf den ersten Frühling im neuen Heim und wünschte sich von ganzem Herzen, die Frau seines Lebens kennenzulernen. Er versprach sich davon, dass die Leere der Räume sich dann wie der Klang eines Chors erheben würde. Den Himmel stellte er sich noch blauer und weiter vor, wenn er an einem klaren Tag aus dem Fenster des Wohnzimmers schaute.
Zunächst hatte er nicht mehr genug Geld, um mehr als ein paar Möbel für die oberen Zimmer zu kaufen, weil das Haus sehr teuer war.  Aber die Leere und Einfachheit ergab viel Raum für ein freies Denken beim schriftstellerischen Schaffen. Er spürte nicht mehr die Abwesenheit seiner verstorbenen Frau, aber den greifbaren Lebensmittelpunkt, um den die Dinge ihren Platz einnahmen.
Noch im Frühjahr lernte er die Marktfrau Marlene beim Einkauf in der nahegelegenen Kleinstadt kennen. Immer wenn er der einzige Kunde am Stand war, führten sie ein lebhaftes Gespräch. Sie war eine rundliche Frau mit einem offenen Lachen und wachen Augen, die alles in sich aufnahmen. Nach ein paar Wochen verliebten sie sich ineinander.
Der Frühling begrüßte beide mit einem Gefühl des Glücks und auch der Sommer schloss sich dem an. Es wurde die bisher schönste Zeit in seinem Leben, auch deshalb, weil er so manches aus früherer Zeit vergessen konnte.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (27.03.2020)
So ein bisschen Glück tut gut im Moment. Danke

Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Ich wollte den täglichen Horrormeldungen mal was entgegensätzern.
Danke dir auch für die empfehlung und LG Sä
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (27.03.2020)
Wer ein solches Glück derzeit erleben darf, ist definitiv gut dran.
Deshalb freut sogar ein kurzer Bericht darüber.

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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (27.03.2020)
Das Haus, das er im Herbst gekauft hatte,


vs.

Er hatte nicht das Geld, um mehr als ein paar Möbel für die oberen Zimmer zu kaufen.


Tja, Möbel in Zeiten von Cholera, ähm Corona sind wirklich teurer als ein Haus.
bzw.
Wer so wirtschaftet, hat selber Schuld, wenn er auf dem Boden schlafen muss!

Sä, du hältst in diesem Text mal wieder keine Logik durch! Nichttextdienliche Anmerkungen über Möbel, eine verstorbene Gattin, schriftstellerisches Schaffen - alles in einem Absatz: Krach, platsch, das haste, Leser, mach dir nen eigenen Text drauf!
Keine Hintergründe, ein Sammelsurium irgendwelcher Ideen, die gerade in deinem Kopf sind, alles muss irgendwie rein in das Ding - ich hab was zu erzählen ... jawoll!
Nein!
Auch in einem Kurztext geht es um Klarheit, mehr noch als in längeren Texten. Der Leser versteht in etwa, was du "sagen willst", aber eben auch nur, weil er selbst über einen Erfahrungsschatz verfügt. Ebenso gut könnte er sich aus einem Misthaufen ein Himmelbett bauen. Du präsentierst hier aber kein Himmelbett (Metapher!). Dazu müsstest du rigoros streichen, logischer die Bilder verbinden und Sätze nicht nur konstruieren, sondern ihnen Schwung verleihen!

Guten Morgen
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Sätzer antwortete darauf am 27.03.2020:
Aha, die Göttin der Literatur laicht ab

Antwort geändert am 27.03.2020 um 09:21 Uhr
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LottaManguetti schrieb daraufhin am 27.03.2020:
Oh, der zärtliche Herr Sätzer, der Sucher nach der wahren Liebe, der Gute unter den Schlechten, meldet sich zu Wort und vergisst völlig die Contenance, weil eine Frau wagt, ihn, den großen Literaten, zu kritisieren!
Arroganz ist keine Antwort auf Kritik.
Arroganz ist Schwäche.

Ich würde mir niemals anmaßen, mich als Göttin der Literatur zu bezeichnen. Aber ich arbeite mit Sprache und an Texten. Das unterscheidet uns.
Mich interessiert die Unterhaltung meiner Leser, nicht die Aufmerksamkeit.

Ich denke ohnehin, du wärest in den Sozialen Netzwerken besser aufgehoben als in einem Literaturforum.
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Sätzer äußerte darauf am 27.03.2020:
Aha, keine Göttin. Weshalb hast du mich abonniert? Um dazuzulernen oder ständig bei all meinen Texten rumzustänkern?
Finito - ich werde in Zukunft auf deine Ergüsse nicht mehr reagieren.
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LottaManguetti ergänzte dazu am 27.03.2020:
"Weshalb hast du mich abonniert?"

Wegen der Plagiate, die du hier ab und zu absetzt.

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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Das ist eine Frechheit, einen abgehandelten und beigelegten Grenzfall aus der Vergangenheit hier zu verallgemeinern. Wenn du ein Plagiat findest, dann melde das dem Webmaster und spinn hier nicht rum. Das ist einfach widerlich und hinterfotzig.
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LottaManguetti meinte dazu am 27.03.2020:
Du hast gefragt, ich habe geantwortet.
Warum regst du dich auf? Hätte ich lügen sollen?
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loslosch
Kommentar von loslosch (27.03.2020)
na, das konnte hedwig furz-malheur, äh Courths-Mahler aber besser.
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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Na ja, das will ich doch meinen

Antwort geändert am 27.03.2020 um 09:22 Uhr
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (27.03.2020)
tut gut,deinen Text zu lesen,spüren-einen Gruß-Jo
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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Danke dir Jo, auch für die Empfehlung. LG Sä
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Moja meinte dazu am 27.03.2020:
Das Glück, das er empfindet, kann ich spüren, Sätzer. aber es ist arg gerafft erzählt; jeder Absatz wäre eine eigene Geschichte wert.
Viel Glück den beiden!

Frischen Frühlingsgruß,
Moja
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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Klar kann man daraus eine längere Erzählung machen. Für mich steht der Text in dieser verdichteten Form für sich. Mal sehen - vielleicht wirds später irgendwann eine GROßE ERZÄHLUNG aus mehreren Bausteinen von schon geschriebenen Szenen, Kurzprosas etc., wenn ich Zeit und Lust dazu habe - so wie ich es des Öfteren (siehe Titel auf meiner Profilseite) schon gemacht habe. Ist allerdings viel Arbeit, auf induktive Weise so vorzugehen.
LG Sä
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (27.03.2020)
"eine lethargische Landschaft" - was soll das denn sein?
Das ist der Nachteil von Deinem Höllentempo, da kommt einiges unter die Räder. Bitte hier nicht im Kommentar erklären, das nützt ja niemanden etwas!
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Sätzer meinte dazu am 27.03.2020:
Es geht in dem Text in erster Linie um Stimmungen, nicht um Logik und Abläufe. Nimm die lethargische Landschaft als Metapher (in der nicht viel passiert) für seine Befindlichkeit, die sich zunächst nach seinem Umzug als träge und teilnahmslos in der neuen Umgebung anfühlt. Erst im Frühling mit dem menschlichen Kontakt auf dem Markt verändert sich die Stimmung.
Ich weiß, du hast es lieber sachlich ausführlich geschildert. Was hier nicht meine Intention war.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (27.03.2020)
Glück ist immer gut und klingt gut. LG
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Die Zweierbeziehung (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 27.03.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.03.2020). Textlänge: 226 Wörter; dieser Text wurde bereits 161 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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