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Positive Effekte der Sars-CoV-2-Pandemie

Essay zum Thema Alles und Nichts...


von Sätzer

Abgase und auch etwas Müll - mit Ausnahme der vielen Schutzmasken und –anzüge - haben infolge der politisch getroffenen Maßnahmen abgenommen. Unserem Planeten geht es signifikant besser, weil ihm weniger CO2 von Autos und Fabriken zugemutet wird. Der stark reduzierte Flugverkehr sorgt für sauberere Luft durch weniger Treibhausgase. Der zurückgehende Tourismus, nicht durchgeführte Veranstaltungen wie z.B. Fußballspiele, Messen und Tagungen haben Müllberge reduziert.
Nachdem Wuhan in Quarantäne versetzt und die Arbeit in den Betrieben weitgehend eingestellt wurde reduzierten sich auch Transporte. Die Luftqualität hatte sich dadurch stark verbessert. Vor allem die Konzentration von CO2 sank. Auf Satellitenbildern von NASA und ESA konnte das gut verfolgt werden. Auch später in Gegenden, in die sich Sars-CoV-2 ausbreitete und es inzwischen fast weltweit weiter tut.
Die Menschheit verursacht viele Probleme selbst. Immer klarer wird, dass die tiefen Eingriffe in die Natur mit unserer Art zu wirtschaften auch eine Mitschuld an der aktuellen Pandemie haben dürfte. Es ist kein Zufall, dass das Virus gerade jetzt ausbricht und sich so schnell verbreitet. Der Grund liegt sicher auch darin, dass zu wenig auf ein gesundes Verhältnis zur Natur geachtet wird. Die Weltbevölkerung wächst ständig an, Länder werden überflutet, Wälder brennen, Gletscher schmelzen, Ozeane erwärmen sich und Insekten sterben. Der Verlust biologischer Vielfalt begünstigt das Entstehen neuer Erreger, die dann letztendlich den Menschen bedrohen können. Wir beuten die natürlichen Ressourcen gnadenlos aus, verbrennen Öl, Kohle, Gas, schürfen Metalle mit erheblichen Umweltschäden und CO2-Ausstößen. Ökosysteme, die in Jahrmillionen entstanden sind, werden zerstört. Abgebrannte Waldflächen (z.B. im Amazonasgebiet) werden zu Äckern gemacht, die Meere leergefischt.
Wildtiere finden weniger Platz in den kleiner werdenden Wäldern, weil der Mensch immer weiter in ihre Gebiete eindringt. Ein enger werdender Kontakt,  bis hin zum Jagen und Essen dieser Tiere, hat dazu die Basis gelegt. Der Anfang einer Epidemie kann dort leichter entstehen. Der aktuelle Ausbruch begann auf dem Wildtiermarkt in Wuhan, wobei noch nicht ganz klar ist, wo und wie genau die Infektion ausgelöst wurde.

Besonders fatal ist, dass sich das Sars-CoV-2-Virus auf den hochmobilen, angeblich so klugen Menschen als Verbreiter gestürzt hat. Wir müssen uns deshalb isolieren, was auch zeigt, dass es die Natur schafft, sich von uns zu erholen. Das ist natürlich kein Trost dafür, dass weltweit Tausende Menschen sterben.
Eines aber ist klarer geworden. Es hat Folgen, wenn der Mensch extrem auf seine Umwelt einwirkt und auch wie es sich positiv auswirkt, wenn er das nicht mehr macht. Doch vermutlich wird die Politik zu wenig dafür tun, den CO2-Abdruck signifikant zu mindern. Umweltaktivisten müssen den Druck noch wesentlich erhöhen und wir alle unser Konsumverhalten überdenken und ändern.

Ich meine, dass wir das unseren Kindern schuldig sind.

 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (01.04.2020)
"und die bibel hat doch recht", schrieb der ansonsten honorige werner keller. "wachset und mehret euch" steht in der bibel. ob keller das überlesen hat?
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Sätzer meinte dazu am 01.04.2020:
Ja die Bibel hat immer Recht. Da können wir Menschen machen was wir wollen. Aber auch Keller durfte lesen was er wollte. Wir machen das auch so - gell.
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Cora (29) antwortete darauf am 02.04.2020:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von Sin (55) (01.04.2020)
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AchterZwerg schrieb daraufhin am 01.04.2020:
Was soll sich ändern, Schnucki?
Unsre Wirtschaftsmagnaten müssen ihre Verluste wettmachen; das bedeutet mehr Auslagerung, mehr Billiglohnproduktion und mehr Scheiße für die Umwelt. Zunächst ohne Papier ...
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Sätzer äußerte darauf am 01.04.2020:
Ihr seht das zu pessimistisch. Meine Generation hat gegen die Atomkraftwerke und gegen Rüstungsprojekte demonstriet und auch Erfolge errungen, Z.B. Nichtbau von AKW Wyhl.
Meine Kinder haben für alternative Energien gekämpft und sich durchgesetzt.
Die Greta-Thunberg-Generation kämpft jetzt weiter für eine lebenserhaltende Umwelt.
Klar, das ist ein zäher Prozess, aber es geht um das Überleben der Menschheit und wird auch Forderungen an uns stellen wie
- Weniger oder gar nicht fliegen,
- Ohne oder wenn, mit sparsamen Autos fahren, den
öffentlichen Verkehr nutzen
- Fernreisen möglichst reduzieren und und und ...

Dank für eure Empfehlungen ind LG Sä

Antwort geändert am 01.04.2020 um 12:49 Uhr
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AZU20
Kommentar von AZU20 (01.04.2020)
Ich kann in allen Punkten nur zustimmen. LG
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Sätzer ergänzte dazu am 01.04.2020:
Ja, so ist es. Danke dir, auch für die Empfehlung und LG Sä
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Kommentar von niemand (01.04.2020)
Dem kann man nicht mehr viel hinzufügen, außer dass sich wohl letztlich nichts weiter ändern wird, so meine Befürchtungen.
Wenn die Panik erstmal vorbei ist, läuft alles wie gehabt weiter.
Und vor allem eines noch. Die Menschen, die in diesen Tagen so viel leisten und dafür eine Hand voll Applaus ernten, werden nach dieser Zeit wieder wie der letzte Dreck behandelt. Mich würde es wundern wenn es anders käme. Nach einer Zeit der kurzen Anerkennung kommt wieder die Zeit des sozialen Status, mit nach unten treten und nach oben bewundern, egal ob die Obigen es verdient haben oder nicht. So ist der Mensch.
Mit lieben Grüßen, Irene
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Sätzer meinte dazu am 01.04.2020:
Ach Iren, ich glaub schon, dass sich etwas ändern wird, weil es sein muss. siehe auch Kommi unter SIN und 8-ter.
Dank dir, auch für die Empfehlung und LG Sä
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (01.04.2020)
Stimmt alles.
Bleibt aber wohl Wunschdenken.

Gruß
der8.
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Kommentar von Regina (01.04.2020)
Verpflichtung der Kaufleute und in ihrem Fahrwasser der Techniker, sich zu integrieren und für das Wohl der Gesellschaft zu sorgen, anstelle des Frönens des Jagdtriebs in einer absurden Finanzwelt.,Rückholung lebenswichtiger Produktion ins eigene Land, also weitgehende Deglobalisierung und Enttechnisierung, das könnte man sich jetzt als Fortschritt vorstellen. Man mag hoffen, dass die Ewiggestrigen nunmehr diese Notwendigkeiten kapieren, aber wir wissen noch nicht, welche Möglichkeiten uns diese Krise am Ende lässt. Der Text formuliert Forderungen, die nicht neu sind. LG Gina
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Sätzer meinte dazu am 01.04.2020:
Entscheidend wird es davon abhängen, wie die Generation, die ins Arbeitsleben bzw. in die Politik eintritt, in der Lage ist, Veränderungen herbeizuführen. Eine ausschließliche Orientierung an heimischer Produktion ist wohl unrealistisch, weil wir z.B. keine eigenen Bodenschätze haben. Aber ein Rückfahren der Abhängigkeiten und des überbordenden Konsums und Reisens ist sicher sinnvoll.
Danke dir, auch für die Empfehlung und LG Sä
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (16.04.2020)
Gut, dass Du mit dem letzten Satz alles bis dahin geschriebene quasi ad absurdum führst. Natürlich sind es die/unsere vielen, vielen Kinder und die Kindeskinder, die mit ihrem vermehrten Ressourcenverbrauch die Welt in das von dir eindringlich beschriebene Unglück stürzen werden.
Gerne gelesen.
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (22.04.2020)
Ist ein hochmoralisierender Text, gefällt mir inzwischen nicht mehr.

Dieses Rache-der-Natur ist auch nur eine weitere, leicht dämliche Verschwörungstheorie.
Wir sind Kindern absolut nichts schuldig, finde ich.

Ich bin seit kurzer Zeit Baumpate. Und du?

Kommentar geändert am 22.04.2020 um 17:18 Uhr
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Erzählungen, Essays).
Veröffentlicht am 01.04.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.04.2020). Textlänge: 435 Wörter; dieser Text wurde bereits 650 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 31.05.2020.
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