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Der erste und der letzte Kuss

Verserzählung zum Thema Liebe und Tod


von Al-Badri_Sigrun

Er war acht, sie sieben Jahre alt,
als sie ihn umarmte und herzhaft küsste,
ganz spontan,  mit feuchten Lippen,
verstohlen und mitten auf den Mund.
Schamhaft grinsend blickte er zur Seite.

Dann kam die Teenagerzeit,
er war fünfzehn, sie ein Jahr jünger.
Sie saßen auf seinem Bett.
Bei leiser Musik und Cola
sprachen sie über dieses und jenes.
Plötzlich geschah es,
sie spürten ein Kribbeln im Bauch,
alles war anders als sonst.

Er schaute in ihr zartes Mädchengesicht,
das ihn auf zärtliche Weise entzückte,
sein Blut zum Rauschen brachte.
Seine Finger glitten sanft
über ihre kirschroten Lippen.
Als sie sich dieses Mal küssten,
spürten sie Liebe.

Zehn Jahre später,
mittlerweile waren er und sie
ein glückliches Ehepaar,
schenkte sie ihm ein Kind.
Grenzenlos schien ihr Glück,
doch noch auf dem Wochenbett
verließ sie seine Welt.
Er küsste sie ein letztes Mal.




©by Sigrun Al-Badri/ 2010

 
 

Kommentare zu diesem Text


ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (02.04.2020)
Liebe Sigrun,
da während des Küssens (meistens) der Verstand aussetzt, müssen wir die Zeit zwischen den Küssen intensiv zum (gemeinsamen und erfüllten) Leben nutzen. Dein Gedicht erinnert daran. Vielen Dank.
Herzlichst
Viktor
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Al-Badri_Sigrun meinte dazu am 02.04.2020:
Lieber Viktor,

wenn wir uns täglich vor Augen halten, wie wertvoll das Leben an der Seite eines geliebten Menschen ist, werden wir es sicherlich stets zu schätzen wissen. Manchmal verschluckt der Alltag ein wenig diese Erkenntnis.

Schön, dass du mein Gedicht aus dieser Perspektive reflektierst. Ich danke dir!

Herzlichst grüßt dich
Sigrun

Antwort geändert am 02.04.2020 um 18:14 Uhr
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (02.04.2020)
Hallo Sigi, melodramatisch schön. Aber solche Texte muss es auch geben.
Liebe Grüße
Ekki
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Al-Badri_Sigrun antwortete darauf am 02.04.2020:
Hallo lieber Ekki,

ich hatte überlegt, unter welchem Genre ich mein Gedicht einstellen könnte. An ein Melodrama hatte ich gar nicht gedacht, werde aber gleich nachschauen, ob ich diese Gattung im KV finde. Falls ja, dann werde ich das Genre für meinen Text dahingehend ändern.

Hab lieben Dank für deinen Kommentar!

Es grüßt dich herzlich
Sigi
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (02.04.2020)
Liest sich wie Hedwig Courths-Al-Badri, aber trotzdem (oder gerade deswegen) anrührend.
In Krisenzeiten hungern die Leser nach Schmonzetten. Und auch ich ertappe mich dabei ...

Liebe Grüße
der8.

Kommentar geändert am 02.04.2020 um 12:55 Uhr
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Al-Badri_Sigrun schrieb daraufhin am 02.04.2020:
Hallo liebes Zwergilein,

dein Vergleich mit Hedwig Courths-Mahler ehrt mich, wobei ich eigentlich kein Fan von Liebesschnulzen bin.

Bei den ganz großen schmelze ich allerdings auch heute noch dahin, brauche da nur an Doktor Schiwago, Vom Winde verweht, Frühstück bei Tiffany, Dirty Dancing oder Harry und Sally denken. Oh man, mir fallen gerade noch ganz viele große Klassiker ein und muss mein Taschentuch zücken… .

Schön, dass dich mein Text anrührt.

Danke und viele liebe Grüße
Hedwig, ähem ich meine Sigrun
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (03.04.2020)
Hallo Sigrun,
manchmal muss man Wege gehen, die man ein Leben lang immer wieder geht.
Liebe Grüße
TT
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Al-Badri_Sigrun äußerte darauf am 03.04.2020:
Lieber Tasso,

Wege sind, denke ich, vorbestimmt. Das Schicksal schlägt manchmal auf eine Weise zu, dass man befürchtet, verrückt zu werden.

Hab lieben Dank fürs Lesen und Kommentieren!

Herzliche Grüße
Sigrun
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