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Ludwig Feuerbach: Seine steile These und ein möglicher Haken

Essay zum Thema Wahrheit


von Bluebird


(von Bluebird)
„Was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht, das macht er zu seinem Gotte oder das ist sein Gott“

Diese steile These stammt von Ludwig Feuerbach (1804 – 1872), einem berühmten atheistischen Philosophen des 19. Jahrhunderts. Für ihn gab es als erkennbaren Ausgangspunkt seines Philosophierens nur den Menschen selber. Der christliche Gott (oder andere Götter) waren für ihn reines menschliches Wunschdenken, das eigene Leben in größter denkbarer Vollkommenheit auf ein eingebildetes, jenseitiges Wesen projezierend: „Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde!“
 
Ja, so könnte man als Atheist versuchen, den Götterglauben zu erklären. Und konsequenterweise gälte es natürlich dann auch jegliche Form eines solchen Glaubens abzulegen und ein atheistischer Humanist zu werden. Also Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen und sich nicht in eine Abhängigkeit mit einem eingebildeten, nicht existierenden Wesen zu begeben oder in dieser Phantasie stur zu verharren.
    In den Augen vieler solcher atheistischen Humanisten mag dies sehr logisch erscheinen. Die ganze Sache hat aber einen Haken: „Was ist, wenn Feuerbach mit seiner These Unrecht hat, und es doch ein jenseitiges Wesen gibt, mit dem man als Mensch in Beziehung treten kann?“


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Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (04.04.2020)
Natürlich setzt L. Feuerbach die Nichtexistenz Gottes voraus. Auch Marx, Nietzsche und Freud tun das.
Aber Schopenhauer und Carnap tun es nicht, sondern - ich sage es einmal vorsichtig - argumentieren dafür. Ich bin gespannt auf Deine Auseinandersetzung mit denen. Und ich fürchte, daß Wikipedia die Grundlage dafür bilden wird. Man sollte seine Gegner besser kennen.
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Graeculus meinte dazu am 04.04.2020:
Interessanterweise ist Schopenhauers Vorgehen vierstufig - formal geradezu perfekt:
1. Definition des Begriffs (dem biblischen Schöpfergott entsprechend)
2. Die Idee eines so definierten Gottes ist in sich widersprüchlich.
3. Die für seine Existenz vorgebrachten Beweise sind unhaltbar.
4. Erklärung, warum dennoch so viele Menschen an einen solchen Gott glauben (aus dem sog. metaphysischen Bedürfnis heraus).
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Bluebird antwortete darauf am 04.04.2020:
Lieber Graeculus,
könnte es sein, dass du mich da doch ein wenig unterschätzt? Und natürlich gehe ich davon, dass du mich schon - falls nötig - korrigiren wirst.
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Kommentar von Ralf_Renkking (04.04.2020)
Meine Eltern waren immer der Meinung, dass ich wegen meiner Einbildungskraft das Zeug zu einem guten Theologen hätte.
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Bluebird schrieb daraufhin am 04.04.2020:
Ein guter Theologie sollte vor allen Dingen "wissen", dass er nur sehr wenig "weiß", angesichts eines Sternenhimmels, der jeden begreifbaren Rahmen sprengt
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Graeculus äußerte darauf am 04.04.2020:
Der Sternenhimmel hat immerhin den Vorzug, sichtbar zu sein. Aber Singularitäten, Dunkle Materie, Dunkle Energie, Götter ...!
Da kommt einem glatt der Draht aus der Mütze.
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Ralf_Renkking ergänzte dazu am 04.04.2020:
Um zu wissen, dass ich nur sehr wenig weiß, muss ich nicht erst Theologie studieren, aber nur weil ich wenig weiß, glaub ich noch lange nicht jeden Scheiß.
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Cora (29) meinte dazu am 04.04.2020:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 04.04.2020:
@Cora

Nun, wenigstens Du scheinst ja genau zu wissen, was ich tue.
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Kommentar von Cora (29) (04.04.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 04.04.2020:
Es ist wirklich bewundernswert, was Du so alles weißt. Jetzt musst Du nur noch jemanden finden, der das auch wissen will.
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Kommentar von Regina (04.04.2020)
Meiner Meinung nach ist beides möglich: ein der Illusion entsprungener Gott, der dem Wunschdenken entspricht, sowie ein transzendenter, der dem Gehirn aber kaum zugänglich ist. Im Jenseits würde ich den aber nicht vermuten. LG Gina
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Dies ist ein Abschnitt des mehrteiligen Textes Berühmte Philosophen und die Sinn- oder Gottesfrage.
Veröffentlicht am 04.04.2020, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.04.2020). Textlänge: 186 Wörter; dieser Text wurde bereits 35 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.05.2020.
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