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Am Strand

Sonett


von wa Bash

Worte zur Kunst: Impressionismus
Am Strand

fast flüchtig streifen wir gedankenleere
Momente, wie den Sand in Ufernähe
der windverweht am Ufer liegen bleibt
und Spuren zieht, verwischte mit der Zeit

um später Funkenflüge nachzuzeichnen
die funkelnd tausend kleinen Lichtern gleichen
ein Tag am Meer, der mit den Wellen bricht
und wie das Segel am Horizont erlischt…

lichtflüchtig schwarzer Kohlenstaub am Rand
gezeichnete Strukturen auf dem Sand
die einen Augenblick Zerstreuung schaffen

wie dieses Stundenlicht auf dem Papier
dass federführend Seichte zelebriert
um sie am Ende fliegen zu lassen





Das Bild als Prosagedicht:  hier

Anmerkung von wa Bash:

*Text zum Bild:   Max Liebermann Am Strand Israel Museum, Jerusalem


 
 

Kommentare zu diesem Text


LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (06.04.2020)
Hi, wa Bash,

eine etwas ungewöhnliche Reimform für ein Sonett, aber ein Bild zum Reinlegen!
Die Wortkombination "Strukturen auf dem Sand ... Zerstreuung" gefällt mir ob seiner Raffinesse sehr.

Auch "Stundenlicht auf dem Papier ... federführend ... fliegen lassen".

Gut gewählte Worte!
Da fällt der unreine Reim "Papier-zelebrier(t)" gar nicht ins Gewicht. Damit kann ich leben.

Schönes Gedicht!

Lotta
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wa Bash meinte dazu am 06.04.2020:
ja, micht stört eher der reine Reim (Rand, Sand), den ich eigentlich zu vermeiden versuchte, mir fiel aber nichts ein, alles andere sollten Assonanzen oder ja sozusagen blank sein... freut mich wenns gefällt und ja die Wortkombinationen habe ich so gewählt, dass sie möglichst das Bild nachzeichnen, ausnahmsweise mal, da es ja eeh abstrakt oder kaum greifbar ist... danke dir...
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Kommentar von Sin (55) (06.04.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wa Bash antwortete darauf am 06.04.2020:
auf jeden Fall, Funkenflüge sind besser als nen Tröpfchenflug, das stimmt allem ... danke dir
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AZU20
Kommentar von AZU20 (06.04.2020)
Ein interessantes Bild, gut von Dir in Text umgesetzt. LG
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wa Bash schrieb daraufhin am 06.04.2020:
danke dir, freut mich... ja, ist schon interessant das Bild
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (06.04.2020)
Danke für diesen wunderschönen Augenblick am Strand.

Liebe Grüße
Kerstin
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wa Bash äußerte darauf am 06.04.2020:
gerne geschehen, freut mich wenns gefällt
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juttavon
Kommentar von juttavon (07.04.2020)
Schön, auch zu diesem Bild.

(Vielleicht so:
"lichtflüchtig schwarzer Kohlenstaub umfängt
gezeichnete Strukturen auf dem Sand"
???)

HG Jutta
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wa Bash ergänzte dazu am 07.04.2020:
lieb von dir. ich denke melodisch und sprachrhythmisch sollte es aber schon eine Assonanz oder ein klitzkleiner winziger Gleichklang sein wie zB. sand-charmant oder ähnlich, meistens ist dies ja schon durch den Vokal erreicht, schwer zu sagen, anyway, danke für deine Mühe, freut mich wenns gefällt... LG wa
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juttavon meinte dazu am 13.04.2020:
...ich dachte, dass "umfängt - Sand" klanglich dicht genug beieinander liegt, so wie;
zeichnen - gleichen
Papier - zelebriert.
Aber der Umlaut "ä" in "fängt" ist dir wahrscheinlich zu weit weg vom "a" in "Sand".

HG Jutta
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wa Bash meinte dazu am 13.04.2020:
ja, also Assonanz bedeutet immer Gleichklang in den Vokalen. natürlich gibt es dort auch Näherungen...z.B small, Schal also zwischen zwei unterschiedlichen Sprachen... Atem / schlafen ist eine Assonanz auf "a" zwischen zwei deutschen Worten und so funktioniert das eigentlich... dies hört man eigentlich direkt auch heraus beim Vokal, wenn man direkt dort hinhört...LG


PS: aber zwischen zwei unterschiedl. Vokalen gibt es auch annähernden Gleichklang, also z.B. wüst/schießt ... dein Vorschlag jedoch nope der funktioniert nicht fängt/Sand hört sich nicht einmal annähernd gleich an, leider nicht, sorry...danke dir aber dennoch

Antwort geändert am 14.04.2020 um 00:54 Uhr
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (08.04.2020)
Gefällt mir grundsätzlich gut. Schöner melodischer Sprachrhythmus, der von den fünfhebigen Jamben getragen wird.
Bei S2 V4 wirds ein wenig unharmonisch. Vllt. einfach: Ein Segel das am Horizont erlischt.
Gleiches gilt für S4 V3. Vllt hier: und sie sodann am Ende fliegen lässt.

H.
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wa Bash meinte dazu am 08.04.2020:
interessante Sichtweise, obwohl ich persönlich es gar nicht so disharmonisch herauslese. gut, das Wort "Horizont" ist per se ein ziemlich unvorteilhaftes Wort, dessen Betonung etwas schwammig ist, so weist mir der Duden eine schwache Betonung auf der hintersten Silbe zu, rein gefühlsmäßig würde ich Horizont aber eher so betonen xXx also das schrille "ri" mehr betonen, deswegen stimmt die Zeile ist a bisserl surfen auf unrunder Welle, aber ich finde man kommt dennoch durch...

die letzte Zeile aber, nee nee, da sollte ich schon den umarmenden Halbreim der letzten Zeile der Terzette schon beibehalten, düs geht nicht anders. ja, ich gebe zu das Gedicht ist teils ambivalent, freut mich aber wenns ansonsten gefällt...
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Worte zur Kunst: Impressionismus.
Veröffentlicht am 06.04.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.04.2020). Textlänge: 78 Wörter; dieser Text wurde bereits 73 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 31.05.2020.
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