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Klaustrophobie

Lyrischer Prosatext zum Thema Krisen


von Ralf_Renkking

Die Beleuchtung flackert
am Notausgang,
das Wort darauf lautet:

BESETZT

Ein Räuspern wirkt
aus gedrückter Stimmung
auf das Knäuel der Wartenden ein.

Panik war damals vielleicht noch ein Fremdwort, am heutigen Tag ist sie längst etabliert. Nun tropft der Schweiß selbst von den Wänden, er sickert ein ins Fundament, der Puls der Zeit erhitzt das Gemüt und so mancher vergisst gar den Tod dabei.

Letztendlich jedoch erschöpft sich das Pensum,
der Zeiger verharrt auf der Null.

Gut, dass gerade niemand den Blick auf die Decke lenkt,
denn dort hat jemand ziemlich fahrig

Noch 90 Tage

eingeritzt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (10.04.2020)
Bei diesem Gedicht habe ich Angst, dass es mich erschlägt...
Das ist natürlich von dir beabsichtigt...

Klaustrophobische Grüße
Kerstin
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Ralf_Renkking meinte dazu am 10.04.2020:
Du sollst doch nicht zur Decke schauen.

Ciao, Frank

P.S.: Danke auch für Deine Empfehlung.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (10.04.2020)
Im Fahrstuhl bangt der Klaustrophobe
und hofft, dass sich was tut;
er wartet dort, zwecks Ernstfallprobe,
auf Sauerstoff und Mut.
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Ralf_Renkking antwortete darauf am 10.04.2020:
Danke besonders für Deine moralische Unterstützung, mein liebes 8lfchen, doch wehe, wenn sie losgelassen, da könnte ein Syndrom das andere ablösen und wer muss sich dann die Sauerei wegwischen, wenn wer vor lauter Angst zum Platz kommt? Genau das habe ich befürchtet.

Ciao, Frank
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