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Michelangelos Adam

Satire zum Thema Mensch (-sein, -heit)


von IngeWrobel

~

Das ist’s, was uns vom Affen unterscheidet:
nicht das Gehirn, das Kluges uns beschert,
die Seele nicht, die Wohlsein uns gewährt,
das Herz nicht, das mal froh ist, und mal leidet:

Die Finger sind’s, die uns zum Menschen machen.
Allein durch Daumen, Zeigefinger heben
und beide schließen meistern wir das Leben;
sowohl die schweren, als auch leichten Sachen.

Sieht Adam man in körperlicher Blüte
macht Nacktheit ihn nicht gottgleich – Gott behüte!
Die Spitze seines Zeigefingers weist
zum Göttlichen – zum allerhöchsten Geist.

So zeigt sich, dass die Fingerkuppe reicht,
dass Mensch dem Gott mehr, als dem Affen gleicht.

~


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Kommentare zu diesem Text


ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (29.04.2020)
Es ist typisch Mann, reicht man ihm den kleinen Finger, nimmt er gleich die ganze Frau (Eva), die Gott unterm linken Arm hält. Ihrem Blick nach, befürchtet sie schon das Schlimmste....
Herzlichst
Viktor
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Sätzer meinte dazu am 29.04.2020:
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IngeWrobel antwortete darauf am 29.04.2020:
Jetzt musste ich gleich gucken, ob Gott wirklich die Eva im oder unterm Arm hält ... Du hast Recht!
Das ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen – ich hatte mich wohl bisher mehr für den nackten Adam interessiert. *grins*
Evas Blick deute ich allerdings anders: Sie scheint mir doch recht interessiert an Adam, denn ich meine, Neugier zu erkennen.
Ungeklärt bleibt, warum Michelangelo den Adam mit Bauchnabel gemalt hat. Ich vermute, der muskulöse Body des Models hat ihn abgelenkt, sodass er kurz seine christliche Korrektheit vergaß. Künstler sind schließlich auch nur Menschen, gell?
Herzliche Grüße zurück
von der Inge
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (29.04.2020)
Hallo Inge,
hab´s gelesen und, oh Wunder, mir juckt der Finger.
Das hat bestimmt was zu bedeuten!
In freudiger Erwartung (auf Vorkommnisse)
Liebe Grüße
TT
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IngeWrobel schrieb daraufhin am 29.04.2020:
Tasso, Du Lieber, jetzt überforderst Du aber gerade meinen Spürsinn...
Habe doch gerade erst die freudige Erwartung Evas erkannt...
Bei Frauen ist das in der Regel (sic!) einfacher, aber bei Dir???
Fragende Grüße
Inge
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (29.04.2020)
ich mag das Bild sehr,liebe Inge,wobei das Spannende für mich ist,wie sehr sich doch das Gottesbild immer wieder in meinem Leben verändert-einen Morgengruß-Jo
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IngeWrobel äußerte darauf am 29.04.2020:
Hallo Jo,
hoffentlich hab ich Dein Gottesbild nicht verrückt!
Liebe Mittagsgsgrüße
von der Inge
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Kommentar von Hans (29.04.2020)
Ein tolles Gedicht!
diesen Kommentar melden
IngeWrobel ergänzte dazu am 29.04.2020:
Ein schönes Lob!

Danke!
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (29.04.2020)
Eine schöne Idee, Inge. Feine Finger weisen die Sterne.
LG
Ekki
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IngeWrobel meinte dazu am 29.04.2020:
Nach oben zu weisen ist für uns Erdenwürmchen (pardon!) nie verkehrt.
Danke für Dein Sternchen zu meinem Gedicht!
LG, Inge
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Veröffentlicht am 29.04.2020. Textlänge: 99 Wörter; dieser Text wurde bereits 83 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.07.2020.
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