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Ungenießbar?

Gedicht zum Thema Gesellschaft/ Soziales


von plotzn

Massenmorde, Umweltschäden,
negativer Zinsertrag,
Tod der Tante-Emma-Läden,
ich genieße jeden Tag.

Wirbelstürme, Klimakrise,
Facebook, zwitscherndes Gequak,
›Geiz ist geil!‹ als Kaufdevise,
ich genieße jeden Tag.

Dürre, Giftmülldeponien,
Tschernobyl im Sarkophag,
Rodungsbrände, Pandemien,
ich genieße jeden Tag.

Erderwärmung, Überschwemmung,
Bürgerkrieg, Vergeltungsschlag,
Bonuszahlung ohne Hemmung,
ich genieße jeden Tag.

Hungersnöte, Räumungsklage,
Bettel- versus Ballermann.
Ich genieße alle Tage,
die man noch genießen kann.

 
 

Kommentare zu diesem Text


ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (14.05.2020)
Katastrophen gibt's! Zum Glück ist diese Gedicht alles andere als eine ebensolche Gelungen!
Herzlichst
Viktor
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plotzn meinte dazu am 14.05.2020:
Besten Dank, Viktor. Es wäre ja auch eine Katastrophe, wenn's eine Katastrophe wäre...

Liebe Grüße,
Stefan
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Kommentar von Regina (14.05.2020)
Katastrophal treffsicher, das Gedicht. Mir drängt sich da die Frage auf: Woher kommt das Ganze?
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plotzn antwortete darauf am 14.05.2020:
Oder war es vielleicht schon immer da und wechselt nur ab und zu das Gewand?
Unbestreitbar hat man aber durch die Globalisierung inzwischen mehr Auswahl an Katastrophen, die einen medial erreichen.

Dank Dir und liebe Grüße,
Stefan
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AchterZwerg schrieb daraufhin am 14.05.2020:
Däs stimmt!

Seufzende Grüße
der8.
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niemand äußerte darauf am 14.05.2020:
Ja, es stimmt in der Tat.
Mit lieben Grüßen, Irene
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plotzn ergänzte dazu am 15.05.2020:
Na ihr seid ja vielleicht in Stimmung! …
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (14.05.2020)
Hallo Stefan,

der befreiende Lacher, auf den man als Leser immer hofft, wenn ein Gedicht von dir mal etwas düster klingt, bleibt hier aus. Aber so ist halt die Realität. Die Lage war noch nie so ernst. Das wusste auch schon Konrad Adenauer...

Genießen wir also jeden Tag!

Liebe Grüße, Dirk
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plotzn meinte dazu am 14.05.2020:
Servus Dirk,

vielleicht schlagen mir ja die sozialen Distanzregeln inzwischen etwas aufs Gemüt, aber es werden auch wieder leichtere Gedichte kommen - versprochen!

Bis dahin lass uns genießen, was genießbar ist!

Liebe Grüße!
Stefan
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (14.05.2020)
Ja - so machst du es richtig. Die Tage sind gezählt. Vorwärts und rückwärts und manchmal 2 für einen.

Die Welt wirft ihre Schatten - doch, und jeder kennt den Spruch: "Wo Schatten sind muss auch Licht sein."

Und ich hab so ein Lichtlein gefunden - hier auf KV - in deinem Gedicht.

LG - Ava
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plotzn meinte dazu am 14.05.2020:
Liebe Ava,

es freut mich, wenn das Gedicht trotz der düsteren Thematik noch etwas Strahkraft besitzt. Je dunkeler der schatten, desto heller erscheint selbst die kleinste Funzel...

Dank Dir und liebe Grüße!
Stefan
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (15.05.2020)
Hallo Stefan,
whao, das nenn ich mal ein Mutmachgedicht vom Feinsten.
Jetzt, wo du mir die Augen geöffnet hast, mit welchen schrecklichen Bedrohungen ich schon seit Jahren furchtlos lebe, kann mich der Virus aber so was von kreuzweise...
Dank, dank, dank!
TT
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plotzn meinte dazu am 15.05.2020:
Servus Tasso,

nach all den düster-depressiven Werken wurde es mal Zeit für ein paar locker-flockige Zeilen.

Damit der Virus Dich auch wirklich kreuzweise kann, empfehle ich ein großes quergelegtes X in den Mundschutz zu schneiden.

Wenn ich sonst noch mit was dienen kann, dann lass es mich wissen.

Liebe Grüße,
Stefan
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