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Kein Verdrängen

Aphorismus zum Thema Einsicht


von LotharAtzert

Die Natur des Geistes ist seine Unverborgenheit.


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Kommentare zu diesem Text


ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (19.05.2020)
Ich habe erst Unverfrorenheit gelesen...
So mancher Zeitgenosse hält ihn aber gut verborgen, seinen "Geist".
Herzlichst
Viktor
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LotharAtzert meinte dazu am 19.05.2020:
Ja friere tut er eigentlich auch nicht
Der Geist gehört einem nicht, es sei den jener in der Flasche.

Danke
Ebenso Herzlichst
Lothar

Antwort geändert am 20.05.2020 um 10:52 Uhr
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Fisch
Kommentar von Fisch (19.05.2020)
Ich sehe die Verdrängung weniger als Feindbild, denn als ein ambivalentes Phänomen.
Sie ist zum einen jenes (eher ungute) Nichtwahrhabenwollen, als Schutz und der Furcht geschuldet, unliebsame Erkenntnisse ins Licht zu rücken. Gärungsprozesse sind hier die krankheitsfördernde Folge.
Daneben ist Verdrängung auch schlicht der Vorgang, dass Ereignisse von anderen im Sinne von natürlicher Hinwendung der Aufmerksamkeit abgelöst, verdrängt werden, in den Schatten treten.
Ein so banaler wie unvermeidlicher Prozess der Priorisierung, vgl. den natürlichen der Trauer. Dem Verlust kann auf beide der hier anschaulich gemachten Weisen begegnet werden,
F.
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (19.05.2020)
Die Unverborgenheit des Seins in der Lichtung, allein deswegen fand ich das Nachblättern schon interessant...
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LotharAtzert antwortete darauf am 20.05.2020:
bei Heidegger? Ja danke.
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (19.05.2020)
Wenn ich, wie mit Kindern offensichtlich, dieser Natur des Geistes begegnet bin, stellte ich fest, es gab keinen Anlaß, irgendetwas zu verbergen. Er war noch nicht antrainiert. Wenn ich diesen Kindern dann Jahre später begegne, begegnete ich einer mehrfachen Veränderung.
Offensichlich war die Erinnerung an mich und falls diese gut, soweit ihnen möglich, dieselbe Natur innehabend, als dann langsam sichtbar werdende Schattierung, das absolvierte Gesellschaftsintegrationsprogramm in der jeweiligen Ausführung.

Kommentar geändert am 19.05.2020 um 20:28 Uhr


Kommentar geändert am 19.05.2020 um 20:28 Uhr
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (19.05.2020)
@ Fisch
Spielerisch betrachtet, wären beide von dir beschriebenen "natürlichen" Mechanismen nachvollziehbare Abläufe, die Verwendung des Begriffes Feindbild also unnötig, wenn auch für das was du in diesem Kontext hier betonen wolltest, sehr schwer zu vermeiden
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Fisch schrieb daraufhin am 19.05.2020:
Mir ist halt klar, dass Lothar 'Verdrängung' vollumfánglich negativ konnotiert. Im esotherischen Sprech ist diese der Gegenpol zu 'Blockaden lösen'.
Eine, wie ich finde, doch recht einseitige Betrachtungsweise.
Verdrängung ist in meinen Augen eine potentiell bedenkliche Haltung, andererseits aber auch eine natürliche Gegebenheit, die also nicht qua Begrifflichkeit als 'Feindbild' taugt.
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DanceWith1Life äußerte darauf am 20.05.2020:
naja, das wäre extrem formuliert, kopf durch dier Wand vers seit Jahrtausenden drumherum, können wir doch beide heimschicken.
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LotharAtzert ergänzte dazu am 20.05.2020:
Danke für eure aufschlußreichen Beiträge, über die ich erst mal eine Nacht schlief, um nicht Unfug zu reden. Jetzt aber:
Esoterik (ohne Hauchlaut) ist da keine, eher Darwinismus resp. Sozialdarwinismus: die grauen, etwa größeren amerikanischen Eichhörnchen haben in England die einheimischen roten Eichhörnchen zum Aussterben gebracht und bei uns auf dem Festland droht dasselbe - weil die Amis sich leichter anpassen und robuster sind.
Dies betrifft die Causa materialis, schließlich denken die nicht und bleiben also selbst schuldlos.
Wenn ich aber Zahnschmerzen bekomme und eine Ibu einwerfe, so verdränge ich den Schmerz und auch das ist nicht besonders esoterisch. Was folgt, braucht nicht näher ausgeführt werden, da es zwangsläufig ist.
Im unsichtbaren Bereich - beim Subjekt - ist das Prinzip dasselbe. nur daß ich die Erfahrung verweigere und im Extremfall den Arzt verantwortlich mache, der mir angeblich nicht geholfen hat (meinetwegen auch der Geistheiler, das ist dann wurscht).
Habe ich etwas übersehen? - die Begriffen Feindbild und Esot(h)erik wird der gute Fisch ja nicht einfach aus Jux und Dollerei ausgepackt haben ...

Die vorbereitende Schwester der Verdrängung ist die Unterdrückung, aber das war ja nicht das Thema ...

Antwort geändert am 20.05.2020 um 09:25 Uhr
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DanceWith1Life meinte dazu am 20.05.2020:
Also wenn er sie erst auspacken muss, aber jetzt ok, ich verstehe da gerade, dass aus welchen Gründen auch immer eine stärkere Gewohnheit/Entscheidung/Wahrnehmung die für einen bestimmten Moment/Ablauf/Empfindung eigentlich angebrachte, sozusagen übertölpelt und damit die Perspektive an sich reißt und das ganze nennt sich verdrängen, stimmt das so in etwa mit deinen Gedanken auch nur ein wenig überein?
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LotharAtzert meinte dazu am 20.05.2020:
Ja das stimmt - doch wir sollten die Folgen nicht aus den Augen verlieren. Es gab eine Zeit, da wurden sämtliche Flüsse begradigt. Inzwischen wird das nicht mehr gemacht, doch die Milliarden und Abermilliarden von Lebewesen, die dadurch nicht geboren wurden, die bringt niemand mehr zurück, da mögen sie alles wieder beschiefen - es kehrt nicht wieder. Und wenn man diesen Ariadnefaden weiter verfolgt, leben wir heute auf einem armseligen Haufen von Verdrängungszeichen - wohin wir auch blicken - alles nur noch Attrappen dessen, was eigentlich hätte werden sollen/können. Das ist auch nicht moralisch gemeint - wir müssen halt irgendwie damit klarkommen. Aber das kann man nur, wenn man es nicht noch weiter verdrängt.
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DanceWith1Life meinte dazu am 20.05.2020:
ok, das macht deinen von Fisch wahrscheinlich "gefühlten" Standpunkt zumindest mir verständlich. Weitergedacht wirds dann schon Klabauter, weil da dann sowas wie eine Schuldfrage auftaucht, die da eigentlich nicht hingehört. Bewußtes Handeln durch Schuldgefühle zu ersetzen ist eine ziemlich festgefahrene Angewohnheit unserer sogenannten Zivilisation.
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LotharAtzert meinte dazu am 20.05.2020:
Jetzt steh ich auf dem berühmten Schlauch. Eine Schuldfrage zu stellen, liegt nicht in meinem Ansinnen, umso mehr jedoch die Bestandsaufnahme. Was ich mit Milliarden meine, sind natürlich die Generationsfolgen, die unterblieben, somit Folgen und Folgesfolgen von Erfahrungen, die einfach nicht in der Welt sind (und selbstverständlich "fehlen"). An deren Stelle tritt dann immer die sie ersetzensollende Information.

Kurz: ohne Verdrängung ist heute kein Leben mehr möglich. Wir müssen verdrängen, daß auch heute, wie jeden Tag, alle soundsviele Minuten ein Kind gefHier stand ein unkultivierter Ausdruck!t wird, woanders eins verhungert, tot geprügelt etc. etc. …
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DanceWith1Life meinte dazu am 20.05.2020:
Dass du keine Schuldfrage gestellt hast, war mir bewußt. Dass ich diesen Aspekt überhaupt erwähne liegt an den Gewichten, die du dann auch tatsächlich in die Waagschale wirfst.
Ich überlege doch tatsächlich wie wir da ein natürliches Gleichgewicht hinbekommen, also erst mal in der Kommunikation, um überhaupt wieder handlungsfähig zu werden.
Die Gewalt gegen Kinder ist in der Zeit des Lockdowns um 20% gestiegen, Krankenhäuser berichten von Verletzungen, die sie sonst nach Autounfällen zu behandeln haben. Da kann man sich jeden Kommentar sparen, wenn das stimmt.
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LotharAtzert meinte dazu am 20.05.2020:
Ja, schrecklich, ohne Worte.
Ich will aber wenigstens noch was lustiges abschließend berichten. Eben saß ich am Computer, deine Zeilen lesend und entdeckte plötzlich einen Krümel am Computerrand. Ich schnickte ihn mit dem Finger runter auf den Tisch und betrachtete ihn sodann, um zu bestimmen, welcher Art … Auf einmal begann der Krümel zu meiner größten Verblüffung loszurennen - es war ein kleines Käferlein, das jetzt immer noch hier rum mouvt. Wenn es sich nochmal zeigt, werde ich ihn Fischlein taufen und raus an die frische Luft setzen. Soviel zur "Esotherik"
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DanceWith1Life meinte dazu am 20.05.2020:
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