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Sternennacht

Prosagedicht


von wa Bash

Worte zur Kunst II: Postimpressionismus, Wegbereiter
Sternennacht

Version I

wie Sterne
zwischen uns
die tragen

wechselt das Licht

von einem
Augenblick zum
nächsten

in fensterlose
Ausschnitte

aus Häuser
Zeilen

und aneinander-
gereihten
Tagen

in denen wir
nach Antwort
suchen





Version II

wie Sterne
zwischen uns
die tragen

wechselt das Licht

von einem
Augenblick zum
Nächsten

in fensterlose
Ausschnitte

aus Häuser,
Zeilen

und aneinander-
gereihten
Malstrichen

die so verwirrt
wie ich es bin

den ganzen
Kosmos

mit all den Sternen
ins sich tragen



Das Bild als Formgedicht:  hier


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von una (56) (23.05.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 23.05.2020:
hallo Wa bash, zu der zweiten Version finde ich auch keinen Zugang. Ist deren Schlusszeile "ins sich tragen haben" beabsichtigt?
LG
Ekki
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wa Bash antwortete darauf am 23.05.2020:
interessant, danke Euch. @ Ekki, natürlich ist "tragen haben" beabsichtigt...


PS: aber ich habe jetzo mal das haben gestrichen

Antwort geändert am 23.05.2020 um 18:54 Uhr
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gitano
Kommentar von gitano (23.05.2020)
hi waBash,
Version l kommt bei mir schlüssiger an.
Der Metaphorikfaden reisst nicht ab - da habe ich in Vers. ll Verständnisprobleme..
Sprachrhythmisch und phonetisch scheint mir Version ll noch nicht ganz fertig gearbeitet. Version l bietet auch in diesem Aspekt Runderes - besser in Sprachtakte gegliedert und auch klanglich einfügend.
Einzig "fensterlose Ausschnitte" sind mir in Vers. l nicht als Bild aufgegangen *grübel*...
Denn die Fenster selbst können es schwerlich sein....eventuell die Zwischenräume zwischen Häusern?
Da könntest Du mir bidde mal helfen..

Auch wenn die Kurzeilen-Lyrik längst vergangener Epochen angehört...Ich mag sie, wenn jeder Zeilenbruch eine inhaltliche Entsprechung findet und das ist hier m.M.n. der Fall
gern entdeckt
gitano
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wa Bash schrieb daraufhin am 23.05.2020:
interessante Sichtweisen, wobei fensterlose Ausschnitte natürlich Imaginationen meinen, so weit ich weiß saß van Gogh einige Zeit in der Psychiatrie. ich habe mir dann vorgestellt, dass er das Bild aus seinem Gedächtnis heraus gemalt hat..

die Kurzzeilen Lyrik, vergangener Epochen? vielmehr bin ich der Meinung, dass seit einigen Jahren vermehrt diese Form genutzt wird, als Gegenpol der teilweise nur auf Prosa basierenden Textminiaturen, die es seit nunmehr auch schon ewigen Zeiten gibt. es gibt eben nicht mehr viel neu zu entdecken in der Lyrik, außer die eigene Stimme. freut mich wenns gefällt....
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AZU20
Kommentar von AZU20 (23.05.2020)
Version I ist es bei mir auch. LG
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wa Bash äußerte darauf am 23.05.2020:
sehr schön, dann mach ich mal nen Strich
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Melodia ergänzte dazu am 24.05.2020:
Meine Stimme in das Unisono geworfen.
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Moja
Kommentar von Moja (23.05.2020)
Version I überzeugt mich sofort - sehr schön - in der zweiten Version stecken wohl Zeilen für zwei andere Gedichte drin.

Lieben Gruß,
Moja
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wa Bash meinte dazu am 23.05.2020:
eigentlich sind beide Werke nahezu gleich, außer das Nummer 1 mit nem Binnenreim arbeitet und reimlos endet, wohingegen es bei Version 2 genau umgekehrt ist...hier wird ein Kreis geschlossen (siehe 1. Zeile)
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (23.05.2020)
Gefällt mir beides sehr gut. Der Blick in die Sterne auf der Suche nach einer Antwort...

Liebe Grüße
Kerstin
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wa Bash meinte dazu am 23.05.2020:
das freut mich, danke dir
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susidie
Kommentar von susidie (23.05.2020)
Schließe mich hier der Mehrheit an, Version I rundet das Bild ab, lässt nicht stolpern und hinterlässt das Gefühl einer intensiven Sternennacht. Wunderbare Grüße von Su
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wa Bash meinte dazu am 23.05.2020:
wenn es auch kein Formgedicht ist, so sollte der Sprachrhythmus doch auch immer in einem Werk enthalten sein, ja die II hakt ein wenig, hat denke ich aber auch viel mit Zäsuren zu tun. wenn ich es z.B so schreibe dann flutscht es schon wieder besser


und Aneinander-
gereihtem

Maltrichen
die so verwirrt
wie ich es bin


freut mich wenns gefällt...
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (24.05.2020)
Version I gefällt mir auch besser.

H.
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Die KartenspielerInhaltsverzeichnisSommerabend am Skagen Südstrand
wa Bash
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Worte zur Kunst II: Postimpressionismus.
Veröffentlicht am 23.05.2020, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.05.2020). Textlänge: 62 Wörter; dieser Text wurde bereits 68 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.07.2020.
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