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06 - Der KönigInhaltsverzeichnis08 - Am falschen Tisch

07 - Beim König und beim Kanzler

Erzählung zum Thema Dunkelheit


von TrekanBelluvitsh

Was bisher geschah:
Seit 1766 geht in der Grafschaft Werrentheim eine Bestie um. 1768 will der König etwas dagegen unternehmen.



König:  "Natürlich nicht. Und hier kommt Er ins Spiel. Er hat uns schon so manchen guten Dienst erwiesen und betrachtete die Dinge so, wie sie sind. Darum wollen Wir, dass er sich nach Werrentheim begiebt und herausfindet, was dort vor sich geht, das Sterben beendet und den Schuldigen, ganz gleich ob Werwolf oder Untoter oder Lump, zur Strecke bringt."
E.v.B.:  "Ein Mann alleine soll verrichten, was ein ganzes Regiment Dragoner nicht zu leisten vermochte?"
König:  "Wie Wir bereits anmerkten, möchten Wir in einer Schlacht den Baron von Brachwitz an unserer Seite nicht missen. Doch in solchen Angelegenheiten setzen Wir lieber auf seinen Verstand. Außerdem darf Er, wenn es denn nötig ist, über die Dragoner verfügen. Der Herzog von Klaestedt hält die Papiere dafür bereit."
E.v.B.:  "Und was hat das mit meinem Buch zu tun und warum hat Majestät es verbieten lassen?"

König:  "Hat er Uns nicht zugehört? Wir müssen auf den Adel und die Pfaffen Rücksicht nehmen. In jenen Kreisen hätte man Zeter und Mordio geschrien, hätte man sein Werk lesen müssen. Wir mussten die Politik bedenken."
E.v.B.:  "Ich verstehe, Majestät."
König:  "Nein, das tut Er nicht. Aber wären Wir an seiner Stelle, es ginge Uns wie ihm. Doch nun hat Er seinen Auftrag. Er ist entlassen. Gehe Er zum Herzog von Klaestedt und lasse sich die Papiere und das nötige Geld geben."
E.v.B.:  "Ganz wie Majestät befehlen."
(Der König schweigt, schaut mit hellem Blick. Stille. E.v.B. zögert.)

König:  "Wie wir hören, will er den alten Familiensitz wieder aufbauen."
E.v.B.:  "Woher wissen Majestät das?"
König:  (lächelt) "Es gehört dazu, dass Wir wissen, was unsere Gefolgsleute so treiben. Das wird Er sicher verstehen."
E.v.B.:  "Allerdings. Ja, es ist wahr. Ich habe einen ansässigen Baumeister beauftragt, die Ruine vom Bewuchs der Jahre zu befreien zu lassen, einen Plan zu erstellen und ihn mir vorzulegen, aber…"
König:  "So etwas geht ins Geld. Wir wissen das. Braucht Er unsere Unterstützung?"
E.v.B.:  "Ein solches Angebot würde ich überdenken, allein weil es eine Ehre ist. Ich habe jedoch noch keine Entscheidung gefällt. Seit langer Zeit bin ich nicht dort gewesen. Meine Heimat ist, wo ich bin, meine Familie sind die Gefährten, die es gut mit mir meinen."

König:  "Es hat immer geheißen, er sei gut mit seinem Vater ausgekommen."
E.v.B.:  "Mein Herr Vater war ein kluger und gottesfürchtiger Mann. Ich habe ihn verehrt und viel von ihm gelernt."
König:  "Wir verstehen." (nickt) "Unsere Mutter trug auch kein liebendes Herz in sich. Und ein Bruder blieb uns erspart. Leider oblässt es der Herrgott nicht unserer Wahl, in welche Familie wir geboren werden. Das ist das erste Kreuz, das wir zu schultern haben, bevor wir die Welt überhaupt kennen." (Pause) "Aber Wir geraten ins Schwätzen. Da sind Aufgaben, die auf Uns und auch auf Ihn warten."
E.v.B.:  "Majestät." (Verneigt sich, will abgehen.)
König: "Herr von Berensiel!"
E.v.B.:  "Ja, Majestät?"
König:  "Sein kluges Buch hat Uns viel Freude bereitet."



In der königlichen Kanzlei…

Klaestedt:  "Ah, Herr von Berensiel!"
E.v.B.:  "Es ist immer wieder eine Freude Sie zu sehen, Herzog von Klaestedt. Der treue Diener seines Herren?"
Klaestedt:  "Den Spott kann Er sich sparen. Ich tue meine Pflicht im Auftrag des Königs und das schon seit einer Zeit, als Er noch nicht einmal laufen konnte."
E.v.B.:  "Die Frage ist immer, wie genau Sie es mit den Aufträgen nehmen."
Klaestedt:  "Sehr genau, denn sonst würde ich Ihm das hier nicht geben." (Überreicht Papiere und Geld.)
E.v.B.:  "Das muss Ihnen schwer fallen. Überhaupt können Sie meinen Namen nicht ins Spiel gebracht haben."
Klaestedt:  "Da kann Er sicher sein. Meiner Meinung nach sollte man mit Aufwieglern wie Ihm ganz anders umgehen. Von sich aus wäre Majestät wohl auch nie auf Ihn gekommen, auch wenn Er ja schon die ein oder andere Kleinigkeit für den Hof besorgt hat. Aber der Baron von Brachwitz hat Ihn empfohlen und nach Ihm gefragt."
E.v.B.:  "Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Für Sie muss das nicht leicht gewesen sein, Herzog. Aber wer so lange im Dienst des Königs steht, ist Kummer ja gewöhnt." (Grinst und geht ab.)
Klaestedt:  "Arschloch!"




- Forsetzung folgt -

Anmerkung von TrekanBelluvitsh:

03 - Der Auftrag


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (26.06.2020)
Ernst von Berensiel scheint ein sehr schlauer Kopf zu sein. Andernfalls würde der König ihn nich so hofieren, wohl wissend, dass die Bestie eines besonders klugen Gegenspielers bedarf.
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TrekanBelluvitsh meinte dazu am 26.06.2020:
Der König scheint durchaus einen Plan zu haben für das, was er macht. Mal sehen, ob Erik von Berensiel den auch hat...
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susidie
Kommentar von susidie (27.06.2020)
Heute würde man sagen - networking !!!
Gruß von Su
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 28.06.2020:
...und "bashing".
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (28.06.2020)
Nun hatte ich mich gerade an den höfischen Ton gewöhnt, wollte ihn sogar für mich zukünftig übernehmen, da macht Er mit einem Wort alles hin
TT
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 28.06.2020:
Form und Inhalt sollten eben zueinander passen.
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06 - Der KönigInhaltsverzeichnis08 - Am falschen Tisch
TrekanBelluvitsh
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Die Bestie.
Veröffentlicht am 26.06.2020. Textlänge: 693 Wörter; dieser Text wurde bereits 38 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.07.2020.
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