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Being abessinischer Sklavenhändler/OshoInhaltsverzeichnisFinis Germaniae

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Erzählung zum Thema Schönheit/ Schönes


von toltec-head

Was, wenn die gesamte Moderne Unrecht hätte, und man nie diese sehr alte, noble Idee einer Literatur als Frisörkunst hätte aufgeben dürfen? Wenn Kleist schreibt, die freie, subjektive, dabei aber immer leicht hysterische Expression der Frau auf offener Bühne habe das Theater ruiniert, ist dies vielleicht doch sehr einseitig. In Wahrheit hat die Idee einer freien, subjektiven Ausdrückbarkeit der gesamten Menschheit (aller Männer, aller Frauen, aller Neger, aller Schwulen, aber vor allem dieser gesamten modernen pimmelgesichtigen Fräuleinsrasse) die gesamte Literatur ruiniert. Wir müssen endlich in der Literatur zu einer Idee der Sklaverei zurückkehren und zu einer Idee des Autors, der sich nicht frei ausdrückt, sondern ihm vorgegebene Worte frisiert, eines Autors, der nichts als ein bloßer, bezahlter Wortfrisör für einen Fürst, wobei der Fürst jedermann sein kann, ist. Was ich damit meine ist, dass zum Beispiel die Schwulen aufhören sollten, schwule Literatur, die niemanden, nicht einmal sie selbst interessiert, zu machen, sondern endlich wieder anfangen sollten, das zu tun, was vielleicht ihr Endzweck ist, die Verhübschung, die Erträglichmachung, die Enttierlichung, Vermenschlichung der Heterosexualität. Ein unmögliches Unterfangen, ich weiß, aber für was sonst sollte die Literatur denn gut sein? Überlässt man die Heterosexuellen sich selbst, verkommen sie zu Affen, die sich nicht einmal reproduzieren, schwule Frisörkunst auf sich selbst angewandt führt doch nur zu blonden Strähnchen, sprich universeller Vertuntung. Die platte Faktizität von Heterosexualität ist genauso unerträglich wie die platte Faktizität von Homosexualität. Eine nicht gar zu offene, raffiniert schwule sprachliche Einkleidung des heterosexuellen Pärchens, wobei unser Autor als schwuler Frisör immer bei der Frau als Oberäffin anzusetzen hat, ist doch letztlich wirklich  im Interesse aller. Die Künstlichmachung der Heterosexualität - und wer könnte das besser als ein Schwuler - voilà die gesamte Kunst. Und am Ende haben alle etwas davon. Die Heterosexuellen bekommen, wenn sie sich nicht ständig als Affen sehen müssen, vielleicht wieder mehr Lust auf Kinder. Die Schwulen haben einen Sinn im Leben. Und alle haben, wenn es uns gelingt an diesem sehr alten, ehrwürdigen Ideal einer durch Weiblichkeit mittels schwuler Frisörkunst eingehegten wahren Männlichkeit wieder anzuknüpfen - es müssen ja nicht gleich Alexandriner sein -, beim Ficken wieder mehr Spaß. Wetten?

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toltec-head
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Notizen aus dem Wohnklo.
Veröffentlicht am 03.07.2020, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 04.07.2020). Textlänge: 350 Wörter; dieser Text wurde bereits 106 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.04.2021.
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