Nachtkerzenromanze

Text zum Thema Wandel

von  FliegendeWorte

Dein Duft ist einzig, wundersam blühst du auf,
wenn du dich öffnest, Blüte um Blüte, nachts.
Dein Blütenstempel ragt empor, lockt.
Falter umschwirren die Kelche im Taumel.

So kurz dein Blühen, welkst du doch tags danach.
Am Stiele höher, bilden sich Blüten neu.
Dein Werden nie und nimmer ruht, im
Blühen und Welken schon Samen aufkeimt.


Anmerkung von FliegendeWorte:

Alkäische Odenstrophe

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Kommentare zu diesem Text


 LottaManguetti (10.07.20)
Willkommen im Klub, möchte ich schreiben oder huch, da schreibt einer auch Oden!

Sie sind immer ein Wagnis, Hundsarbeit, aber dankbar, wenn man sie nicht zwingt.

Ach ja, ich müsste auch mal wieder ...
Asklepiadeische sind so meine.

Lieben Gruß
Lotta

 FliegendeWorte meinte dazu am 11.07.20:
Liebe Lotta,
danke für deinen Kommentar. Alte Gedichtformen wieder zu entdecken hat für mich einen Reiz. Glaubte ich anfänglich ich wäre durch die Regeln der Form eingeengt, spüre ich heute, es ist für mich eher eine Hilfe, individuellen sprachlichen Ausdruck zu gestalten. Asklepiadeische Oden werde ich mir mal anschauen, die kenne ich noch nicht.
Liebe Grüße
FliegendeWorte
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