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Eure Atomkraftwerke in der niedersächsischen Provinz waren viel schöner als Monets Seerosenbilder - Erinnerung an Filippo Tommaso Marinetti (1876 - 1944)

Lyrischer Prosatext zum Thema Lesben


von toltec-head

1.    Im Prinzip haben wir es mal wieder 1913. Soll heißen: Was wir brauchen, ist ein Krieg. Und nein: Gegen Viren fallen ist unehrenhaft. Menschenköpfe sollen in unseren Fußgängerzonen rollen!!!

2.  Kanackattack und Haftbefehl ist doch ebenfalls nur Belle-Epoque. Das reicht uns nicht als Dichtung. Keine Virtualität mehr! Virtus (Tugend) kommt von vir (Mann) und meint ursprünglich also einfach Männlichkeit. Wir wollen wieder eine rein tugendhafte, also männliche Dichtung.

3.  Wir preisen messerstechende Migranten, die auch ohne Lektüre von Thomas Hobbes wissen, was ihnen zusteht und es sich auch nehmen.

4. Elektroautos sind hässlich, vor allem in SUV-Form für Familien. Tiefliegende Sportwagen, dessen Karosserie ein großes Rohr schmückt, das einer Schlange mit explosivem Atem gleicht... ein aufheulendes Auto, das auf Maschinengewehren zu laufen scheint, ist viel schöner. Wer Angst vor Klimaerwärmung hat, soll Seerosenbilder von Monet fressen, bis er stirbt.

5. Wir wollen den Mann besingen, der NICHT im Gleichgewicht mit der Natur leben möchte und sich in Schlachthäusern wohl fühlt.

6. Die leidenschaftliche Inbrunst der Urelemente vermehren - nieder mit Juli Zeh!

7. Schönheit gibt es nur im Kampf. Ein Werk ohne aggressiven Charakter ist ARD/ZDF. Die Dichtung muss aufgefasst werden als ein heftiger Angriff auf die unbekannten Kräfte, um sie zu zwingen, sich vor dem Menschen zu beugen. Soll heißen: Die Dichtung soll nicht gegen Atomkraftwerke oder Klimakatastrophe sein, die Dichtung soll ein Atomkraftwerk und ihre eigene Klimakatastrophe sein!

8.  Überhaupt: Klimakatastrophe? Zeit und Raum sind gestern gestorben. Wir leben bereits im Absoluten, denn wir haben schon die ewige, allgegenwärtige Möglichkeit von Pauschalreisen erschaffen.

9. Waffenexporte sind eine schöne Sache. Noch schöner wären Panzer und Panzerschokolade aber für den Hausgebrauch. Wir wollen den Krieg verherrlichen — diese einzige Hygiene der Welt -, den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung der Genderstudies.

10. Wir wollen die Kultur zerstören und gegen Gutmenschentum, den Feminismus und gegen jede Feigheit kämpfen, die auf Zweckmäßigkeit und Eigennutz beruht. Wir befürworten ausdrücklich: Transen in Waffen!

11. Donald Trump  halten wir gegenüber Ursula von der Leyen als die geringere ästhetische Zumutung. Wir finden Transen oder alte Lesben in Waffen wie gesagt sogar schön. Im Übrigen gilt aber: Männer sollte man ernst nehmen, nicht Viren. Deshalb heißt es auch Politik und nicht Virologie.

Von Hannover aus schleudern wir unser Manifest voll mitreißender und zündender Heftigkeit in die Welt, mit dem wir heute den No-Friday-for-Future gründen, denn wir wollen dieses Land von dem Krebsgeschwür der Professoren, Archäologen, Fremdenführer und Antiquare - also ZEIT, Süddeutsche, Spiegel & Co. - befreien. Es lebe der Todestrieb!

Mögen also die lustigen Barbaren mit Häsch in der Täsch und Buschschwertern kommen! Hier! Da sind sie! ... Drauf! Legt Feuer an die Einkaufszentren und Fußgängerzonen-Shops! . .. Leitet den Lauf der Kanäle ab, um die Museen zu überschwemmen! ... Oh, welche Freude, auf dem Wasser den ganzen Documenta-Dritteweltladen-Schrott der vergangenen 60 Jahr zerfetzt und entfärbt treiben zu sehen! ... Ergreift die Spitzhacken, die Äxte und die Hämmer und reißt nieder, reißt ohne Erbarmen die ehrwürdigen Städte nieder!

Die Ältesten von uns sind jetzt dreißig Jahre alt; es bleibt uns also mindestens ein Jahrzehnt, um unser Werk zu vollbringen. Wenn wir vierzig sind, mögen andere, jüngere und tüchtigere Migranten uns ruhig wie nutzlose Manuskripte in den Papierkorb werfen. Wir wünschen es so!

Die starke und gesunde Ungerechtigkeit wird hell aus ihren Augen strahlen. Denn Kunst kann nur Heftigkeit, Grausamkeit und Ungerechtigkeit sein. Der Rotz am Himmel soll auch endlich verschwinden. Die Sterne.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Aha (53) (11.07.2020)
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toltec-head meinte dazu am 19.02.2021:
du klingst, als wolltest du dich bald löschen
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Notizen aus dem Wohnklo.
Veröffentlicht am 11.07.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.07.2020). Textlänge: 577 Wörter; dieser Text wurde bereits 101 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.04.2021.
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