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Zwei verstörende Nietzsche Zitate zu Covid-19 und Black Lives Matter

Erzählung zum Thema Aktuelles


von toltec-head

"Ich erinnere an das Ergebnis der Statistik," heißt es am Ende von Nummer 36 der Streifzüge eines Unzeitgemäßen, "dass die Jahre, in denen die Cholera wütet, sich in der Gesamtziffer der Sterbefälle nicht von anderen Jahrgängen unterscheiden." Wird Ende 2020 in Deutschland wohl ganz genauso sein. Nietzsche ein etwas besserer Dr. Wolfgang Wodarg? Ultimative Cholera- bzw. Covid-19-Leugnerei:  Bakterien? Viren? "Man geht nie durch jemand anderes zugrunde, als durch sich selbst. Es gilt, allen Feigheiten des Vorurteils zum Trotz, die richtige, das heißt physiologische Würdigung des sogenannten natürlichen Todes zu finden: der zuletzt auch nur ein unnatürlicher, ein Selbstmord ist. Nur ist es der Tod unter den verächtlichsten Bedingungen, ein unfreier Tod, ein Tod zur unrechten Zeit, ein Feiglings-Tod. Man sollt, aus Liebe zum Leben -, den Tod anders wollen, frei, bewusst, ohne Zufall, ohne Überfall..."

Hm... Cholera, das war doch die Krankheit, an der Aschenbach im Tod in Venedig verreckt? Tommy Bach, eine kulturell angehauchte bei der Familienkasse Hannover angestellte Trümmertucke, beschließt dieses Jahr im Sommer nach Venedig zu fahren, weil es dort jetzt so schön leer sein soll. Keine alles verpestenden kleinpimmligen Gruppen von Chinamen oder Japsen, keine impotenten Fett-Amis, die wie Ratten aus Kreuzfahrtschiffen strömen. Dem neuartigen Normalo-Aids sei Dank! Er nimmt sich ein Hotel am Lido, wo allerdings alles ziemlich voll mit italienischen Familien ist. Die Jugendlichen feiern heimlich an einem abgelegenen Teil des Strands Nachts Covid-19 Partys, um herauszufinden, ob das Virus wirklich existiert. Tommy verguckt sich in den blonden 17jährigen Alessandro, Sohn eines KFZ-Mechanikers aus Turin, der ihn nach kurzer Zeit als Sugardaddy mit Anfassen (aber ohne ficken!) akzeptiert. Alessandro ist total süß und klappert tagsüber Kirchen in Venedig mit ihm ab. Großartige Szene, in der sie händchenhaltend vor der Assunta in der ganz leeren Frari-Kirche stehen, bis auf einmal doch noch eine Gruppe Japaner hereinströmt und fotografieren will. Eines Nachts wird bei einer der Covid19-Partys auch Exstasy gereicht. Zu fortgerückter Stunde will Alessandro doch hinter den Dünen und zwar sofort von ihm gefickt werden, bettelt regelrecht darum. Zum Glück hat Tommy Viagra dabei. Er leckt Alessandros blonden Arsch, an dessen Saum etwas hervorlugt, war er im Dunkeln schlecht erkennen kann, das eine Hämorrhoide oder Feigwarze sein könnte. Als er in ihn eindringen will (ohne Kondom! es ist im jetzt alles egal!!!), hüstelt er noch etwas und bricht dann tot zusammen. Letzter Gedanke: "Wohl doch eher Feigwarze." Tags darauf macht er Schlagzeilen, weil seine Lungen bei der Obduktion bis zum Bersten voller Corona war.

***
Wenn eine/r der Anhänger_innen der Protestbewegungen der letzten Jahre (erinnert sich noch jemand an Occupy?) mit schöner Entrüstung "Recht", "Gerechtigkeit", "gleiche Rechte" verlangt, so steht er/sie damit nur unter dem Drucke seiner/ihrer Unkultur, welche nicht zu begreifen weiß, warum  - und jetzt wechseln wir zum generischen Femininum - sie arm ist, am Leben... Ein Ursachen-Trieb ist in ihr mächtig: jemand muss schuld daran sein, dass sie sich schlecht befindet... Auch tut ihr die "schöne Entrüstung" selber schon wohl, es ist ein Verngügen für alle armen Me-Too´s (sic! im Original) zu schimpfen- es gibt einen kleinen Rausch von Macht. Schon die Klage, das Sich-Beklagen kann dem Leben einen Reiz geben, um dessentwillen man es aushält: eine feinere Dosis Rache ist in jeder Klage, man wirft sein Schlechtbefinden, unter Umständen selbst seine Schlechtigkeit denen, die mehr Glück im Leben hatten, wie ein Unrecht, wie ein unerlaubtes Vorrecht vor. "Bin ich Frau-ü40 oder Hartz4´ler, so solltest du es auch sein": auf diese Logik hin sind alle Protestbewegungen gebaut. - Das Sich-Beklagen taugt in keinem Falle etwas: es stammt aus der Schwäche. Ob man sein Schlecht-Befinden andern oder sich selber zumisst oder wie der durchschnittliche aggressiv-schuldbewusste TAZ-Leser anderen und sich selber gleichzeitig, macht keinen eigentlichen Unterschied. Das Gemeinsame, sagen wir auch das Unwürdige daran ist, dass jemand schuld daran sein soll, dass man leidet - kurz, dass der Leidende sich gegen sein Leiden den Honig der Rache verordnet. Die Objekte dieses Rach-Bedürfnisses, als eines Lust-Bedürfnisses sind Gelegenheits-Ursachen: der Leidende findet überall Ursachen, und sei es das Klima!, seine kleine Rache zu kühlen.  Fridays for Future - wozu eine "Future", wenn es nicht ein Mittel wäre, das "Hier und Jetzt" zu beschmutzen? Es sind alles nur verkappte Christen, die ihr "jüngstes Gericht" wollen, als ihren süßen Trost der Rache...

 
 

Kommentare zu diesem Text


Access
Kommentar von Access (15.07.2020)
...kleinpimmlig ist ein herrliches Wort!
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toltec-head meinte dazu am 15.07.2020:
Blutpenisse sind ja zunächst einmal immer recht klein. Bevorzugst du auch Fleischpenisse?
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Access antwortete darauf am 15.07.2020:
...keine Ahnung, ich kenne sowas nicht und habe sowas auch nicht....
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toltec-head schrieb daraufhin am 19.02.2021:
😳
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Access äußerte darauf am 23.02.2021:
...ich weiß nicht, ob ich die bevorzuge, weil ich die anderen nicht kenne. Ich könnte also höchstens Auskunft geben, ob ich sie generell mag. Aber warum sollte ich wie zu groß geratenen Spargel aussehende Fleischwürste mögen?
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Eure Atomkraftwerke in der niedersächsischen Provinz waren viel schöner als Monets Seerosenbilder - Erinnerung an Filippo Tommaso Marinetti (1876 - 1944)InhaltsverzeichnisEin alter, weißer, rassistischer, katholischer Mann spricht:
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Notizen aus dem Wohnklo.
Veröffentlicht am 15.07.2020, 7 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.02.2021). Textlänge: 722 Wörter; dieser Text wurde bereits 154 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.02.2021.
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