Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
flaviodesousa (22.09.), Nathielly (22.09.), Wordsmith (22.09.), Jadefeder (21.09.), Gedankenwelten (17.09.), AutortamerYazar (15.09.), RufusThomas (14.09.), AnnyGrey (11.09.), Quoth (10.09.), AngelWings (01.09.), Mapisa (28.08.), Nimmer (28.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 605 Autoren* und 71 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.047 Mitglieder und 438.687 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 25.09.2020:
Prosagedicht
Ziemlich neu:  fahrplanänderung von Perry (24.09.20)
Recht lang:  The Joy And Pain Of Friendship von Jolie (1338 Worte)
Wenig kommentiert:  05.05.2012 [0.30Uhr] von wa Bash (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  SONNENSTUDIO-HOOLIGAN 05.12.91 von Gehirnmaschine (nur 18 Aufrufe)
alle Prosagedichte
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Kiwi Kerne. Prosaminiaturen
von Moja
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nett bin???" (Schreiberling)
Augustinus - ein überzeugter Christ und überzeugender KirchenlehrerInhaltsverzeichnisBist du nicht willig, so gebrauch ich Gewalt?

Die göttliche Vorsehung und der menschliche Zweifel

Essay zum Thema Glaube


von Bluebird


(von Bluebird)
Damit Gottes unbeschreibliche Gnade sich in der ganzen Welt auswirkte, hat die göttliche Vorsehung das Römische Imperium bereitet. Es weitete sich aus, damit die Gesamtheit aller Völker aus allen Himmelsrichtungen sein nächster Nachbar würde. Denn es entsprach in besonderer Weise dem göttlichen Plan, dass viele Reiche mit dem Imperium verbunden wurden, damit die Glaubensverkündigung leichten Zugang zu den durch eine einzige Herrschaft geeinten Völkern habe ( Papst Leo der Große 440-461)

Aus päpstlicher Sicht war die römische Weltherrschaft ein geschickter Schachzug Gottes zur schnellen Verbreitung des Evangeliums in alle Welt.
  De Facto war es wohl tatsächlich so, wie es der Papst beschrieben hat. Ob aber hier wirklich die göttliche Vorsehung oder der geschichtliche Zufall waltete, lässt sich natürlich nicht zweifelsfrei klären.
  Nicht unerwähnt sollte aber bleiben, dass der amerikanische Kontinent noch weitere 1000 Jahre unentdeckt blieb. Somit nichts von der christlichen Botschaft mitbekam und - biblisch gesehen - im Zustand der Verlorenheit blieb.
  War das nicht ein bisschen unfair von der göttlichen Vorsehung?

Der menschlichen Logik und Vernunft entzieht sich Vieles. Es gäbe viele Gründe an der Güte und Gerechtigkeit Gottes zu (ver-) zweifeln, wenn man Dinge mal zu Ende zu denken versucht.
  Als Christ, der sich sicher ist in einer Gottesbeziehung zu leben, bleibt da nur das Vertrauen, dass von einer höheren Warte aus betrachtet alles einen Sinn ergibt.

Denkimpuls: 
Dem Verstande bieten sich viele Gründe nicht glauben zu können oder zu wollen, aber den ( von Gott ) erweckten Geist ficht das nicht ernsthaft an.


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (23.07.2020)
Also du bist der, der aufzeigt, wie ein das "göttliche" Suchender, in die Fänge der Interpretation gerät. Dafür vielen Dank.

Ich hoffe das war politisch korrekt.
diesen Kommentar melden
LotharAtzert meinte dazu am 23.07.2020:
Bluebird ist vom leiblichen Vater enttäuscht. Dieses Trauma haben viele Männer. Aber nicht bei jedem kommt dann eine solche Überhöhung raus.
diese Antwort melden
DanceWith1Life antwortete darauf am 23.07.2020:
Also ich will jetzt wirklich nicht so tun, als ob ich über alles bescheid wüßte, aber zum einen kenne ich diesen Ausgangspunkt, und zum anderen bin ich immer noch überrascht über die vielen unterschiedlichen Strategien, die eine Seele entwickeln kann, um eine Schlucht zu überbrücken.
Von diesem Gesichtspunkt aus, ist das alles überhaupt nicht verwerflich, es geht mir nur darum, ein Stadium ( wieder kein Fußball) sorry, auch als solches zu erkennen und das Verstehen, dementsprechend neu auszurichten.
diese Antwort melden
Bluebird schrieb daraufhin am 23.07.2020:
Apropos Schlucht ... da fällt mir eine schöne bildliche Darstellung zu ein:   hier Wie soll man dieses Problem, wenn es denn eines wäre, lösen?
diese Antwort melden
Graeculus äußerte darauf am 23.07.2020:
Daß wir einem willkürlichen Herrscher wie Gott - und wir erinnern uns: Gott steht über unserer Logik und ist damit ein willkürlicher Herrscher - etwas schuldig seien, ist Sklavengesinnung; das will man uns von seiten seiner selbsternannten Sachwalter auf Erden lediglich einreden.
Einem Übermächtigen kann ich nur sagen: Sei gerecht, dann folge ich dir mea sponte; oder tu was du willst, dann muß ich mich allenfalls in meinen Handlungen deiner Übermacht beugen, ohne aber meine Gesinnung dir zu unterwerfen.

Antwort geändert am 23.07.2020 um 19:24 Uhr
diese Antwort melden
DanceWith1Life ergänzte dazu am 23.07.2020:
@Birdy
Naja, das ist im Prinzip die bildliche Darstellung dessen, wovon Lothar Atzert geredet hat.
Da ich diesen Ausgangspunkt kenne, und weiß wie lang es dauern kann, etwas anderes überhaupt zu akzeptieren oder nur für möglich zu halten, kann ich nur erstmal einwerfen, also meiner Meinung nach, stimmt das so nicht.
Da hat jemand Blödsinn erzählt.
diese Antwort melden
Graeculus meinte dazu am 23.07.2020:
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, daß nicht nur die "Amerikaner" (Indianer), sondern ebenso die Australier und Ozeanier noch ziemlich lange darauf warten mußten, bis sie der göttlichen Gnade teilhaftig werden konnten.
Wobei man allerdings hinzufügen muß, daß die ersten Indianer, die Kolumbus entdeckten, eine ziemlich schlechte Endeckung gemacht haben. Wenig später waren die meisten von ihnen tot. Und ebenso hatten die Aborigines wenig Grund zur Freude, daß sie endlich die Christen entdeckt hatten - Menschen, die nur einen Gott anerkannten, ihren eigenen und nicht den der Eingeborenen, die deshalb schleunigst - nolens volens - bekehrt werden mußten.

Einfallsreich finde ich das Argument der Spanier, die Indianer erst zu taufen und ihnen anschließend den Schädel einzuschlagen, weil sie dann ja - im Stande der durch die Taufe erworbenen Unschuld - in den Himmel kämen und ihre irdischen Besitztümer praktischerweise ihren Bekehrern überließen.

Ich sagte wohl schon, daß das Christentum die mörderischste Religion ist, welche die Geschichte kennt.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Augustinus - ein überzeugter Christ und überzeugender KirchenlehrerInhaltsverzeichnisBist du nicht willig, so gebrauch ich Gewalt?
Bluebird
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Die Geschichte des Christentums.
Veröffentlicht am 23.07.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.07.2020). Textlänge: 244 Wörter; dieser Text wurde bereits 54 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2020.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Christentum Geschichte
Mehr über Bluebird
Mehr von Bluebird
Mail an Bluebird
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Essays von Bluebird:
Galileo Galilei - oder wie die Wahrheit vorübergehend noch mal zum Schweigen gebracht wurde Als die Seilbahn plötzlich stoppte ... Von übernatürlichen Wundern und einer manchmal durchaus angebrachte Skepsis Yogananda und Kali - oder wie vorgeblich aus einem Wunsch eine Erscheinung wurde John Wyclif - ein englischer "Ketzer" und Bibelübersetzer Geschehen Wunder einfach so? Wunder geschehen und manchmal auch nicht! Die Katharer - viel gewagt und doch verloren Eine verführerische böse Kraft! Von armen Wanderpredigern, einer Laienbewegung und deren Verfolgung
Mehr zum Thema "Glaube" von Bluebird:
Meine Abenteuer und Leiden in der Nachfolge Jesu ... und zweitens manchmal anders als man denkt Der Neuanfang! Eine unglaubliche Erfahrung Die fünf Wolken Eine Prophetie Jan Hus - und die Vorahnungen eines Schneiders Der Augsburger Religionsfriede - besser wenig als gar nichts? Gerechtfertigt allein durch den Glauben? Von armen Wanderpredigern, einer Laienbewegung und deren Verfolgung Die christliche Neugeburt - stimmen da Theorie und Praxis überein? John Wyclif - ein englischer "Ketzer" und Bibelübersetzer Von Rechtgläubigen und Häretikern, Spürhunden Gottes und peinlichen Befragungen Der Besuch im Hexenhaus Das Namenschild am Gartenzaun
Was schreiben andere zum Thema "Glaube"?
Widerstand (Shagreen) Regina (Ralf_Renkking) Zeitzeugnis (Ralf_Renkking) siebenmal ist nicht genug (matthäus 18,22) (Perry) Wissen (Ralf_Renkking) Zeichen (Bohemien) I. Prolog (Ralf_Renkking) 13 (Bohemien) Pfingsten (Bohemien) JESUS GOTTES SOHN (Bohemien) und 369 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de