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Sonett zum Thema Zerrissenheit


von Ralf_Renkking

Der Mensch, ein Spiel aus bunten Schemen,
das ohne irgendwelche Scham,
mal mono-, oder auch bigam,
aus Fleisch besteht sowie Extremen,

solch Mensch, ein breiter Spann aus Themen,
mit Interesse selbst an Kram
und einem Hang zum Melodram,
zu eigenartigem Benehmen,

solch Mensch, mit endlichen Problemen
im Kreis der Freude wie im Gram,
schöpft sich die Krone stets vom Rahm,
da ihm nie Zweifel an sich kämen.

Der Mensch, für den es anders kam,
den Angst und Zweifel seitdem lähmen,
jedoch verhält sich greis und lahm.

Sein Leben lässt ihn sich verbrämen,
es hält ihn prüde, hält ihn zahm,
es lässt ihn darben, lässt ihn grämen.

Es nimmt ihm das, was er nicht nahm,
es sucht ihn seiner zu bezähmen,
macht ihn verbittert und infam.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

1 1/2faches Sonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Moja
Kommentar von Moja (27.07.2020)
Gefällt mir so gut, jedes Wort wäre zu viel!
Grüße, Moja
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Ralf_Renkking meinte dazu am 27.07.2020:
Danke Moja, zudem Du mich im ersten Moment vor eine ziemliche Herausforderung stelltest, ich überlegte schon, ob ich dieses Sonett etwa in Zeichensprache gestaltet habe. 😂
Ciao, Frank
P.S.: Insgesamt erinnert mich das an dieses Vexierbild, welches, je nachdem, wie es betrachtet wird, eine alte oder junge Frau zeigt, als zusätzliche Variante allerdings noch einen mittelalterlichen Herrn mit Bart. 😎

Antwort geändert am 27.07.2020 um 11:15 Uhr
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Moja antwortete darauf am 27.07.2020:
Nee, diesmal keine Zweideutigkeit, ich meinte:
jedes Wort von mir wäre zu viel.
So sehr trifft Dein Gedicht zu, also großes Lob!

Moja
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 27.07.2020:
Danke nochmal, das hat mich gerade dazu bewogen, es noch einmal zu überprüfen, eine kleine Unstimmigkeit habe ich entdeckt, es muss 'greis' statt 'leis' heißen. 😎
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (29.07.2020)
Du kennst ja meine Einstellung...

ich denke, hättest du das Thema frei, ohne Formatvorlage, in einem Prosagedicht verwortet, wäre es noch eindringlicher geworden...so gibt es 2,3 Zeilen, die mir nicht gefallen, weil sie einfach - ihrem Reim und Rhythmus geschuldet für mich nicht ganz so passen...

Insgesamt gefällt es mir aber ganz gut - also dafür, dass ich keine Sonette mag.

Du weißt ja...

LG - Ava
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 29.07.2020:
Danke, Ava, allerdings hoffe ich inständig, dass Agnete Deine Kritik übersieht, denn wenn die liest, dass Du meine Behauptung (?), dass es sich bei obigem Gedicht um ein Sonett handelt, übernommen hast, bricht hier die Hölle auf.
Ciao, Frank
P.S.: Wichtig wäre es für mich, wenn Du den Finger direkt in die Wunden legen würdest, vll. kann ich da noch einiges umarbeiten.
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AvaLiam ergänzte dazu am 31.07.2020:
ich kann gern darauf zurückkommen...
...aber heut und morgen nicht mehr...
sei mir nicht bös - bissl unruhig momentan...

Herzlichst - Ava
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Veröffentlicht am 26.07.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.07.2020). Textlänge: 121 Wörter; dieser Text wurde bereits 43 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.09.2020.
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