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Kampf der Werte

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von Terminator

Der Lunarist stellt seine Werte ostentativ zur Schau und bietet den Werten des Solaristen einen offenen Kampf; der Chthoniker sucht die Freundschaft des Solaristen, um seine Werte zu unterminieren. Selbsttranszendenz und Selbstverwirklichung sind im offenen Konflikt; horizontale Werte wie Gleichheit und Zugehörigkeit sind kein expliziter Widerspruch gegenüber transzendenten Werten, ziehen diese aber von hinten runter in den Sumpf des Nihilismus.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Aha
Kommentar von Aha (30.07.2020)
Die Ursache der Wertunterminierung ist nicht selten ein verunreinigter Machtanspruch, der sich hinter dem Zwielicht eines selbstzerstörerischen Selbstverwirklichungsanspruchs verbirgt.

Der Nihilismus ist auf Grund von Denkfaulheit oder durch eine angstbesetzte Bewältigungsstrategie eine unlautere Reduktion.
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Terminator meinte dazu am 30.07.2020:
Der gemeine Mensch will den Vortrefflichen runterziehen nicht weil jener nicht vortrefflich, sondern weil dieser gemein ist.
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Aha antwortete darauf am 30.07.2020:
Das paradoxe daran ist, daß er dadurch den Menschen auf einer gleichhohen Ebene begegnen will. Andere Ebenen machen ihm Angst. Jedoch ist diese gleichhohe Ebene in sich selbst sehr unterschiedlich hoch. Einer steht weit über dem anderen. Auch wieder paradox. Manche kommen einfach nicht damit zurecht, mit einem anderen auf gleicher Ebene zu stehen. Bei Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr, geht das ganz gut. Die gehen miteinander auch viel sozialer um. Aber wehe wenn sie sich an die Spielregeln der Erwachsenen angepaßt haben.
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Terminator schrieb daraufhin am 31.07.2020:
Man kann nicht ausdiskutieren, wer Recht hat. Für das Empfinden unseres Zeitalters hat das Chthonische (Kybelische/Weibliche) die plusibelsten Argumente. In Selbsttranszendenz (solar) und Selbstverwirklichung (lunar) wird nur Selbstzerstörung gesehen, Sinn, Zweck und Vortrefflichkeit scheinen einem Größenwahn entsprungen zu sein, dessen Heilung die Erdung auf das unmittelbare Leben wäre. Das Weibliche behauptet die Totalität des Diesseits; alles, was darüber hinaus geht, scheint überholt, widerlegt, mittelalterlich usw. zu sein. Hin und wieder kommen vereinzelte Gegenstimmen von Menschen mit existenziell extremen Lebenserfahrungen: der Psychologe Viktor Frankl, der das KZ überlebte, lehrte, dass ein Mensch vor allem Sinn braucht, und ohne Sinn das Leben nicht bewältigen kann. Doch gerade der Sinn erscheint der gegenwärtigen Kultur als gefährliche Redundanz, die aus eigentlich vernünftigen Menschen Extremisten jeglicher Art macht. Der Streit der Elemente der anthropologischen Trias (der Solaren, Lunaren und Chthonisch-Tellurischen) ist nicht zu lösen, er (der Kampf, nicht die fortwährende oder als Endziel zu erreichende Dominanz eines über die anderen) ist im Wesentlichen die Kultur der Menschheit.

Antwort geändert am 31.07.2020 um 07:45 Uhr
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Dies ist ein These des mehrteiligen Textes Rechte Aphorismen.
Veröffentlicht am 30.07.2020. Textlänge: 60 Wörter; dieser Text wurde bereits 54 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.08.2020.
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