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Am Meer

Szene


von Sätzer

Nach dem Tod ihres Vaters, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, hatte sie lange geweint. Am Tag seiner Beerdigung beschloss sie für ein paar Tage nach Helgoland zu fahren, um Abstand zu bekommen.

Dort setzte sie sich jeden Tag auf die Klippen und sah der Dünung der Wellen zu. Das Wasser traf in gleichbleibendem Rhythmus auf die Felsen und leckte an ihnen hinauf, um dann wieder ins Meer zurückzufallen. Bei ihren Beobachtungen dachte sie darüber nach, ob die Wellen darüber trauerten, dass sie sich immer wieder im Grenzenlosen verloren. Aber sie glaubte es eigentlich nicht, eher, dass es sich letztendlich immer um ein Gefühl der Freiheit handeln musste. Dazu gehörte auch der Wunsch, sich an etwas reiben zu können, zu fühlen, dass es Widerstände gibt.

Vater wird ihr sehr fehlen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (01.08.2020)
" Das Wasser traf in gleichbleibendem Rhythmus auf die Felsen ..."

diese wahrnehmung trügt. frag mal einen hydrodynamiker. haken wir es unter dichterischer freiheit ab.
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Sätzer meinte dazu am 01.08.2020:
Na ja, eine wissenschaftlich-physikalische etc.-Beschreibung ist das natürlich nicht. Insbesondere spielen sicher sowohl Windrichtung und -stärke (Böen) und der Tidenhub eine Rolle. Aber das wird ein Beobachter sicher nicht wahrnehmen, wenn am Meer sitzt.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (01.08.2020)
Der erste Satz, o Sätzer, ist grauenvoll.
Derlei hätte sich sich nicht mal uns' Hedwig C.-M. getraut.

Da musste wohl noch mal ran,

vermutet
der8.
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Sätzer antwortete darauf am 01.08.2020:
O.K., o.K. ich habs noch etwas dir zuliebe abgewandelt
Danke und LG Sä
P.S.: Schau mal auf die Gleichnisse.

Antwort geändert am 01.08.2020 um 17:13 Uhr
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loslosch schrieb daraufhin am 01.08.2020:
o, die hedwig furz-malheur.

das lange weinen passt gut zum meer. sie hatte am wasser gebaut!
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AchterZwerg äußerte darauf am 01.08.2020:
Lieber Sätzer,

so isses deutlich besser. - Gerade Pathos und Trauer sollten wohldosiert eingesetzt werden.
Gut gefällt mir der Schluss mit dem Widerstand.

Der8.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (01.08.2020)
"Bei ihren Beobachtungen dachte sie darüber nach, ob der ewige Strom darüber trauerte, dass er sich immer wieder im Grenzenlosen verlor. " Lieber Uwe, das lässt sich nicht mit dichterischer Freiheit rechtfertigen. Es ist einfach Superkitsch.
LG
Ekki
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Sätzer ergänzte dazu am 01.08.2020:
Ich hatte im Kopf das Wesen einer Dünung, die lange Wellen schafft, sozusagen eine gewisse Grenzenlosigkeit symbolisiert.
Bei relativ wenig Wind entwickelt sich auf See eine Dünung, was ich mal sehr gut bei einem mehrtägigen Aufenthalt auf Helgoland beobachten konnte.
Wikipedia schreibt dazu: "Mit Dünung (oder Schwell von englisch swell) bezeichnet man Wasserwellen, die bereits aus ihrem Entstehungsgebiet herausgelaufen sind; somit ist Dünung der Gegenbegriff zur Windsee. Die Gesamtheit aller Wellen aus Dünung und Windsee bezeichnet man als Seegang.
In der Dünung haben sich bereits Ordnungsmechanismen durchgesetzt und zu einer Homogenisierung der Wellenstruktur (Wellenhöhe, Wellenlänge, Periode, Richtung, Gruppenbildung) beigetragen."

Deshalb meine Idee des "Ewigen Stroms" (jetzt ersetzt durch "Dünung") dem Auf und Ab im Bruch der Wellen an den Felsen.
LG Sä

Antwort geändert am 01.08.2020 um 18:44 Uhr


Antwort geändert am 01.08.2020 um 18:52 Uhr


Antwort geändert am 01.08.2020 um 18:52 Uhr


Antwort geändert am 01.08.2020 um 18:58 Uhr


Antwort geändert am 01.08.2020 um 18:59 Uhr
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Mondscheinsonate
Kommentar von Mondscheinsonate (01.08.2020)
Kitsch hat auch seine Daseinsberechtigung, wenn er gut geschrieben ist, man siehe zu Pilcher, wohlgemerkt seufzend in die Ferne blickend.
Nur physikalischer Einwand, Teil 2 ...das Preschen der Wellen (hier im Text anders beschrieben) ist kein Strom. Sätzer, Kitsch muss stimmen.
Positiv: Dennoch, Schmerz ist zu spüren.
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Sätzer meinte dazu am 01.08.2020:
Ich finde den Text nicht kitschig. Dein Einwand mit dem Strom ist berechtigt. Ich fands schon beim Schreiben nicht ideal, weil man eher an einen Fluss denkt. Ich habe es umformuliert.
siehe auch Kommi bei Ekki!
Danke für den Hinweis und LG Sä

Antwort geändert am 01.08.2020 um 19:00 Uhr
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Phasen des Lebens (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 01.08.2020, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.08.2020). Textlänge: 129 Wörter; dieser Text wurde bereits 109 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.08.2020.
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