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Mutwillige Sorglosigkeit ist kein Mut

Aphorismus zum Thema Vernunft/ Unvernunft


von EkkehartMittelberg

Die zur  Schau gestellte Sorglosigkeit mancher Menschen gegenüber Corona-Verhaltensregeln mutet an wie dummes Pfeifen im Keller.

Aktuell hinzugefügte Anmerkung:

ZDF-Team muss Dreh abbrechen 
Dunja Hayali bei Corona-Demo beschimpft und bedroht
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_88328760/demo-in-berlin-dunja-hayali-muss-zdf-dreh-abbrechen-spiessrutenlauf-.html

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (02.08.2020)
Und das ist sogar noch eine gut meinende Deutung...
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Danked, du hast recht. Aber zornige Deutungen richten nichts gegen Dummheit aus.
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (02.08.2020)
... das Leben ist trotzdem schön.
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 02.08.2020:
Vielleicht, aber nur, solange man es hat.
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AchterZwerg schrieb daraufhin am 02.08.2020:
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Terminator
Kommentar von Terminator (02.08.2020)
Maskenpflicht und social distancing gab es schon bei der spanischen Grippe. Und es gab wie heute dumme und ignorante Sorglose, die die Pandemie verschlimmert haben. Man sagt, man lerne nicht aus der Geschichte. Das ist noch zu optimistisch gesagt, denn die meisten kennen die Geschichte gar nicht.
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 02.08.2020:
Meri, Terminator, ich wünschte, dass ich deinem desillusionierenden Kommentar widersprechen könnte.
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AchterZwerg ergänzte dazu am 02.08.2020:
Es soll sogar Terminatoren geben, denen das antike Frauenbild für immer ein Rätsel bleiben wird!
Das ist aber natürlich was anderes ...

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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (02.08.2020)
Ja, die Sorglosigkeit mancher Menschen ... . Dieses Verhalten könnte den Untergang der Menschheit bedeuten, schauen wir nur auf die Klimakatastrophe, die nach wie vor in wichtigen Teilen verharmlost wird. Die Massnahmen für einen lebenswerten Planeten sind schleppend und nicht ausreichend, blicken wir nur auf die Pestizide, die noch immer eingesetzt werden dürfen.

Was der Mensch nicht sieht, ist nicht vorhanden. Es muss ihn erst direkt betreffen, bevor er reagiert oder einsichtig wird.

Beispielhaft hierfür sind die Aussagen von Alexander Lukaschenko, Präsident von Weißrussland im April 2020:

"Hier sind keine Viren. Sehen Sie welche herumfliegen? Ich sehe sie auch nicht."

oder der irre Vorschlag von Trump:

„Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus hat Präsident Trump Forscher animiert zu prüfen, ob Infizierten Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus injiziert werden kann“

Sehr bedenklich sind dann die Demonstrationen, wie zum Beispiel in Berlin, wo Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert haben, wobei die Demonstration an sich erst mal gar kein Problem darstellt, sondern die Tatsache, dass diese ohne Mindestabstand und ohne Schutzmasken abgehalten wurde.

oder

Urlauber, die sich aktuell in Bulgarien am Goldstrand ohne Schutzmassnahmen tummeln. ("Sie desinfizieren sich mit Alkohol").

Das alles verursacht Gefühle der Ohnmacht.

Mit lieben Grüßen
Sigi

Kommentar geändert am 02.08.2020 um 10:29 Uhr
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Grazie, Sigi, dein fundierter Kommentar zeigt. dass dieselbe mutwillige und dumme Sorglosigkeit, die gegenüber Corona zur Schau gestellt wirtd, sich grundsätzlich beim Umgang dieser verblendeten Menschen mit der Natur zeigt.
"Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen." Das stimmt, und dennoch darf man nicht resignieren, wenn man nicht dem Run der Lemminge in den Untergang folgen will.
Herzliche Grüße
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (02.08.2020)
Ja, leider. LG
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Danke, Armin, bitte nicht resignieren.
LG
Ekki
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (02.08.2020)
Das ist leider Realität. Die Dummheit mancher Menschen ist nicht auszurotten. LG Sä
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Merci, das stimmt. Man muss ihr die Unverdrossenheit des Sisyphus entgegensetzen. LG
Ekki
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (02.08.2020)
Uff - mein lieber Ekki...

...dieses Thema dürfte unsere sonst so gleichwohl empfundenen Meinungen etwas trennen.
"Umringt" von medizinischem Personal - Ärzten, Krankenschwestern, Rettungssanitätern, Bio-Chemielaboranten - erfahre ich immer wieder neue Erkenntnisse, die gar nicht ans Ohr der Öffentlichkeit dringen.
Auch über die Unsinnigkeit mancher Coronaregeln oder den, in Teilen, nicht wirkenden Maßnahmen.
Wir könnten das hier an dieser Stelle in die Länge ziehen, denn es gibt tatsächlich so viele Fakten und jene, die widerrufen sind. Die Wahrheit liegt wohl vor allem auf dem Fakt, dass keiner Genaues weiß. Noch immer nicht und nie, da das Virus sich einfach stetig verändert und bei weitem nicht so dumm ist, wie es manche Menschen wohl sind.
Für falsch halte, unabhängig der eigenen Meinung und des eignen Wissens, ich natürlich das völlig sorglose und vor allem rücksichtslose Verhalten. Denn immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass... immer. Zumal ja keiner Genaues weiß. Da geb ich dir auch Recht. Andersherum erlebe ich das Gegenteil als krassen Kontrast und frage mich manchmal, ob der Virus nicht schon längst alle befallen hat - in den Köpfen. Da springen Leute von einem weg, weil man niest. (Ich habe Heuschnupfen, sorry) Wenn ich dann mal huste (Asthma - durch Heuschnupfen), werde ich geächtet, ja, ich sehe es den Gesichtern an, beinahe aufgefordert, den Laden zu verlassen. Am Donnerstag war ich beim Arzt - mal wieder zur Lungenfunktion, weil mir das soviel Spaß macht (und auch immer wieder sehr ernüchternd ist) und erwartete, an der Außenwand im Wartebereich auf- und ablaufend - meinen Aufruf. Plötzlich springt eine Figur in einem grauen, abgewetzten und dreckigen Jogginganzug und fettigen Haaren vom anderen Ende des Wartezimmers zur Anmeldetheke und verlangt nach einem anderen Platz. Es liefe so eine seltsame Person, ohne Mundschutz, im Wartezimmer wild herum. Er hätte Angst. (Ich wahre immer den Abstand zu meinen Mitmenschen. Schon allein, weil ich oft keinen Mundschutz trage-tragen kann). Zu SOLCHEN Erscheinungsbildern verdoppel ich den Abstand freiwillig.
Weißt du, wie peinlich das war??? Als ob ich wer weiß was angestellt und ihn bedroht hätte. Das ist lächerlich. Seine eigenen Lebensumstände sind dabei sicherlich bedrohlicher für ihn, als meine 3 Meter zwischen ihm und mir.
Genauso wie beim Einkaufen mich jemand beglückwünschte zur Maskenbefreiung Auf die Frage, wie ich das geschafft hätte, kam ein ziemlich überzeugtes:"Sie Glückliche" Ich erklärte ihm, dass ich lieber ein normales Leben hätte mit 70-80% Lungenfunktion, statt mit 30-40% und gern mit ihm tauschen würde, dann beim Absetzen der Maske normal atmen könne und nicht das Gefühl, stets zu wenig Luft zu bekommen; dass meine Tage gezählter sind, als sie vor den Erkrankungen waren. All das belächelte er und wähnte mich weiterhin als Glückskind.

Menschen, die mich mahnen zum Mundschutz und ihren eigenen unter der Nase tragen, die alles anfassen und sich keine Hände waschen/desinfizieren, die in Risikogebiete fahren und Urlaubsfotos posten, während sie mich noch eine Woche vorher belehren wollten, dass sie für Kranke, wie mich den Mundschutz tragen; das ist Hohn! Von der anderen Seite.

Diese Corona-Dummheit, lieber Ekki, ist nicht nur der Sorglosigkeit entwachsen - sie blüht auch auf der "vorsichtigen" Seite. Und jeder will es besser wissen, als ein anderer, oder es überhaupt wissen. Wie gesagt - wir wissen eigentlich "nichts".
Alles was an Thesen aufgestellt wird, erfährt seinen Widerspruch kurze Zeit später, bleibt er auch für die Öffentlichkeit ungehört.

Ich weiß, dieses Mal wird der Kommentar dir und deinem Denken nicht gerecht, obwohl du natürlich Recht hast.
Ich erlebe nur ganz markant auch die andere Seite und kann darüber genauso nur den Kopf schütteln. Corona macht einfach "dumm und die Dummen noch dümmer".

Verzeih die langen Zeilen.
Es ist eben ein schwieriges Thema.

Ein guter Mittelweg aus Rücksicht und Vorsicht. Damit "wäre" allen geholfen....
Und Sigi sprach es schon an: ...genauso wie beim Tierschutz und Umweltschutz.

langsam resignierende Grüße - Andrea
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eiskimo meinte dazu am 02.08.2020:
Eine sehr lesenswerte Situationsbeschreibung aus einer besonderen Sicht.
Mich ärgert die aufgesetzte Sorglosigkeit jener Hasardeure, die erst einmal von der Disziplin der anderen profitieren, im worst case aber sicher die Segnungen der Anti-Corona-Medizin in Anspruch nehmen wollen.
Was ist so schwer daran, Abstand zu halten und Maske zu tragen?
lG
Eiskimo
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Liebe Andrea, deine leichte Befürchtung, dass unsere Meinungen sich diesmal trennen könnten, ist unbegründet. Ich kann dir hoffentlich erklären, warum. Die unvermeidbaren Unsicherheiten in der Corona-Forschung sind mir seit langem bekannt , die aufreizenden Rechthabereien und Inkonsequenzen der Überkorrekten auch und schließlich kann ich deine besonderen Schwierigkeiten in dieser Situation sehr gut nachempfinden.
Du könntest mich jetzt fragen, warum ich die Widersprüche als dialektisch denkender Mensch nicht in meine Bestandsaufnahme aufgenommen habe. Ich meine einen triftigen Grund dafür zu haben. Mir scheint, dass Demokratie zunehmend dadurch gefährdet wird, dass Menschen sich damit wicht4ig tun, aus Prinzip allem und jedem zu widersprechen, eine Entwicklung, die sich unter Corona-Bedingungen noch verschärft, weil der Widerspruch gegen minimale Verhaltensregeln von einem Mindestmaß an Konsequenz und persönlicher Verantwortung entbinden soll. Das führt zu einer noch nie da gewesenen Relativierung der Werte, die auch unter Medizinern vertreten ist, die die Ausnahmesituation nutzen, um sich mit abstrusen Thesen ins Gespräch zu bringen. Diessem Trend zur Relativierung wollte ich durch Differenzierung, die von einigen bewusst missverstanden wird, nicht Vorschub leisten.
Ein sehr gutes Beispiel für die Gefahr von Relativierung, die missbraucht werden kann, hat vielleicht der Präsedent der Ärzte Montgomery gegeben. Du erinnerst dich, dass er anfangs gegen das Tragen von Masken war mit dem Hinweis, dass deren falsche Nutzung wiederum gefährlich sei. Schließlich hat er sich wohl von seinen Kollegen überzeugen lassen, dass Masken trotz seiner berechtigten Bedenken wohl mehr Schaden verhüten als verursachen.
Das Schlimmste an der mutwilligen Sorglosigkeit sind für mich die Verschwörungstheorien. Da leben sich Klugscheißer aus, die unter normalen Umständen kein Gehör fänden.
Ich danke dir, Andrea, dass du mir mit deinen Einwänden Gelegenheit gegebn hast, meine schmale Spur etwas zu verbreitern.
Solidarische Grüße
Ekki
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
@Eiskimo: Danke für die klaren Worte. Ich finde, dass Hasardeure für sträfliche Sorglosigkeit, die andere gefährdet, ein gut gewählter Ausdruck ist. Sicherlich bestreiten solche Egoisten, dass sie die Segnungen der Corona-Medizin im worst case in Anspruch nehmen würden. Humanität verbietet es, sie dann an frühere Eskapaden zu erinnern.
LG
Ekki
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AvaLiam meinte dazu am 02.08.2020:
@eiskimo - was so schwer ist eine Maske zu tragen? Da könnt ich noch ein paar Stichpunkte bringen... aber lassen wir das. Wenn ich nur kurz Einkaufen bin oder irgendwo "Durchlaufen" muss, dann zieh ich mir auch das Ding fix über - geh Diskussionen, die nur unnötig meinen Atem kosten, aus dem Weg. Im Ergebnis machen mich die meisten dieser Debatten wütend, da die "Gesunden" Menschen nicht begreifen, welches Gut sie besitzen.
Meine Tochter hat leider keine Wahl. 9 1/2h Nachtschicht im Krankenhaus, FFP2-Masken, die noch einmal die Atmung zusätzlich erschweren... wunde Haut - Augenreizungen...Schwindel... mir fallen genug Argumente "dagegen" ein.

aber - da sind wir bei Ekki:

Solche Themen rufen Verschwörungstheoretiker ganz automatisch auf den Plan. Ist ja sozusagen ihr Forum / ihre Plattform.

Mir selbst geht es ja auch gar nicht ums kategorische Ablehnen.
Und Ekki ja "nur" um die Revoluzzer, wen ich das so halbwegs richtig verstanden habe in dem Statement zu meinem Kommentar (in ganz kurzer Kurzfassung).
Das Beispielhafte Aufführen der Werteverschiebung, insbesondere ihrer Relativierung und die "Gefährdung" der Demokratie durch das prinzipielle Gegensteuern - ja, da bin ich bei dir, kann dir folgen... wobei man da zunächst sich den Begriff Demokratie anschauen sollte und inwieweit wir tatsächlich in einer leben. Da ist der Philosoph in mir geweckt. Aber das an anderer Stelle.

Regeln wie: "Väter dürfen nur eine Stunde in den Kreißsaal zu ihren Frauen, um niemanden zusätzlich zu gefährden...." finde ich dennoch einfach unsinnig und nicht nachvollziehbar. Auch Ärzte und Hebammen zucken an dieser Stelle mit den Schultern und wissen nicht, warum eigentlich.
(nur um eine, für mich nachvollziehbare, angefochtene Regel zu nennen)


Ich bin nach deiner Spurerweiterung selbst wieder etwas mehr auf Spur und hab einen klareren Blick auf die, von dir gemeinte, Zielgruppe und hoffe einfach sehr, dass wir etwas mehr Normalität zurückgewinnen können, womit ich nicht meine, das wir zum Tag X zurückkehren sollen.

Gegenseitiger Respekt - den wünsche ich mir.
Das entspannte beide Seiten.

Ich danke dir sehr fürs Annehmen meiner Zeilen, deiner Gedanken dazu und das Aufschlüsseln deines eigenen Blickes auf das Thema, der die Spreu vom Weizen trennt in seinem zusammenfassenden Apho´s.

Schlaft gut ihr beiden.
Liebe Grüße - Andrea

Antwort geändert am 02.08.2020 um 21:42 Uhr
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Aha meinte dazu am 02.08.2020:
@ Ekki

„Irgendeinen Lappen vorm Gesicht“ hielt Montgomery im April sogar gefährlich. Viren könnten sich daran ansammeln und durch das unsachgemäße Abnehmen und Aufsetzen zur einer Infektion führen. Tatsächlich las ich auch von einem Fall bei dem jemand durch das ständige Tragen einer Maske an der Legionärskrankheit schwer erkrankt ist. Daß Montgomery seine Meinung geändert hat, ist mir neu, konnte es auch im Netz bisher nicht recherchieren. Hast Du Quellen?

Saludos

Aha
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 03.08.2020:
danke Aha, meine Erinnerung hat mich wohl getrogen. Dies ist die letzte Stellungnahme von Montgomery, die ich jetzt gefunden habe
"Frank Ulrich Montgomery: Natürlich gehe ich einkaufen und natürlich trage ich dabei eine Maske, aber eine Maske, die den Namen auch wirklich verdient, eine sogenannte FFP2-Maske, also eine Maske, die mich und andere schützt, und nicht irgendeinen Lappen vorm Gesicht, der mir gesetzlich oktroyiert wird und der sogar gefährlich ist, weil er durch Konzentration von Viren, andere, die sich in dem Stoff ansammeln, und durch unsachgemäßes Ablegen und Aufsetzen dieser Maske sogar eher zu einer Infektion führt.

Wenn schon Gesetz, dann bitte richtig, aber nicht so nur das Versagen der Politik kaschieren, dass sie bis heute nicht in der Lage sind, uns mit ausreichend Masken zu versorgen."
eutschlandfunk.de/weltaerztepraesident-montgomery-pflicht-fuer-nicht.694.de.html?dram:article_id=475525
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Jorge
Kommentar von Jorge (02.08.2020)
Dieses ernste Thema wird auch an der Ernsthaftigkeit der Kommentare deutlich. Schön, wie Ekki und Andrea sich die Bälle zuwerfen. Im Alltag erlebe ich manche Auswüchse hier: Es gibt "herrschsüchtige" Zeitgenossen, die von von ihren Busplätzen aufspringen und über 80 jährige in grober Weise zurechtweisen, wenn deren Maske verrutscht ist, die laut und verletzend im Supermarkt auf Jagd nach Kunden gehen, die an ihnen im Abstand von ca. 1m vorbeifahren mit ihren Einkaufswagen.
Am schlimmsten sind sicher die dran, die wie Andrea eine ärztlich bescheinigte Maskenbefreiung vorweisen können.
Hoffentlich erleben wir bald die Zeit nach der Zeit.
Ich werde kräftig durchatmen.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Ach, mein Freund, wie wohl tut dein Kommentar, der ohne jede Selbstgerechtigkeit einfach Realität beschriebt. Gracias.
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AvaLiam meinte dazu am 02.08.2020:
Ich hoffe nur, dass mich keiner von Ekkis Bällen trifft.
Das fänd ich nämlich ziemlich schade.
Spiele ich doch lieber MIT als GEGEN ihn.
Das Wort "Zuwerfen" habe ich registriert.

Ja, Jorge - du beschreibst den Irrsinn auch noch einmal, den Menschen betreiben. Die eigentlichen Regeln und angestrebten Sicherheitsmaßnahmen sind da sicherlich einzig Mittel zum Zweck und nur solange Gegenstand ihrer Aufruhr, wie sie sie instrumentalisiert verwenden können/wollen.

Und diese "Idioten" (ich werde müde, gewählte Sprache geht mir dann immer etwas verloren) machen sich genauso schuldig, wie jene, die auf die Barrikaden gehen, ohne das Wissen und vor allem das Interesse daran, gegen wen oder was sie eigentlich die Fahne schwingen. Hauptsache pöbeln, auffallen, widersprechen.


PS: Konnte ich noch ein paar Pluspunkte retten? Oder muss ich Kredit aufnehmen?
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Jorge meinte dazu am 02.08.2020:
Ich glaube, du hast Ewigkredit deiner Lebensbank
Von mir ab und an auch dicke Pluspunkte - oder besitos

LG
Jorge
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Kommentar von niemand (02.08.2020)
@ Ekki
Ich denke, dass die Menschen, welche sich gegen jede Einschränkung bezüglich der Corona-Ansteckungs-Vorsorge
vehement wehren, sind in einem Notfall, sprich der Infizierung und Erkrankung der eigenen Person, die ersten die nach Hilfe und medizinischer Versorgung schreien werden. Und zwar laut.
Das ist wie mit den Menschen, welche die Polizei beschimpfen
und verunglimpfen. In einem persönlichen Notfall, sind sie die ersten die nach einem Schutz rufen. Dann können die sonstigen "Bullen" gar nicht schnell genug herbei kommen.
Das ist auch wie mit denen, die sich vehement gegen Steuern
und soziale Abgaben wehren. Die waren sicher die ersten, die nach einer finanziellen Unterstützung schrien und deren Arm nicht lang genug sein konnte um ins staatliche Geldsäckel hinein zu greifen. Das sind eben die sozialsten aller
sozialen Spezis
Mit lieben Grüßen, Irene
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 02.08.2020:
Danke, Irene. ich wünsche mir aufrichtig sehr, dass wir uns irren. Es gibt noch eine Möglichkeit der wohlwollenden Interpretation, nicht der Entschuldigung, dass diese zur Schau getragene Sorglosigkeit der Verzweiflung jener entspringt, die glauben, von der Gesellschaft als Wutbürger diskriminiert worden zu sein.. Vielleicht hat die systemkonforme Presse am Anfang von Pegida den Fehler gemacht, den Dialog zu verweigern. Wie anders kann man es sich erklären, dass Dunja Hayali zu dem Ergebnis kommt, dass hinter den Protesten gegen Corona-Maßnahmen gleichermaßen Rechtsextreme wie Linksextreme stecken? Vielleicht hat sich Wut bei solchen aufgestaut, die sich als Wutbürger diskriminiert fühlten. Dies ist die Frage eines, der sich gern mit guten Argumenten belehren lässt. Von einem lasse ich mich freilich nicht abbringen, dass ein Teil der Sorglosen das hilfreiche System zynisch ausnutzt.
Liebe Grüße
Ekki
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Veröffentlicht am 02.08.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.08.2020). Textlänge: 50 Wörter; dieser Text wurde bereits 106 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.08.2020.
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