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Laut oder leise - zwei Welten im Clinch

Gedanke zum Thema Mitmenschen


von eiskimo

Es gibt davon zwei Sorten.
Die Einen sind geräuschempfindlich, meiden Lärm und suchen, wann immer möglich, ruhige Orte zur Entspannung auf.
Die Anderen halten offenbar Ruhe nicht aus. Sie brauchen bei allem ihren Tun Begleitgeräusche, sie lassen es gerne krachen oder dröhnen sich regelmäßig mit Musik- oder Motorenlärm zu.
Da beide Gruppen in dieser Welt miteinander leben müssen, kommt es zwangsläufig zu Konflikten.
Davon erzählt die nachfolgende Geschichte.
Wochenende. Badewetter. Am See haben wir schon früh unseren Stammplatz aufgesucht. Für Wohnmobile und andere platzgreifende Invasoren nicht zugänglich, können wir da da dicht am Wasser unter Schatten spendenden Bäumen entspannen.
Für meine Frau heißt das: Lesen. Wird es ihr zu heiß, badet sie genüsslich, um danach weiter zu lesen.
Ich strolche lieber herum, erkunde das Seeufer mit der Kamera und finde meinen Spaß, wenn mir Makro-Aufnahmen von Libellen oder Wasserflöhen gelingen.
So genügt uns der See, wir genügen uns, und die süße Langeweile darf kommen.
Schön wär´s. Denn meistens kommen schon bald die Sorte Zeitgenossen, die mehr brauchen, mehr Dezibel vor allem.
Das Leichtflugzeug, das in geringer Höhe unsere Idylle übertönt mit seinem hochtourig-heulenden Motörchen zum Beispiel. Kilometerweit ist es zu hören... Die Großfamilie, zehn Personen, zwei Hunde, offenbar alle schwerhörig, denn sie kommunizieren nur schreiend. Natürlich finden sie den Platz dicht neben uns für ihre Kakophonie ideal. Die beiden Motocross-Piloten, die das zerfurchte Gelände am See für ihre Rodeo-Nummern gewählt haben. Oder wollen sie ausgerechnet uns als  Publikum, damit ihr „Sport“ auch einmal gewürdigt wird? 
Vom anderen Seeufer her wummern Bässe herüber, dann tuckert ein Motorboot vorbei, dann wieder das Leichtflugzeug....
Vielleicht sollte man eine geräusche-definierte Lösung finden. An geraden Tagen ist der See reserviert für die „stillen“ Besucher, und an ungeraden Tagen ist er offen für die anderen.
Ich werde das der Bezirksregierung einmal vorschlagen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (02.08.2020)
Vermutlich hast Du leider keinen Erfolg damit. LG
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eiskimo meinte dazu am 02.08.2020:
Ja. Wahrscheinlich sind die Stillen auch in krasser Minderheit...
lG
Eiskimo
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Kommentar von Regina (02.08.2020)
Nun, das hat zwei Seiten. Die einen wollen zu Lebzeiten schon ruhen wie auf dem Friedhof, die anderen verstärken ihr Gebrüll mit allerhand Maschinengeräuschen. Sie belästigen einander. Empfehlung Silence-Hotel.
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (02.08.2020)
Ich bin so zwischen den Stühlen...
...brauche viel Entspannung und Ruhe - gerade weil ich nicht nur ein empfindliches, sondern auch ein sehr feines Gehör habe. Für mich sind Geräusche bis zu 3 mal so laut, wie für ein Durchschnittsgehör. Unterhaltungen oder leise Musikhören, Lesen, Entspannen werden da am See, oder im Zug oder sonst wo, einfach unmöglich.
Selbst das Wohnen in meiner Nachbarschaft ist eine Qual geworden.

Doch - wie Regina schon schreibt - wollen wir auf "einem Friedhof" leben?
Natürlich überkommt mich ab und an der Wunsch, die Musik laut aufzudrehen, zu tanzen und Spaß zu haben.
Wie ungern würde ich mich am See den ganzen Tag reglementiert verhalten wollen. Bin ich doch zum Entspannen und Spaß haben da.

Deine Idee find ich gar nicht sooo schlecht.
Aber ich denke, wie so oft, sind hier einfach Maß und Ziel gefordert, Rücksicht und Auf-einander-eingehen.

Nur du weißt ja: irgendwer meckert immer.
Auf dem Ohr bin ich allerdings langsam taub.

Mögen doch alle den Sommer am See ein wenig genießen können.
LG - Ava

Kommentar geändert am 02.08.2020 um 13:55 Uhr
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eiskimo antwortete darauf am 02.08.2020:
Du sprichst mir aus der Seele, was Deine Lärmempfindlichkeit angeht. Offenbar gehören wir zu den "Mimosen", die besonders gestraft sind.
Eine flächendeckende Friedhofsruhe ist natürlich Unsinn, aber ebenso wie bei der Umweltverschmutzung durch Gase und Licht, müsste man bei der Verschmutzung durch Lärm etwas aktiver werden.
In einer dicht besiedelten Welt kann man nicht nur so zu Spaß mit dem dicken Motorrad (selber mit einem Helm über den Ohren) herumbrausen. Das empfinde ich an manchen gerne frequentierten Orten schon als Körperverletzung.
LG
Eiskimo
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AvaLiam schrieb daraufhin am 02.08.2020:
Aber wo will man die Grenzen ziehen?
Wenn man Menschen zu stark reglementiert, brechen sie aus und rufen zur Revolte.

Und ganz ehrlich?
Wenn ich an meine Kindheit denke, BRAUCHTEN wir das nicht regeln.
Jedem war klar, dass es nicht immer ruhig sein kann. Das Menschen auch mal singen und tanzen wollen, lachen und auch mal streiten.
Genauso war jedem einfach klar, dass die Mitmenschen ausruhen und entspannen wollen. Nicht jeder Tag war ausgeglichen geregelt. Aber alles ließ sich regeln - freundlich und ohne eine gesetzliche Vorlage - jedenfalls in der Gegend, in der ich groß geworden bin. Immerhin wohnten in dieser Plattenbauanlage um die 12.000 Menschen. Dafür war es schon ziemlich ruhig in der Umgebung.

Wir sind zu selbstbestimmt geworden - das kollidiert dann in solchen Fragen wie "Laut oder leise?" .
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eiskimo äußerte darauf am 03.08.2020:
Auch da stimme ich Dir zu: Früher war da mehr Taktgefühl und Rücksichtnahme, man nahm sich zurück, war wahrscheinlich auch nicht so gestresst .
Let´s take it easy
Eiskimo
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (02.08.2020)
Und wer macht bei euch den Haushalt?

Haushalt??
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AvaLiam ergänzte dazu am 02.08.2020:
Ähm - war das ein Angebot?
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eiskimo
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Veröffentlicht am 02.08.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.08.2020). Textlänge: 295 Wörter; dieser Text wurde bereits 33 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.08.2020.
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