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Gedicht


von unangepasste

Ein Ziehen wohnt
in meiner Stimme,
wenn sie dir nachts
von Sommer spricht,

und Dunkeltöne
hängen an den Fenstern.

Du kleidest dich
in Schatten alter Träume
und legst mir
Fremdgedachtes auf die Kissen.

Und doch steht
dort im Mondlicht
noch ein Sehnen,
das uns zum Winter
herzwarm singt.

Anmerkung von unangepasste:

2015


 
 

Kommentare zu diesem Text


monalisa
Kommentar von monalisa (03.08.2020)
Das finde ich sehr schön, von Sehnsucht durchzogen, den (Herz-)Sommer heraufbeschwörend, vielleicht ein Stück weit in den (Gefühls-)Winter rettend ("...herzwarm singt"), obwohl an den Fenstern Dunkeltöne hängen.
Liebe Grüße
mona

P.S.:"legst mir Fremdgedachtes auf die Kissen" klingt sehr intensiv nach in mir, öffnet Gedankenräume - sehr schön!

Kommentar geändert am 03.08.2020 um 09:18 Uhr
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unangepasste meinte dazu am 03.08.2020:
Danke, auch für den Privatkommentar!
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (03.08.2020)
Perfetto, meine Liebe.

Nun fragst du dich sicherlich erbittert:"Warum?"

Hier passt einfach alles. Der melodische Jambus, die Anordnung der Versgruppen, die überaus gelungenen Halbreime und die edle Versprachung.

Inhaltlich ziehst du mich schon mit der ersten Gruppe in den Bann.
Und dann folgen die "hängenden Dunkeltöne ..."i

Absolut mäkelfreie, entzückte Grüße
der8.

Kommentar geändert am 03.08.2020 um 16:55 Uhr
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unangepasste antwortete darauf am 03.08.2020:
Oh, danke, das freut mich sehr!
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (04.08.2020)
Heute Nacht lag ich mal wieder grübelnd zwischen den Kissen und hab mich gefragt, warum man manchmal in einem fallenden Herbstblatt immer noch den starken Baum voller Knospen und Blüten sieht, die Früchte noch nach süßer Vorfreude schmecken, obwohl sie längst gepflückt und verkauft sind.
Sinnierte über loslassen - festhalten und das "Stillehalten" dazwischen. Sinn und Unsinn - Ziel und Vergeblichkeit.
Während ich mich dabei durch ein paar Seiten KV wälzte, landete ich bei diesem Gedicht.

Ich las es einmal, zweimal, dreimal viermal...Hab all mein Grübeln und alle Fragen dazu gelegt, mich selbst in deine Zeilen gebettet und bin eingeschlafen.

Die Worte sagen alles - in einer, wie so oft, wunderschön gestrickten Weise, das für mich Unsagbares so treffend formuliert und ich am Ende deiner Verse so etwas wie Erleichterung erahne, dass ich das für mich "Unformulierbare" ab sofort benennen kann.

Danke dir ein weiteres Mal, dass du "aus der Seele" sprichst.
LG - Ava
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unangepasste schrieb daraufhin am 04.08.2020:
Was für ein schönes Lob! Manchmal kann ich es selbst nicht glauben, dass meine Worte doch irgendwo dort in der Welt ankommen.
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buchtstabenphysik äußerte darauf am 06.09.2020:
Sie kommen auch bei mir an. Auf eigentümliche Weise. Ich bin nicht sicher, ob man so etwas sagen sollte (damit der Autor nicjt damit beginnt, die Nase zu hoch zu tragen) aber das hier ist eines der besten Gedichte, die ich je in Literaturforen gelesen habe. Ich weiß gar nicht, warum. Aber es berührt mich. ;)

L.G
Patrick
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unangepasste ergänzte dazu am 06.09.2020:
Das freut mich sehr! (So ein Lob - so schön es auch ist - hält mich nicht davon ab, weiter an Texten zu arbeiten und Monate für die Zusammenstellung meines nächsten Gedichtbands aufzuwenden, also keine Sorge ).
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buchtstabenphysik meinte dazu am 06.09.2020:
Den werde ich mir wohl zulegen müssen ...
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unangepasste meinte dazu am 06.09.2020:
Das finde ich schön! Er wird um Weihnachten im Geest-Verlag erscheinen.
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unangepasste
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Veröffentlicht am 03.08.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.08.2020). Textlänge: 38 Wörter; dieser Text wurde bereits 111 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2020.
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