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InhaltsverzeichnisDie weibliche Affirmation

Das Weibische im Mann: Narzisstische Antagonistik

Prolog zum Thema Menschen


von Terminator

Ich rede hier von empirischen Männern. Die erste Art stellt im Gespräch zu allem was ich sage reflexartig eine Gegenthese auf. Zuerst dache ich, es ginge darum, eine Diskussion zu erzeugen bzw. am Laufen zu halten, aber das ist nicht das Ziel. Die Diskussionen führen nämlich zu nichts, man dreht sich im Kreis, und wenn These und Antithese eine Synthese bilden, dann kommt diese auf gar nichts bzw. das Nichts hinaus, man kann sich bestenfalls auf „Alles ist relativ“ einigen oder das Gespräch abbrechen. Jedes Gespräch verläuft zwangsläufig antagonistisch, selbst wenn es nur darum geht, etwas subjektives und keinen Widerspruch provozierendes mitzuteilen. Ich dagegen höre erst neutral bis affirmativ zu, und äußere eine Antithese nur zu Aussagen mit Objektivitäts- oder Allgemeingültigkeitsanspruch.

Die zweite Art zieht alles pauschal runter: „Alles ist scheiße“. Alle, die man zitiert oder wiedergibt, sind dumm, der Gesprächspartner hat immer keine Ahnung und wird mit dahinleitenden Fragen gaslightet. Es geht um pure Zerstörung: jedes Gesprächsthema wird parasitär aufgenommen, um dem Gesprächspartner zu zeigen, wie naiv, unwissend oder voreingenommen er ist. Zu allem und jedem gibt es nur eine Einstellung: Negation. Wenn das meine tatsächliche Weltanschauung wäre, wäre ich schwer depressiv, doch diese Art Narzisst ist heiter, hat auch seine Ansichten (die zufälligerweise nicht naiv oder dumm sind), liest auch bestimmte Bücher (alle Bücher sind scheiße, aber die hier muss wirklich jeder gelesen haben!), schaut bestimmte Filme (und setzt seinen Geschmack absolut) usw. usf.

Die dritte Art narzisstischer Antagonistik empfindet alles grundsätzlich als Provokation. Egal, was man sagt: „Warum hast du das gesagt?“ Alles wird pauschal als Angriff bewertet. Der Gesprächspartner wird aufgrund seines Tonfalls, seiner Wortwahl, seines Geschmacks und seiner Meinung gaslightet, egal wie sehr er die Subjektivität all dessen betont. Die erste Art Gesprächspartner ist ein selbstgefälliger narzisstischer Pfau, der einen Spiegel braucht. Die zweite Art ist ein ewiges Kind (kindisch, nicht kindlich), braucht jemanden, der etwas aufbaut, um es zu zerstören. Die dritte Art ist ein hysterisches Weib, die in jeder Hinsicht unattraktivste Art narzisstischer Männer.

Diese in eine Struktur gebrachten Negativbeispiele sind ein Ausgangspunkt für die Suche nach echter Weiblichkeit. Da Frauen heute noch schlimmer sind, habe ich Männer als Negativbeispiele gewählt: wir fangen nicht in der totalen Finsternis an, sondern bei schwachem Licht, wo der Weg zum Guten zumindest erkennbar ist. Die Kommunikation mit allen drei Arten zieht runter, ist emotional negativ. Das normal Männliche ist edel-neutral oder freundschaftlich-positiv (so bin ich mit Arbeitskollegen resp. mit Freunden). Das echte Weibliche ist affirmativ-positiv: empfänglich und empfindlich, kindlich-interessiert und spielerisch-interessant, geistreich und begeisternd, lebendig und belebend.

InhaltsverzeichnisDie weibliche Affirmation
Terminator
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Dies ist ein Artikel des mehrteiligen Textes Real Gender Studies.
Veröffentlicht am 13.08.2020. Textlänge: 426 Wörter; dieser Text wurde bereits 100 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 10.04.2021.
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