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Reportage
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Sachsen: Die Leere nach dem SiegInhaltsverzeichnisOstrom: Das christliche Imperium

Deutschland: Die Nazizeit seit 1933

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von Terminator

Das sächsische Deutschland unter den Ottonen hatte nur kurz Bestand, doch genoss es Ende des 10. Jahrhunderts den Respekt Ostroms auf dessen Höhepunkt unter dem kinderlosen MGTOW-Imperator (976-1025). Da gab es noch das größdänische Nordseereich und Kiewer Rus, die fünfte Großmacht Europas war das kulturell nur Byzanz ebenbürtige maurische Spanien, das sich im 10. Jahrhundert ebenfalls auf seinem Höhepunkt befand (vom Kalifen Abd ar-Rahman III bis zum General Almansor). Im 11. Jahrhundert ließ sich der deutsche Kaiser vom Papst erniedrigen, im 12. Jahrhundert war auch ein Friedrich Barbarossa gar nichts gegenüber dem angevinischen Reich Heinrichs des Großen (obwohl nicht so genannten) von England. Im 13. Jahrhundert, nach Bouvines (1214), tanzte Frankreich das HRR aus, das schon im Hochmittelalter weder heilig noch römisch noch ein Reich war.

Deutschland blieb bis in die Moderne zersplittert, was den deutschen Landen guttat. Weder die kulturelle Führung (mit Goethe und Kant) noch die technologische Entwicklung wurden von der Kleinstaaterei behindert. Aber im 13. Jahrhundert geschah in der Dunkelheit des heidnischen Baltikums noch etwas anderes: Kreuzritter gründeten den Deutschen Orden, aus dem das Undeutschland entstand, in dem wir heute noch leben: Preußen. Mit dem Verfall der abendländischen Hochkultur des Humanismus ging der stetige Aufstieg Preußens einher. Im nihilistischen Europa des Jahres 1871 ging der schwarze Stern eines Reiches auf, das noch gruseliger war als das HRR: die preußische Besatzung Deutschlands hatte begonnen.

Der Soldatenkönig in der Frühmoderne konnte keine weltbewegenden Erfolge feiern, sein heute noch gefeierter Sohn profitierte von einem Idioten auf den russischen Zarenthron und gewann den 1. Europäischen Weltkrieg trotz Niederlage. Im 2. Europäischen Weltkrieg wurde Preußen vernichtet und doch wieder aufgerichtet. Gewann England seine Kriege mit Dusel, so verlor Preußen seine Kriege und gewann trotzdem. Doch als der Titan zum Manne wurde, zitterte Europa: Österreich und Frankreich fielen kurz nacheinander wie Fallobst, 50 Jahre später hatte das Deutsche Reich die Entente am Rande einer Niederlage, wäre nicht der andere Titan, USA, dazwischengekommen. Doch jetzt war der preußische Ungeist in seinem Element: der 4. Europäische Weltkrieg wurde schon vorbereitet, als der dritte gerade zu Ende ging.

1933 reißt der goldene Faden deutscher Dominanz in Kultur und Wissenschaft jäh ab: der Tod, ein Meister aus Deutschland, wird zu dessen frenetisch angebetetem Gott. Die Rache der baltischen Heiden am christlichen Abendland war vollbracht: nicht das gemächliche Österreich, nicht das edle Sachsen, sondern das monströs-baltische Preußen bestimmte den Kurs des deutschen Volkes mit dem bayrischen Neandertaler als Führer. Immense Energien wurden der Zerstörung und Vernichtung gewidmet, und doch war es nicht Deutschland, das die Atombombe als erstes hatte. Die Welt hatte Glück. Die siegreichen Titanen vernichteten Preußen abermals, nach 1945 sollte es kein Preußen mehr geben, doch der alte Ungeist lebt nach wie vor und eine echte Entnazifizierung bleibt Desiderat. Heute zeigt sich Deutschlands Todeskult als Schuldkult mit der Holocaust-Religion (Giorgio Agamben), deutscher Vernichtungsgeist führt, als Selbsthass verkleidet (weil in der Postmoderne en vogue), Europa mit Ausnahme Großbritanniens in die kulturelle und politische Selbstzerstörung. Solange sich die Sachsen und Franken, die Thüringer und Schwaben, die Bayern und Ostfriesen nicht vom Fluch des Baltikums befreien, bleibt Deutschland ein Antiland, eine Antination, der Bösewicht der Geschichte.

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Dies ist ein These des mehrteiligen Textes Philosophisches Länderlexikon.
Veröffentlicht am 13.08.2020. Textlänge: 522 Wörter; dieser Text wurde bereits 50 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 28.11.2020.
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