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Prosagedicht zum Thema Erziehung


von Unhaltbar87

Da knarrt das Auge meiner Mutter zu mir herüber und straft mich mit Schuld.
Es tut mir Leid.
Da hustet und würgt mein Vater den gelben Neid auf den Tisch
Es tut mir gut.
Ich muss und darf nicht helfen.
Ich muss und darf nicht sprechen.
Ohne Fundament
Du musst jetzt mit uns essen. Ich esse. ihr esst.
Die Wände beugen sich zu mir herunter und der Hund winselt im Schnee.
Der Schnee ist unser Trost.
Du musst jetzt mit uns essen. Ich esse. ihr esst.
Die kleine Taube
balzt laut um seine Mutter.
Der kleine Käfig.
Wieder schlägt das Lineal in der Hand meines Vaters gegen den Käfig.
Ohne Fundament. Ruhe ! Seid ruhig jetzt !
Hektisches flattern nach Freiheit gegen die Wände.
Du musst jetzt mit uns essen. Ich esse. ihr esst.
Ruhe !
Mein Herz flattert nach Freiheit gegen die Wände.
Die Wände beugen sich zu mir herunter und der Hund winselt im Schnee.
Unser Trost
ohne Fundament.
Ich muss und darf nicht helfen. Ich muss und darf nicht sprechen.
Da knarrt das Auge meiner Mutter zu mir herüber und straft mich mit Schuld.
Es tut mir Leid.
Die Wände beugen sich zu mir herunter.
MeinHerzschlägtgegendieWände.
Flattern nach Freiheit gegen die Schuld, es tut mir Leid. Ich esse. Ihr esst!
Es tut mir Leid, du musst jetzt essen. Ruhe !
Seid doch ruhig ! EstutmirLeid.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von minze (20.08.2020)
Ich finde mich nicht ganz zurecht zwischen dem Angedeuteten und dann Konkreten, die Wiederholungen,diese Art Refrains strukturieren,engen auch ein,deutlich ist mir das "MeinHerzschlägtgegendieWände". Fast wünsche ich mir eine kürzere Verdichtung oder eine Fortführung,damit ich das Bild klarer bekomme,auch wenn die Stimmung trägt und zu mir herüber schwappt. die Bilder von außen,Schnee, Taube,Hund sind gelungen.der Käfig auch sehr,das transportiert viel für mich.
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