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McDonald's

Innerer Monolog zum Thema Ansichtssache


von Mondscheinsonate

Heutzutage kann man alles bestellen, wirklich alles, und so bestellte ich bei McDonald's und ich esse niemals bei McDonald's, ja, mich ekelt es zumeist, aber, ich bin zu neugierig, wirklich neugierig, möchte doch wissen, ob das Essen lauwarm kommen wird, denn lauwarm kann man McDonald's schon gar nicht essen, ganz und gar nicht, das ist wahrlich das Schlimmste so ein lauwarmes McDonald's Meal, es heißt Meal, nicht Mahl, ganz amerikanisch.

Und, während ich warte, die Neugierde, ob das Essen, das Meal, lauwarm kommen wird, obwohl ich McDonald's gar nicht mag, nämlich überhaupt nicht, ich war nur zu neugierig, obwohl ein FishMac geht, wahrlich, doch, und Pommes, die schon, denke ich, gut sind, denke ich weiter, dass ich mit meinen Eltern oder Großeltern niemals bei McDonald's war, das durfte ich gar nicht, das war zu suspekt.

Und, nun ist das Essen da, das Meal, und der Hamburger ist noch warm und man isst das Zeug ohne Emotionen, es ist eine reine Nahrungszufuhr, nichts anderes. Der "Schachtelwirt" schmeckt nach rein gar nichts, nach überhaupt nichts.
Kein Bissen macht glücklich. Früher, das denke ich weiter, gab es nicht an jeder Ecke einen McDonald's, nein, aber selbst wenn, dann wäre meine Familie niemals mit mir dorthin gegangen. Wir waren immer fein, ja, nobel essen, überhaupt mit den Großeltern. Und, die Pommes erinnern mich an das Gloggnitzer Alpenbad, jetzt Naturbad, dort im Buffet gab es die besten Pommes, aber jetzt mag ich Pommes überhaupt nicht mehr und auch nicht die Pommes von McDonald's nicht, doch nicht, gar nicht mehr, das war eine Einbildung meinerseits, dass die mir in irgendeiner Art und Weise schmecken könnten. Nun ja, okay, wieder etwas engültig abgehakt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (23.08.2020)
"Schachtelwirt" - herrlich, kannte ich nicht!

Das große Plus des Textes ist, dass er sich auf eine, an sich banale Sache konzentriert (das Fremdeln, die Scheu des Erzählers vorm Fastfoodgiganten) und diese detailliert und pointiert ausführt. Das können viele kVler leider gar nicht.

P.S.:
McDonals -> McDonalds, streng genommen sogar "McDonald’s".

Kommentar geändert am 23.08.2020 um 13:15 Uhr
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Mondscheinsonate meinte dazu am 23.08.2020:
Ganz lieben Dank!
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (23.08.2020)
Hättest du doch gleich sagen können, dass du "Burger King" Fan bist
LG TT
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Mondscheinsonate antwortete darauf am 23.08.2020:
Um Himmel's Willen! Zwing mich nicht, noch einen Giganten zu vernichten.
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idioma
Kommentar von idioma (08.09.2020)
Ich mag diesen Text komischer Weise ganz besonders, weil sich die Sprache so irre an einer Bagatelle festbeißt : das Thema ist soooo nichtig, dass die Sprache alles ist und sich umso intensiver entwickelt und die typischen Stilmittel deutlich werden : die kommagetrennten extrem kurzen Satzteile wirken wie staccato und fügen sich dennoch zu schier endlosen Bandwurmsätzen aneinander, so dass es schier atemlos immer weiter und weiter geht, wobei einzelne Worte und Wendungen variiert wiederholt werden, wodurch geradezu ein Ausdruck von Besessenheit entsteht.... Entscheidend ist aber, dass das kein hohler Sprachmanierismus ist, sondern dass intensive Gefühle zugrunde liegen, hier Abneigungen diverser Ausmaße ( durchkreuzt von Erinnerungen ), die genau bemessen und deutlich und noch deutlicher und sich dabei schier verheddernd umkreist werden, auf Abwege geraten und auf Umwegen dann doch wieder zum selben Detail zurückkehren, um nochmals zu betonen.... und nochmals zu versichern... und vielleicht mal einen Punkt zu schaffen ? - um dann sofort wieder weiter loszulegen.... ( Ich finde du solltest dich nicht um Absätze im Schriftbild bemühen, denn zu deiner atemlosen Sprache passt ein Schriftbild im durchlaufenden Block ganz gut ! )
Klar wird : Eine Bestelleung bei McDonald´s kann keine solche Intensität hervorbringen. Ich schwör´s es wäre todlangweilig und wirklich nicht der Rede wert, wenn ICH etwas bei McDonald bestellen würde, aber bei Mondscheinsonate mit ihrer ganz speziellen Hochfrequenz, da entfacht McDonald´s eine Resonanz, die nicht dem allbekannten 1. sondern vielmehr dem galoppierenden 3. Satz besagter Sonate entspricht......
idi
PS : Ich zweifle am allerletzten Satz des Textes, weil er so deutlich abschließend wirkt. Mit dem Konjunktiv am Ende wäre der Text nur zufällig unterbrochen, wäre fortgesetzt denkbar......

Kommentar geändert am 08.09.2020 um 00:52 Uhr
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Mondscheinsonate
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Veröffentlicht am 23.08.2020, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.08.2020). Textlänge: 276 Wörter; dieser Text wurde bereits 152 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.06.2021.
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