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Umkehr, obwohl es wohl zu spät ist

Aufruf zum Thema Neuanfang/ -orientierung


von eiskimo

Tausche 90% des mich erdrückenden Supermarkt-Überflusses gegen ein einziges Stückchen Natur voller Artenvielfalt…
Tausche in meiner Region auch locker 90 Möbelhallen, Baumärkte, Bettenhäuser, Elektronik-Shops, Fashion-Outlets, Fressnäpfe oder Resterampen gegen ein einziges nicht bewirtschaftetes Reservat der Stille ...
Tausche 90 PS meines übermotorisierten Mittelklassewagens gegen einen kleinen, noch mit Leben gefüllten  Tümpel  am Stadtrand…
Tausche 90 Programme meiner flimmernden TV- und Spielekonsole gegen einen Hof voller lebensfroh gackernder  Hühner....
Tausche 90 Minuten meiner täglichen Pendler-Strecke gegen eine Abgas-freie Nacht unter sternenklarem Himmel ....
Tausche 90 nicht benötigte Fundstücke aus meinem Überfluss-Haushalt gegen ein paar Meter Schweröl- und Plastikfreien Strandes ....
Tausche 90 Texte meiner wortreich-wirkungslosen Veröffentlichungen gegen eine einzige wirklich elektrisierende Save-the-Planet-Botschaft......
Ich weiß: All das macht mich längst nicht arm, und die angestrebte 90er-Quote würde auch kaum reichen.
Falls überhaupt noch Zeit bleibt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Moja
Kommentar von Moja (26.09.2020)
Ich mache mit, obwohl keine Zeit mehr bleibt - lass uns die Kreuzfahrtschiffe schlachten!

Moja grüßt hoffnungvoll!
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Ralf_Renkking meinte dazu am 26.09.2020:
Beim Kreuzworträtselschlachten wäre ich ja noch dabei, Dein Vorschlag jedoch ist mir zu anstrengend und kostet natürlich viel mehr Zeit, gut, dass der an eiskimo geht. 😂
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Moja antwortete darauf am 26.09.2020:
...erst wollte ich sie versenken, aber das kann man sich schenken -
wo ist der Notausgang in diesem vermaledeiten Tauschhandel?
Kein Land in Sicht😒...
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eiskimo schrieb daraufhin am 26.09.2020:
Corona hat ja immerhin Teile der Aida-Armada stillgelegt... Eigentlich die Gelegenheit, den Stinkern saubere Motoren zu verpassen!
LG
Eiskimo
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (26.09.2020)
Die Erde verträgt, so habe ich es mal gehört, eine Milliarde Menschen; die restlichen 6,3 Milliarden müßtest Du dann ebenfalls wegtauschen. Doch wer nimmt sie? Und wo?
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eiskimo äußerte darauf am 26.09.2020:
Die Überbevölkerung wäre der wichtigste Ansatzpunkt, ganz klar. Das wusste man schon in den 60er Jahren und hat nichts getan...
Ratlose Grüße
Eiskimo
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niemand ergänzte dazu am 26.09.2020:
Das ist es. Alle klagen über Raumnot, Umweltzerstörung etc.
aber keiner hat den Mut dem Menschen seine ständige Vermehrung anzukreiden. Der Mensch vermehrt sich wie die Karnickel, aber Karnickel und Tauben werden mühelos beseitigt, sofern sie dem Menschen bei seiner Vermehrung in die Quere kommen. Nur beim Spezi Mensch darf man es noch nicht mal wagen über solch eine Vermehrung zu sprechen, geschweigen diese anzuprangern. Und tut man es, kommt sofort irgendein gefühlsbeduselter Gutmensch und faselt etwas vom Wunder des Lebens und das Leben wertvoll sei. Da frage ich mich aber nur: Wessen Leben, nur das des Menschen? Wir wüten wohin wir gehen und wo wir stehen, aber greife mal jemand unsere geheiligte Brut an. Dann ist aber Krieg auf dem Gelände. LG niemand
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Graeculus meinte dazu am 26.09.2020:
Es bleibt nur die Hoffnung, daß Frauen, sobald sie selbständig (und nicht nur unter dem Druck von Männern bzw. der Gesellschaft) über das Kinderkriegen entscheiden dürfen, selbiges reduzieren. Welche Frau will schon aus eigenem Antrieb jedes Jahr ein Kind gebären?
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AchterZwerg meinte dazu am 27.09.2020:
Applaus, Applaus, liebe Irene!
Bei uns darf man nicht einmal laut über Sterbehilfe nachdenken ... obwohl sich einge (im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte) dafür entscheiden würden.

Gruß
Heidrun
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Kommentar von Stelzie (55) (26.09.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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eiskimo meinte dazu am 26.09.2020:
Danke für das Mutmachen. Klar, die kleinen Schritte sind die einzige Chance.
LG
Eiskimo
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (26.09.2020)
Hallo Eiskimo, ich teile deinen Pessimismus, obwobhl ich nach meinem Urlaub zu der Illusion neige, dass es noch nicht zu spät ist. Ich war im Südschwarzwald und bin dort auf einem breiten Waldweg im Markgräfler Lande über eine Stunde gelaufen, ohne einem Menschen zu begenen. Ich fühle mich sehr erholt.
LG
Ekki
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AchterZwerg meinte dazu am 27.09.2020:
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eiskimo meinte dazu am 27.09.2020:
Hallo, REkki!
Ich schließe mich Deiner Illusion gerne an. Ich bin auch lieber positiv unterwegs.. und einsam, wenn es sein muss.
LG
Eiskimo
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susidie
Kommentar von susidie (26.09.2020)
Wenn es denn so wäre, wäre es ja gar nicht schlecht.
Und doch....bist du nicht auch mittendrin?
Es ehrt dich zu versuchen, da rauszukommen. Never give up. Ich mag deinen Text. Liebe Grüße von Su von Träumer zu Träumer.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (27.09.2020)
Das Schlimme ist, dass so viel System in dem ganzen Konsumterror liegt!

Vor eingen Tagen habe ich selber wieder einmal über das Thema nachgedacht. Als ich nämlich begonnen hatte, großzügig wegzuschmeißen / weiterzugeben, was ich nicht (mehr) benötige.
Das Gefühl der Befreiung ist vergleichsweise größer als das der Freude beim Erwerb.
Meistens jedenfalls ...

Liebe Grüße
der8.
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eiskimo meinte dazu am 27.09.2020:
Diese Erfahrung kann ich nur bestätigen. Wir haben eine derartige Routine im Erwerben, dass wir geradezu abgestumpft sind davon - Freude kommt kaum noch auf.
Erleichterung im wahrsten Sinne, wenn wir etwas (sinnvoll) abgeben können.
LG
Eiskimo
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (29.09.2020)
"schwerölfrei" und "plastikfrei" sind natürlich Adjektive.
Ist das wirklich so schwer?
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 16.10.2020:
Hallo, ist da noch jemand?
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