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Selbstdarstellung

Fabel zum Thema Selbsterkenntnis


von EkkehartMittelberg

„ Ich bin das schnellste aller Tiere“, brüstete sich die Schnecke. Als das ein lahmer Hund hörte, antwortete er grinsend: „Du bist vielleicht die schnellste Schnecke.“
Ein weiser Elefant rüsselte die beiden: “Jedermann redet am lautesten von der Tugend, die er nicht hat.“

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (18.10.2020)
selbsterkenntnis ist zwar erstrebenswert
doch wird durch selbstverblendung oft erschwert.

lg
henning
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
Merci für den passgenauen Kommentar, Henning.
LG
Ekki
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (18.10.2020)
Es ist neben der Protzerei auch Vieles relativ. LG Sä
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EkkehartMittelberg antwortete darauf am 18.10.2020:
danke, Uwe, das ist richtig. Man sollte freilicdh Nachsicht, die sich aus Relativität ergibt, anderen überlassen.
LG
Ekki
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (18.10.2020)
Hallo Ekki,
die Selbstdarstellung, eigentlich nichts Negatives, ist eine heikle Gratwanderung. Da, wo sie zur Selbstinszenierung genutzt wird, hat sie mit Selbsterkenntnis nichts zu tun.
Du sagst das in der Fabel deutlich!
Herzliche Grüße
TT
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 18.10.2020:
Grazie, Tasso, ich finde mit Gratwanderung ist Selbstdarstellung zwischen Selbsterkenntnis und Selbstinszenierung gut beschrieben.
Herzliche Grüße
Ekki
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AZU20
Kommentar von AZU20 (18.10.2020)
Daran ist kein Zweifel. LG
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EkkehartMittelberg äußerte darauf am 18.10.2020:
Und wenn doch, täte es Jedermann trotzdem.
Merci und LG
Ekki
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AZU20 ergänzte dazu am 18.10.2020:
Einverstanden. LG
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (18.10.2020)
Die Schnecke wäre als weise durchgegangen, wenn sie gesagt hätte: "Ich bin das zweitschnellste Tier der Welt." Jeder hätte ihre Demut bewundert, weil sie weiß, dass es noch einen Schnelleren gibt.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
Merci, Trekan, leider reicht unsere Zeit nicht mehr für das Erleben der Evolutionsgeschichte, an deren Ende die Schnecke weise geworden ist.
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Kommentar von Ralf_Renkking (18.10.2020)
Hi Ekki, nicht schlecht und danke für die Inspiration. 🙂
Ciao, Frank
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
hallo Frank, stelle die attraktive Alternative, die du mir per privater Post geschickt hast, ruhig hier ein. Ich werde sie deshalb nicht übernehmen, weil sie deine kreative Leistung ist.
Bei dem weisen Elefanten werde ich bleiben, weil er selten in Fabeln verwendet wird und seine Qualifikation als weises Tier nicht allgemein bekannt ist.
Servus
Ekki
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Graeculus
Kommentar von Graeculus (18.10.2020)
Da stellen sich mir spontan die Fragen: Wovon redet der Elefant? Wovon der Autor? Und wovon ich?

Als Autor kann man nur hoffen, daß den Lesern die Aufforderung, in den Spiegel zu schauen, nicht entgeht.
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
Grazie, Graeculus. Zu Zeiten der alten Fabeldichter von Äsop bis Lessing galt ja noch Fabula docet et delectat (Die Fabel belehrt und macht Vergnügen.) Mir scheint, das docere spielt heute leider nur noch eine geringe Rolle.
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Terminator
Kommentar von Terminator (18.10.2020)
Cristiano Ronaldo: "Ich bin der beste Fussballspieler der Welt!" Ein Blogger: "Du bist nicht einmal der beste Ronaldo".
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
Danke, Terminator, so stopft man ein großes Maul.
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monalisa
Kommentar von monalisa (18.10.2020)
Hallo Ekki, mit Selbstdarstellung, Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung ist das so eine Sache und mit der Wahrheit, wenn es sie als die eine einzige geben sollte, wieder eine ganz andere. Vielleicht hat die Schnecke "die Letzten werden die Ersten sein" irgendwie missverstanden 😉.

Liebe Grüße
mona
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 18.10.2020:
Vielen Dank, Mona. Dir fällt doch fast immer irgendetwas Besonderes ein. Ich kann mir dieses Missverständnis der Schnecke im wirklichen Leben vorstellen, denn natürlich ist Schnelligkeit die Sehnsucht aller Schnecken. Eine Schnecke, die diese Sehnsucht lange unter Verschluss gehaten hat, könnte leicht zur Fehlinterpretation und dann zur Übertreibung neigen.
Liebe Grüße
Ekki
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Kommentar von INS (19.10.2020)
Die Schlussfolgerung des Elefanten könnte eine Zustandsbeschreibung der Gegenwart darstellen. Passt meines Erachtens wie die Faust aufs Auge. Gut getroffen, Ekki. LG Ins
diesen Kommentar melden
EkkehartMittelberg meinte dazu am 20.10.2020:
Merci, INS, ich freue mich, dass du es so siehst.
LG
Ekki

Antwort geändert am 20.10.2020 um 12:06 Uhr
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AvaLiam
Kommentar von AvaLiam (20.10.2020)
Das erinnert mich auch ein wenig an Kompetenzgerangel unter Kollegen und andere Machtkämpfe.

Letztendlich muss man nur gut zuhören und man weiß genau, womit man nicht rechnen darf.

Wendet man sich an die stille Zurückhaltung - im Raum oder in seinen eigenen Worten - so ist dies sicher zielführender.

Diese kleine, aber wirksame Fabel müsste man mal als Nachricht in Glückskeksen auf Betriebsfeiern, Meetings und ähnlichem verteilen.. :-D


Herzlichste Grüße - Ava
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 21.10.2020:
Die Fabel in Glückskeksen zu verteilen ist eine entzückende Idee, meine Freundin. Ich staune immer wieder über deinen Einfallsreichtum.
Grazie und herzlichste Grüße zurück
Ekki
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